Nächste Stadtführungen
Zwischen Industriekultur und Orient
Der Beusselkiez in Moabit
Sa 25.04.2026 11:00h
„Bau auf, bau auf!“
Die Hauptstadt der DDR
Sa 25.04.2026 14:00h
Kleine Paläste – Glanz in Hinterhöfen und unterm Dach
Lebendige Theaterwelten (6)
So 26.04.2026 11:00h
Eigensinnig und unbeugsam
Die Künstlerin Jeanne Mammen
Von Barackia bis Gecekondu
Provisorien am Kottbusser Tor
Durch das Kottbusser Tor führte die wichtige Ausfallstraße nach Cottbus und Dresden. Nach dem Mauerbau wurde sie zur doppelten Sackgasse. „Barackia" vor dem Kottbusser Tor war eine aus Brettern zusammengezimmerte Obdachlosensiedlung in der Gründerzeit 1871, die von der Polizei geräumt wurde. Heute übernachten auf der Mittelinsel unter der Hochbahn Obdachlose in Zelten. Und es gibt - geduldet - auch wieder eine Bretterbude, türkisch Gecekondu: eine über Nacht gebaute Unterkunft. Dort treffen sich Nachbarn, die sich gegen überhöhte Mieten und Wohnungsnot engagieren. Das Kottbusser Tor ist ein Ort der Extreme. Von vielen gemieden ist der verkehrumtoste Platz ein Ort, an dem Berlin besonders pulsiert und unterschiedliche Interessen hart aufeinander treffen.
Ein Rundgang in unserer Serie Exit Berlin - an den Toren zur Stadt.
Treffpunkt: Am U-Bhf. Kottbusser Tor/Ecke Admiralstraße, vor der Işbank (U1, U8)
Dauer: 1 Std.
Gruppen
Termine:
Preise
ab 140 €
Wegen der Teilnehmerbegrenzung melden Sie sich bitte an (Telefon, E-Mail oder Website). Kurzfristige Anmeldungen am Wochenende bitte nur telefonisch.
Sie können hier schon vorab Ihr Ticket buchen.

