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Vom Abstellglas zur Kunsthalle
Sa 30.05.2026 11:00h
Terror in Friedenau
Der La-Belle-Anschlag von 40 Jahren
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Quer zum Ku’damm
Die Fasanenstraße
So 31.05.2026 11:00h
Die Ring-Architekten
Pioniere des neuen Bauens
Vom ungläubigen Thomas zum Tempelhofer Feld
Friedhöfe in Neukölln am Volkstrauertag
An der Neuköllner Hermannstraße liegen acht Friedhöfe, das ist auch in Berlin ungewöhnlich. Auf den Friedhöfen der Jakobi-, Jerusalems- und St.-Thomas-Gemeinde finden wir besondere Geschichten. Wir stoßen auf den Pfeifer des Sportpalast-Walzers, „Krücke“ genannt, und streifen die Lebensgeschichte der „Tänzerin des Lasters“, Anita Berber.
Vor allem aber beschäftigen uns abseits „großer Namen“ Schicksale kleiner Leute, seien es die der Bewohner der Herkunftsgemeinden in der dichtbevölkerten Luisenstadt oder die der Zwangsarbeiter in der Zeit des Nationalsozialismus. Kirchliche Stellen hatten zu jener Zeit auf 41 Friedhöfen Zwangsarbeiter beschäftigt. Die zentralen Gedenkorte befinden sich hier an der Hermannstraße: Wie und seit wann wird hier erinnert und wer trägt das Gedenken? Wir wollen zugleich am Volkstrauertag an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen erinnern.
Der aufgelassene Neue St.-Thomas-Friedhof lässt uns außerdem besonders nach dem Umgang Berlins mit wirtschaftlich sich nicht tragenden Begräbnisplätzen fragen. Was wird in Zukunft aus diesen Friedhöfen, die einst in der Einflugschneise des Flughafens Tempelhof lagen? Der weite Blick über das Tempelhofer Feld legt uns Antworten nahe.
Treffpunkt: U-Bhf. Hermannstraße (U8), Bahnsteig
Dauer: 2 Std.
Anmeldung zu offenen Terminen nicht erforderlich! Sie können aber schon vorab Ihr Ticket buchen.

