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Weiß kann auch bunt
Die Weiße Stadt
Sa 07.02.2026 14:00h
Narben und versteckte Juwelen
Der Breitenbachplatz
Gottesäcker, Feuerland, Kulturruine: das Oranienburger Tor
Steht man heute an der pulsierenden Kreuzung des Oranienburger Tores, inmitten eines der beliebtesten Geschäfts- und Ausgehviertel von Berlin Mitte, ist es kaum vorstellbar, dass hier einst die Berliner Stadtgrenze verlief. Zwischen 1734 und 1737 ließ Friedrich Wilhelm I. die Zoll- und Akzisemauer errichten. Seitdem stand an der in Richtung Oranienburg führenden Ausfallstraße das Oranienburger Tor. Jenseits davon befand man sich auf freiem Feld, wo damals auch die ersten Friedhöfe außerhalb Berlins angelegt wurden.
Im Verlaufe des folgenden Jahrhunderts war es schlagartig vorbei mit der Ruhe, als mit der Ansiedlung der ersten Maschinen- und Lokomotivfabriken ein frühindustrielles Viertel in der Oranienburger Vorstadt entstand. Heute hat das produzierende Gewerbe längst luxuriösen Wohnungen, trendigen Lokalen und Unternehmen der Kreativ- und Digitalkultur Platz gemacht.
Wir begeben uns auf Spurensuche der einstiegen Stadtgrenze und betrachten dabei auch den aktuellen Strukturwandel, der Alternativkulturen wie das legendäre Kunsthaus Tacheles aus der Berliner Mitte an den Stadtrand verdrängen.
Eine Tour aus unserer neuen Reihe „Exit Berlin – an den Toren zur Stadt“
Treffpunkt: Friedrichstraße / Ecke Claire-Waldoff-Straße (U-Bhf. Oranienburger Tor, U6)
Dauer: 1 Std.
Aufgrund der momentanen Teilnehmerbegrenzung melden Sie sich bitte unbedingt an (Telefon, E-Mail oder Website). Kurzfristige Anmeldungen am Wochenende bitte nur telefonisch.
Sie können hier schon vorab Ihr Ticket buchen.

