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Graffiti – Kunst mit Risiko
Zwischen Alltagssprayerei und Street Art
Morgen 14:00h
"Die Nazis dürfen nicht siegen!"
Verfolgung und Widerstand in Friedrichshain
So 03.05.2026 11:00h
"Als die Russen kamen"
Kriegsende, Befreiung, Neubeginn in Kreuzberg
So 03.05.2026 14:00h
Exerzierplatz der Stadtgesellschaft
Mittenmang auf der Lehrter Straße
Tabubruch und Emanzipation
Salonkultur in der Jägerstraße
Die Jägerstraße am Gendarmenmarkt war in der Frühromantik ein Epizentrum liberalen Denkens und kühner Ideen. Hier begründete die junge Rahel Varnhagen, geb. Levin in der Dachstube ihres Elternhauses ihren legendären Salon, wo sich neugierige Männer und Frauen in geselliger Runde trafen und über alle Standesschranken hinweg austauschten. Ein Tabubruch, der den Weg ebnete für die Emanzipation der Juden und Frauen in Preußen.
Gleich nebenan errichteten Joseph und Abraham Mendelssohn ihr Bank- und Wohnhaus. Mit ihrer Kunstförderung und ihren weitreichenden Beziehungen zu Vertreter*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Musik prägten sie das kulturelle und gesellschaftliche Leben Berlins.
Ein häufiger Gast bei den Mendelssohns und Rahel Levin war der Naturforscher Alexander von Humboldt. Der Pionier ökologisch-nachhaltigen Denkens wurde in der Jägerstraße geboren, am heutigen Standort der Akademie der Wissenschaften.
Treffpunkt: Jäger-/Ecke Markgrafenstraße, gegenüber Gendarmenmarkt (Nähe U-Bhf. Stadtmitte oder Hausvogteiplatz)
Dauer: 1 Std.
Gruppen
Termine:
Preise
ab 140 €
Wegen der Teilnehmerbegrenzung melden Sie sich bitte an (Telefon, E-Mail oder Website). Kurzfristige Anmeldungen am Wochenende bitte nur telefonisch.
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