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[StattReisen Berlin Tour] Künstlerisch belebt – der Prenzlauer Berg  
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[StattReisen Berlin Tour] „Gezeichnete Stadt“: Subjektive Topografie – der Hermannplatz  
„Gezeichnete Stadt“: Subjektive Topografie – der Hermannplatz In der neuen Ausstellung der Berlinischen Galerie ist eine phantastische Vielfalt an Berlin­Bildern seit 1945 zu sehen. Wir sehen doppelt: Erst  besuchen wir die gezeichneten Orte im Hier und Heute und dann schauen wir uns an, wie die Künstler die Orte gesehen haben. Begeben Sie sich auf spannende Wahrnehmungsreisen, die Ihren eigenen Blick auf Berlin schärfen. Die zweistündigen Programme umfassen die Führung in der Stadt und zu den betreffenden Bildern in der Ausstellung sowie den Eintritt. Anschließend können Sie weiter in der Berlinischen Galerie verweilen. Ein Programm in Zusammenarbeit mit der Berlinischen Galerie: Gezeichnete Stadt. Arbeiten auf Papier 1945 bis heute (14.8.20-4.1.21)  
[StattReisen Berlin Tour] Friedrich Engels und seine Aktien am Kapital  
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Fr 02.10.2020 16:00h
Weltstadt Kreuzberg
Von Zuwanderern zu Einheimischen

Fr 02.10.2020 18:00h
Die Poesie von OstWestberlin
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Berlin 360°

Sa 03.10.2020 14:00h
Herbst 1989

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Der Bauch von Berlin: am ehemaligen Zentralviehhof

Berlin 360°

„Viehmarkt Auftrieb: 1399 Rinder, 2700 Kälber, 4654 Schafe, 18864 Schweine (…) Auf den Viehstraßen bläst der Wind, es regnet. Rinder blöken, Männer treiben eine große brüllende, behörnte Herde,“ schreibt Alfred Döblin in seinem berühmten Roman „Berlin Alexanderplatz“ über den ehemaligen Zentralviehhof zwischen Landsberger Allee und Eldenaer Straße.
Ab 1881 wurden hier Rinder, Schafe, Kälber, Schweine geschlachtet – nach strengen Hygienevorschriften. „Es geht überhaupt sehr säuberlich zu auf diesem Massenmordhof. Blut und Entsetzten wird rasch fortgewaschen, Geschlinge, Kuttel und ‚Kram‘ werden beiseitegeschafft. Bald ist der Boden wieder blank wie spiegelndes Parkett“, können wir bei Franz Hessel lesen.
Wer vor dreißig Jahren mit der Ringbahn entlang der Landsberger Allee und Storkower Straße fuhr, roch regelmäßig herzhaft stinkenden Stallgeruch und hörte aufgeregt quiekenden Schweine und erschreckt muhende Kühe. „Der Bauch von Berlin“ nannte man das fast 48 ha große Gelände.
110 Jahre lang wurden dort Tiere geschlachtet. 1991 war Schluss. Ein neues Stadtquartier entstand.
„Der Bauch von Berlin“... begleiten Sie uns auf unserem Spaziergang über den ehemaligen Zentralviehhof in Berlin-Prenzlauer Berg.

Treffpunkt: S-Bhf. Storkower Straße, Fußgängerbrücke / Ausgang Hermann-Blankenstein-Straße

Dauer: 1 Std.


 

Wegen der derzeitigen Teilnehmer-Beschränkungen (durch Corona) empfehlen wir dringend eine Anmeldung (auch per E-Mail oder telefonisch möglich). Sie können hier schon vorab Ihr Ticket buchen.