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Grenzfälle in der Luisenstadt
Den einst homogenen Stadtteil durchschnitt die Berliner Mauer. Hier, wo der Westen im Osten und der Osten im Westen lag, sind über 30 Jahre nach dem Mauerfall noch erstaunliche Gegensätze zu entdecken: Atmosphärische Kontraste zwischen Marzahn-Feeling und Besetzer-Biotop, zwischen Landsehnsucht und geschichtsvergessenen Aufhübschungen. Exemplarisch für den Stadtteil steht die St.-Thomas-Kirche: 150 Jahre ist sie alt. In ihrem Stilmischmasch zwischen Schinkelschule, Byzantinik und Romanik ist St. Thomas auch sonst ein Unikum, eine Kirche auf der Grenze: am ehemaligen Mauersteifen zwischen Ost und West, aber auch auf der Grenze zwischen armem Proletariat und engagiertem Bürgertum, zwischen ehemaligen Gastarbeitern und Hausbesetzern. Heute ist sie umgeben von der größeren Glaubensgemeinschaft der Muslime.
Zu St. Thomas ist kürzlich ein Buch unseres Teammitglieds Jodock erschienen:
Treffpunkt: U-Bhf. Heinrich-Heine-Straße (U8), Bahnsteig
Dauer: 1,5 Std.
Gruppen
Termine:
Preise
ab 200 € / Schulklassen ab 170 € (16 Personen)
Kleingruppe auf Anfrage zum Sonderpreis
Wegen der derzeitigen Teilnehmer-Beschränkungen (durch Corona) empfehlen wir dringend eine Anmeldung (auch per E-Mail oder telefonisch möglich). Sie können hier schon vorab Ihr Ticket buchen.


