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Stadtführung  
Buchung / Anfrage  
[StattReisen Berlin Tour] Zwischen Reaktion und Revolution  
Die andere Geschichte Potsdams  
Berlin verschenken  
Berlin verschenken Anderen mit StattReisen eine Freude machen Schenken Sie Ihren Freunden, Verwandten oder Kollegen eine Berlin-Reise: StattReisen-Card: Ein Jahr lang an allen Stadtführungen und Exklusivveranstaltungen teilnehmen – 120 Euro [ mehr] Gutschein für einen Stadtspaziergang zur Teilnahme an einer öffentlichen StattReisen-Führung – 16 Euro (oder mehr) Gruppenführung: Individuelle  Stadtführung zum Wunschtermin  mit Freunden oder der Geburtstagsgesellschaft – z.B. 140 Euro für eine zweistündige Tour mit bis zu vier Personen Bestellung per E-Mail Telefonische Beratung und Bestellung Wir bewegen Menschen! Riesen-Auswahl Stadtführungen thematisch sortiert – jede Tour ein gutes Geschenk Buchung | Anfrage  
Preisliste  
Preisliste Öffentliche Stadtführungen Teilnehmerpreise für Einzelpersonen sind in den Tourenbeschreibungen angegeben (Stand: 1.1.2026). Kinder bis 14 Jahre – außer bei den eigentlichen Kinderführungen – sind frei. Dies gilt auch für die Inhaber/innen der StattReisen-Card. Der ermäßigte Preis gilt für Schüler*innen, Menschen mit Behinderung (Nachweis), Zivil-, Freiwilligen- oder Wehrdienstleistende sowie Empfänger*innen von Transfereistungen. Inhaber*innen der Berlin WelcomeCard und weiterer Vergüngstigungshefte zahlen ebenfalls den ermäßigten Preis. Für einige Touren sind Fahrscheine für den öffentlichen Nahverkehr in Berlin erforderlich, die nicht im Preis enthalten sind. Bei Fahrradtouren ist die etwaige Fahrradmiete ebenfalls nicht im Preis enthalten. Gruppenprogramme Gruppenpreise (Stand: 1.1.2024) Der Grundpreis für einen zweistündigen Stadtspaziergang beträgt für Erwachsene 190,- €, für Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen 170,- € (16 Personen). Für größere Gruppen gelten höhere Preise, für kleinere Gruppen können Sonderpreise vereinbart werden. Den für Ihre Gruppengröße genauen Preis finden Sie im jeweiligen Angebot. Gruppen, deren Größe die angegebene maximale Teilnehmerzahl von 24 überschreitet, werden geteilt. Bis 30 Teilnehmer*innen gewähren wir einen Preisnachlass. Der Fremdsprachenzuschlag (für bestimmte Touren nach Anfrage) beträgt 25,- € pro Gruppe. Für einige Touren sind Fahrscheine für den öffentlichen Nahverkehr in Berlin erforderlich, die nicht im Preis enthalten sind. Bei Fahrradtouren ist die Fahrradmiete ebenfalls nicht im Preis enthalten. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.  
Stadtführungen Berlin  
Stadtführungen in Berlin  
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Prospekt anfordern Wir schicken Ihnen gerne kostenlos unseren Flyer zu. Wenn Sie regelmäßig unsere Programminformationen erhalten wollen, nehmen wir Sie in unseren Verteiler auf.  
Stadtführungen  
Über 80 verschiedene Stadtführungen durch Berlin zu Leben, Geschichte, Stadtentwicklung und Literatur.  
StR-Programm-2026_Q1.pdf  
Januar Sa 11 Uhr 03.01. Sa 14 Uhr 03.01. So 11 Uhr 04.01. So 14 Uhr 04.01. Sa 12 Uhr 10.01. Sa 14 Uhr 10.01. So 11 Uhr 11.01. So 14 Uhr 11.01. Sa 11 Uhr 17.01. Sa 14 Uhr 17.01. So 11 Uhr 18.01. So 14 Uhr 18.01. Sa 11 Uhr 24.01. Kaserne, Brauerei und Hofgarten Preußischer Drill und Gemeinwohl in Kreuzberg Start: Vor der Amerika-Gedenkbibliothek, Blücherplatz 1 (Nähe U-Bhf. Hallesches Tor) Zum 150. Geburtstag des ehemaligen DDR-Präsidenten Pieck in Pankow Die einst geschlossene Gesellschaft Start: vor der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, Schlossanlage Schönhausen (Ossietzkystraße 44/45) Berlin 360° Politisches und kulturelles Babylon Der Rosa-Luxemburg-Platz Start: vor dem Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz (U2) Erinnerungen an den Maler-Poeten Kurt Mühlenhaupt Auf den Spuren der Kreuzberger Bohème Start: vor der Heilig-Kreuz-Kirche (Zossener Straße 65) Rosa Luxemburgs politische und private Wege Start: vor der Portalruine am S-Bhf. Anhalter Bahnhof zzgl. ÖPNV-Fahrschein Caféhäuser in der Sahara? Die Ackerstraße Start: Koppenplatz / Linienstraße, gegenüber der Acker­ straße Berlin 360° Hoffmann, Heine und die Hugenotten Der Gendarmenmarkt Start: Gendarmenmarkt, am Schiller-Denkmal (Nähe U-Bhf. Stadtmitte, U2, U6) Irrungen und Wirrungen Mit Fontane durch Berlin Start: am U-Bhf. Görlitzer Bahnhof (U1, U3), Ausgang zzgl. ÖPNV-Fahrschein Bandenkrieg, Prostitution und Kinokunst Das Mommseneck Start: Galerie Hotel Mond, Bleibtreustraße 17/ Ecke Mommsen­straße My home is my castle Villenkolonie Lichterfelde Start: S-Bhf. Lichterfelde West (S1), Bahnsteig Zug um Zug – Berlins Bahnhöfe Großer literarischer Bahnhof der kleinen Leute Am „Stettiner“ Start: S-Bhf. Nordbahnhof, Eingang Invalidenstraße, am ServiceStore DB Schaufenster des Westens Neues Wohnen im Hansaviertel Start: S-Bhf. Bellevue, in der Halle Ausgang Bartningallee Berlin 360° Charme der Stille: der Arkonaplatz Start: Tram-Haltestelle Wolliner Straße (M10, Richtung Warschauer Straße) Sa 14 Uhr 24.01. So 11 Uhr 25.01. So 14 Uhr 25.01. Sa 14 Uhr 31.01. Zum 250. Geburtstag von E.T.A. Hoffmann Hoffmanns Erzählungen Mit Siebenmeilenstiefeln in die Romantik Start: U-Bhf. Mehringdamm (U6, U7), Ausgang Yorckstraße, Zwischengeschoss, Kiosk Tramtour zum Horizont Virchow, Filme, Weltgeschichte Start: U-Bhf. Warschauer Straße (U1), am Kiosk zzgl. ÖPNV-Fahrschein Grenzgänge – grenzenlos Entlang des ehemaligen Mauerstreifens Start: U-Bhf. Stadtmitte, Bahnsteig der U6 (nicht der U2!) Dorfidyllen Zwischen Jagdschloss und Schuttberg Wie die Menschen nach Rudow kamen Start: U-Bhf. Rudow (U7), auf dem Bahnsteig zzgl. ÖPNV-Fahrschein Februar So 11 Uhr 01.02. So 14 Uhr 01.02. Sa 14 Uhr 07.02. So 11 Uhr 08.02. So 14 Uhr 08.02. Sa 11 Uhr 14.02. Sa 14 Uhr 14.02. So 11 Uhr 15.02. So 14 Uhr 15.02. Pferdeäpfel, Musentempel, Scheiterhaufen Der Bebelplatz Start: am Reiterdenkmal Friedrich II., Unter den Linden (auf dem Mittelstreifen) Berlin 360° Weiß kann auch bunt: die Weiße Stadt Start: U-Bhf. Paracelsus-Bad (U8), Bahnsteig Narben und versteckte Juwelen Der Breitenbachplatz Start: U-Bhf. Breitenbachplatz (U3), Bahnsteig Alter Platz mit neuem Namen Tanz im Bermuda-Dreieck Der Martha-Ndumbe-Platz Start: am Brunnen auf dem Martha-Ndumbe-Platz (ehem. Nettelbeckplatz) (nahe S-Bhf. Wedding) Brechts letzte Wege Und wo ist Helene Weigel? Start: Brechtdenkmal auf dem Bertolt-Brecht-Platz (Nähe Bahnhof Friedrichstraße) Zug um Zug – Berlins Bahnhöfe Loks, Lenin und Landeier am Potsdamer Platz Berlins erster Bahnhof Start: Historische Ampel auf dem Potsdamer Platz Berliner Lichtspiele – Kino in Bewegung Start: Tränenpalast, Eingang, am S-/ U-Bhf. Friedrichstraße zzgl. ÖPNV-Fahrschein 100 Jahre Funkturm – 100 Jahre Grüne Woche Öffentlich und politisch Erinnerungen am Theodor-Heuss-Platz Start: am Mahnmal Ewige Flamme auf dem Theodor-HeussPlatz (U2) Berlin 360° Über der versunkenen Stadt Der Petriplatz Start: Petriplatz, vor dem Infopavillon des House of One Sa 11 Uhr 21.02. Sa 14 Uhr 21.02. Sa 14 Uhr 21.02. So 11 Uhr 22.02. So 14 Uhr 22.02. Sa 11 Uhr 28.02. Sa 14 Uhr 28.02. Zwischen RIAS und Rathaus Entspannungspolitik in Schöneberg Start: Haupteingang des ehemaligen RIAS-Gebäudes, Hans-Rosenthal-Platz Am Ende des Kurfürstendamm Unbekanntes über Kästner Start: Olivaer Platz, Bushaltestelle Richtung Grunewald/ Halensee Lebendige Theaterwelten Kunstexperimente in Kapellen und Brauereien Start: vor Viani am U-Bhf. Eberswalder Straße (Schönhauser Allee 46) zzgl. ÖPNV-Fahrschein In Zusammenarbeit mit Theaterscoutings Vertreibung aus dem Paradies Das Bayerische Viertel Start: U-Bhf. Bayerischer Platz, Zwischengeschoss der U7 Britz – Weltkulturerbe Hufeisensiedlung Start: U-Bhf. Samariterstraße (U5), Bahnsteig Weltstadt Kreuzberg Von Zuwanderern zu Einheimischen Start: U-Bhf. Kottbusser Tor/ Ecke Admiralstraße, vor der Işbank Lichtes Dörfchen an der Avus: der Eichkamp Start: S-Bhf. Messe Süd, am Ausgang Waldschulallee März So 01.03. So 01.03. Sa 07.03. Sa 07.03. 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr Das Scheunenviertel – Mythos und Wirklichkeit Start: vor der Volksbühne (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz, U2) Die Siemensstadt – Weltkulturerbe unter Strom Start: U-Bhf. Siemensdamm (U7), Bahnsteig Exit Berlin – an den Toren zur Stadt Am Wasser gebaut Die Luisenstadt am Wassertor Start: Wassertorplatz / Ecke Wassertorstraße Lebendige Theaterwelten Neuköllner Perlen Start: im Gewerbehof Hasenheide 9 (nahe U-Bhf. Hermannplatz) zzgl. ÖPNV-Fahrschein In Zusammenarbeit mit Theaterscoutings Zum Internationalen Frauentag So 11 Uhr 08.03. Zum 250. Geburtstag von Königin Luise Zwischen Schloss, Villa und Moschee Charlottenburg Start: Schloss Charlottenburg, am Eingang zum Ehrenhof, Spandauer Damm So 14 Uhr 08.03. Stadt der Frauen Start: an der DB Information im Hauptbahnhof, Ausgang Washingtonplatz Sa 11 Uhr 14.03. Sa 14 Uhr 14.03. So 11 Uhr 15.03. So 14 Uhr 15.03. Mi 17 Uhr 18.03. Fr 17 Uhr 20.03. Sa 11 Uhr 21.03. Sa 14 Uhr 21.03. So 11:30 22.03. Uhr So 14 Uhr 22.03. Di 17 Uhr 24.03. Sa 11 Uhr 28.03. Sa 14 Uhr 28.03. So 11 Uhr 29.03. So 14 Uhr 29.03. Und wo bleibt die Kultur? Rasanter Wandel am Schönhauser Tor Start: Vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz) Proletarisch, bürgerlich, provokant Turbulenzen im Friedrichshainer Südkiez Start: U-Bhf. Samariterstraße (U5), Bahnsteig Die Prenzlauer Berg-Tour Start: am U-Bhf. Senefelderplatz (U2), Ausgang Saarbrücker Straße Nobles Friedenau Grass & Co. und die literarische Apo Start: U-Bhf. Friedrich-Wilhelm-Platz (U9), Bahnsteig Hallo Roter Wedding Start: vor Bayer, am U-Bhf. Reinickendorfer Straße (U6) Am Schlesischen Tor Geteilte Welten zwischen Spree und Landwehrkanal Start: U-Bhf. Schlesisches Tor, Vorplatz rechts vom Eingang zur Skalitzer Straße Märzrevolution 1848 – Aufbruch in die Demokratie Start: Friedrich-/ Ecke Jägerstraße (gegenüber Galeries Lafayette) Großer Bahnhof in Charlottenburg Die zwei Gesichter des Stuttgarter Platzes Start: Ausgang des Bahnhofs Charlottenburg, Stuttgarter Platz, am russischen Imbiss Zwischen Reaktion und Revolution Die andere Geschichte Potsdams Start: Triumphtor am Mühlenberg, Schopenhauer Straße, 14469 Potsdam (Bus 614, Haltestelle Friedenskirche) In Zusammenarbeit mit dem Paul-Singer-Verein Licht, Luft und Sonne? Bewegende Gropiusstadt Start: U Bhf Lipschitzallee (U7), Bahnsteig Zug um Zug – Berlins Bahnhöfe Eisenbahnregimenter und Germania-Planung Bahnhöfe am Südkreuz Start: Dudenstraße/ Ecke Löwenhardtstraße (Bus Kolonnenbrücke) Phantom ohne Schmerz? Das Königstor Start: Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain (Tram Am Friedrichshain) Janz weit draußen Potsdam reloaded Nostalgie als Zukunft? Start: Potsdam Hauptbahnhof, Ausgang Babelsberger Straße, vor Blume 2000 Es werde Licht Aufbruch in Gesundbrunnen Start: vor Restaurant Lichtburg, Behmstraße 9 (S-/ U-Bhf. Gesundbrunnen) Alleen in Westend Wie der Zeitgeist einen Stadtteil verändert Start: Reichsstraße / Ecke Lindenallee (U-Bhf. TheodorHeuss-Platz) Mit StattReisen durch den Winter Jubiläen und Erinnerungen Der ehemalige DDR-Präsident Wilhelm Pieck wäre 150 Jahre alt geworden, E.T.A. Hoffmann 250, Königin Luise ebenfalls 250. Der Berliner Funkturm und die Grüne Woche feiern ihr 100. Jubiläum. Wir feiern mit und erinnern an die Persönlichkeiten, Veranstaltungen und Orte, die in der Stadt ihr Spuren hinterlassen haben. Stadt der Frauen Sophie Charlotte und Königin Luise machen es vor: Frauen machen Geschichte und prägen das kulturelle Leben mit. Das zeigen wir nicht nur am Internationalen Frauentag. Rosa Luxemburg, Hertha Müller, May Ayim, Martha Ndumbe kommen auf unseren Stadtspaziergängen „zu Wort“. Die Hütte brennt Die akute Wohnungskrise ist eines der heißesten Themen der Stadt. Steigende Bevölkerungszahl, Umbauwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen, Luxussanierungen, Leerstand und Spekulation, Versagen der Wohnungsbaupolitik – die Liste der Ursachen ist lang. Gleichzeitig wächst die Anzahl an Obdachlosen unaufhörlich. Das ist nicht neu und hat eine lange Geschichte. Wo gibt es kreative Lösungen und Formen bürgerlichen Engagements? Was können wir aus der Berliner Geschichte der Stadtplanung lernen? In unserer bunten Palette an Touren zum Thema Wohnen und Siedlungsbau haben wir uns auf Spurensuche gemacht. Auf jedem Kiezspaziergang gibt es ­interessante Geschichten zu entdecken. Verstehen Sie Bahnhof? Berlin als Stadt der Bahnhöfe und der Schienen. Mit ihnen wuchs die Stadt und sie waren Ausdruck von Mobilität, Prosperität und Sehnsucht. Manche Bahnhöfe gibt es nicht mehr, von anderen stehen nur noch Ruinen oder klägliche Überreste, wieder andere sind heute ein Museum oder wurden neu gebaut. Mit den Bahnhöfen hat sich auch ihr städtisches Umfeld verändert. Wie sah damals die Stadt dort aus? Welche Erinnerungen und Geschichten verbinden wir diesen Orten? Wo wurde der erste Bahnhof gebaut? In diesem Quartal geht es zum „Stettiner“, zum Potsdamer Bahnhof, zum Bahnhof Charlottenburg und zum Bahnhof Südkreuz mit seinem Umfeld. Bleiben Sie neugierig! Preise Preis 1 (1-1,5 Stunden): 14 € / erm. 11 € Preis 2 (1,5-2 Stunden): 16 € / erm. 13 € Preis 3 (2,5-3 Stunden, besondere Touren): 18 € / erm. 14 € Preis 4 (Kindertouren): Kinder 7 € / Familienmitglieder 9 € Gruppen: auf Anfrage Bitte melden Sie sich an! Aufgrund der Teilnehmerbegrenzung melden Sie sich am besten an (Telefon, E-Mail oder Website). Kurzfristige Anmeldungen am Wochen­ ende bitte nur telefonisch. Für eine offene Stadt Die StattReisen-Philosophie Die sich in der jüngsten Zeit überlagernden Krisen haben grundlegende ­Veränderungen in unserem Alltag noch deutlicher sichtbar werden lassen, besonders in einer Großstadt wie Berlin. Sie haben zum Teil zerstörerisches Potenzial hinsichtlich der Lebensqualität, Lebendigkeit, Vielfalt und Ökologie. Ob Gentrifizierung, Spaltung der Gesellschaft, touristische Überformung, Umweltzerstörung, Abschließung von Stadtvierteln durch Eigentümer oder Digitalisierung: Wie können Bewohner*innen mit unterschiedlichen sozialen, kulturellen, religiösen und ethnischen Hintergründen gut zusammenleben? Wie kann das gebaute Umfeld der komplizierten, chaotischen, lebendigen ­Realität im Lebensraum der Zukunft gerecht werden? Berlin ist ein ökologisches System, in dem alles mit allem zusammenhängt. Wir zeigen, wie es funktioniert und was es bedroht. StattReisen ist ein Teil des öffentlichen Diskurses über das, was Stadt ist und was Stadt sein soll. Dazu sind wir überall in Berlin unterwegs und erkunden die verschiedenen Orte mit all unseren Sinnen und Sichtweisen. Wir wollen Menschen inspirieren und ihren Blick auf die Welt erweitern. Wir lieben diese Stadt mit all ihren Widersprüchen, Ecken und Kanten und ihrer Vielfalt. Wir wollen eine offene Stadt und nutzen den öffentlichen Raum, um das zu praktizieren, und verbinden uns mit Partnern, die das genauso sehen. Wir verstehen unsere Führungen als Beitrag zur politischen Bildung und schärfen das Bewusstsein für eine lebenswerte, offene und vielfältige Stadt, in der alle seine Bewohner*innen ihren Platz finden und sich entfalten können. Seien Sie mit uns Teil des Netzwerkes für eine offene Stadt! Wir bewegen Menschen! Berlin ist anders! Entdecken Sie mit uns die aufregende Vielfalt der Stadt. Lebendig, kritisch, fundiert – wir zeigen Ihnen auf unseren Stadtspazier­ gängen, wie und wo Berlin tickt. Ob in Wedding, Kreuzberg oder Marzahn – wir sind überall unterwegs. Lassen Sie sich von unserer Neugier und Entdeckerfreude inspirieren und kommen Sie mit. Wir finden immer wieder Pfade durch den Großstadtdschungel mit überraschend neuen Perspektiven. StattReisen ist Konzept – für Urberliner, Zugereiste und Noch-nicht-Berliner. StattReisen-Card Das Angebot für StattReisen-Fans und Stadtschwärmer: Für 120 € können Sie ein Jahr lang an unseren offenen Rundgängen kostenlos teilnehmen. Auf den Führungen unserer StattReisen-Kollegen in anderen Städten erhalten Sie eine Ermäßigung von mindestens 10 €. Eine tolle Gelegenheit besonders für Neu-Berliner, die ihre neue Heimat kennen lernen wollen. Die StattReisen-Card macht sich auch gut als Geschenk! StattReisen zum Geburtstag Sie suchen nach einem passenden Geschenk für Freunde oder Verwandte? Ein Gutschein für einen Stadtspaziergang oder die StattReisen-Card ­kommen immer gut an. Sie feiern selbst und wissen noch nicht wie? Ein Nachmittagsspaziergang durch Ihren Kiez oder zu Ihrem Lieblingsort in Berlin macht Ihre Geburtstags- oder Familienfeier zu einem besonderen Erlebnis für Ihre Gäste. Gruppenbuchungen Ob Geburtstags- oder Hochzeitsfeier, ob Betriebsausflug oder Klassenfahrt, ob Bildungsreise oder Seminarprogramm: Sie können „Ihre“ passende Stadtführung oder Rallye aus einer Auswahl von über hundert Angeboten auch als Gruppenprogramm buchen. StattReisen anderswo StattReisen-Organisationen gibt es auch in Aachen, Bamberg, Bern, Bonn, Bremen, Dresden, Freiburg, Halle/S, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Leipzig, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Saarbrücken und Stuttgart. Wir arbeiten im Verband Forum Neue Städtetouren zusammen. www.stattreisen.org StattReisen Berlin GmbH Liebenwalder Straße 35a 13347 Berlin Tel.: (030) 455 30 28 info@stattreisenberlin.de facebook.com/stattreisenberlin instagram.com/stattreisen_berlin Unser gesamtes Programm mit ausführlichen Beschreibungen und über ­hundert weiteren Touren, die für Gruppen buchbar sind, finden Sie hier: www.stattreisenberlin.de Berlin zu Fuß 2026 Januar bis März  
StR-Programm-2026_Q1.pdf  
Januar Sa 11 Uhr 03.01. Sa 14 Uhr 03.01. So 11 Uhr 04.01. So 14 Uhr 04.01. Sa 12 Uhr 10.01. Sa 14 Uhr 10.01. So 11 Uhr 11.01. So 14 Uhr 11.01. Sa 11 Uhr 17.01. Sa 14 Uhr 17.01. So 11 Uhr 18.01. So 14 Uhr 18.01. Sa 11 Uhr 24.01. Kaserne, Brauerei und Hofgarten Preußischer Drill und Gemeinwohl in Kreuzberg Start: Vor der Amerika-Gedenkbibliothek, Blücherplatz 1 (Nähe U-Bhf. Hallesches Tor) Zum 150. Geburtstag des ehemaligen DDR-Präsidenten Pieck in Pankow Die einst geschlossene Gesellschaft Start: vor der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, Schlossanlage Schönhausen (Ossietzkystraße 44/45) Berlin 360° Politisches und kulturelles Babylon Der Rosa-Luxemburg-Platz Start: vor dem Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz (U2) Erinnerungen an den Maler-Poeten Kurt Mühlenhaupt Auf den Spuren der Kreuzberger Bohème Start: vor der Heilig-Kreuz-Kirche (Zossener Straße 65) Rosa Luxemburgs politische und private Wege Start: vor der Portalruine am S-Bhf. Anhalter Bahnhof zzgl. ÖPNV-Fahrschein Caféhäuser in der Sahara? Die Ackerstraße Start: Koppenplatz / Linienstraße, gegenüber der Acker­ straße Berlin 360° Hoffmann, Heine und die Hugenotten Der Gendarmenmarkt Start: Gendarmenmarkt, am Schiller-Denkmal (Nähe U-Bhf. Stadtmitte, U2, U6) Irrungen und Wirrungen Mit Fontane durch Berlin Start: am U-Bhf. Görlitzer Bahnhof (U1, U3), Ausgang zzgl. ÖPNV-Fahrschein Bandenkrieg, Prostitution und Kinokunst Das Mommseneck Start: Galerie Hotel Mond, Bleibtreustraße 17/ Ecke Mommsen­straße My home is my castle Villenkolonie Lichterfelde Start: S-Bhf. Lichterfelde West (S1), Bahnsteig Zug um Zug – Berlins Bahnhöfe Großer literarischer Bahnhof der kleinen Leute Am „Stettiner“ Start: S-Bhf. Nordbahnhof, Eingang Invalidenstraße, am ServiceStore DB Schaufenster des Westens Neues Wohnen im Hansaviertel Start: S-Bhf. Bellevue, in der Halle Ausgang Bartningallee Berlin 360° Charme der Stille: der Arkonaplatz Start: Tram-Haltestelle Wolliner Straße (M10, Richtung Warschauer Straße) Sa 14 Uhr 24.01. So 11 Uhr 25.01. So 14 Uhr 25.01. Sa 14 Uhr 31.01. Zum 250. Geburtstag von E.T.A. Hoffmann Hoffmanns Erzählungen Mit Siebenmeilenstiefeln in die Romantik Start: U-Bhf. Mehringdamm (U6, U7), Ausgang Yorckstraße, Zwischengeschoss, Kiosk Tramtour zum Horizont Virchow, Filme, Weltgeschichte Start: U-Bhf. Warschauer Straße (U1), am Kiosk zzgl. ÖPNV-Fahrschein Grenzgänge – grenzenlos Entlang des ehemaligen Mauerstreifens Start: U-Bhf. Stadtmitte, Bahnsteig der U6 (nicht der U2!) Dorfidyllen Zwischen Jagdschloss und Schuttberg Wie die Menschen nach Rudow kamen Start: U-Bhf. Rudow (U7), auf dem Bahnsteig zzgl. ÖPNV-Fahrschein Februar So 11 Uhr 01.02. So 14 Uhr 01.02. Sa 14 Uhr 07.02. So 11 Uhr 08.02. So 14 Uhr 08.02. Sa 11 Uhr 14.02. Sa 14 Uhr 14.02. So 11 Uhr 15.02. So 14 Uhr 15.02. Pferdeäpfel, Musentempel, Scheiterhaufen Der Bebelplatz Start: am Reiterdenkmal Friedrich II., Unter den Linden (auf dem Mittelstreifen) Berlin 360° Weiß kann auch bunt: die Weiße Stadt Start: U-Bhf. Paracelsus-Bad (U8), Bahnsteig Narben und versteckte Juwelen Der Breitenbachplatz Start: U-Bhf. Breitenbachplatz (U3), Bahnsteig Alter Platz mit neuem Namen Tanz im Bermuda-Dreieck Der Martha-Ndumbe-Platz Start: am Brunnen auf dem Martha-Ndumbe-Platz (ehem. Nettelbeckplatz) (nahe S-Bhf. Wedding) Brechts letzte Wege Und wo ist Helene Weigel? Start: Brechtdenkmal auf dem Bertolt-Brecht-Platz (Nähe Bahnhof Friedrichstraße) Zug um Zug – Berlins Bahnhöfe Loks, Lenin und Landeier am Potsdamer Platz Berlins erster Bahnhof Start: Historische Ampel auf dem Potsdamer Platz Berliner Lichtspiele – Kino in Bewegung Start: Tränenpalast, Eingang, am S-/ U-Bhf. Friedrichstraße zzgl. ÖPNV-Fahrschein 100 Jahre Funkturm – 100 Jahre Grüne Woche Öffentlich und politisch Erinnerungen am Theodor-Heuss-Platz Start: am Mahnmal Ewige Flamme auf dem Theodor-HeussPlatz (U2) Berlin 360° Über der versunkenen Stadt Der Petriplatz Start: Petriplatz, vor dem Infopavillon des House of One Sa 11 Uhr 21.02. Sa 14 Uhr 21.02. Sa 14 Uhr 21.02. So 11 Uhr 22.02. So 14 Uhr 22.02. Sa 11 Uhr 28.02. Sa 14 Uhr 28.02. Zwischen RIAS und Rathaus Entspannungspolitik in Schöneberg Start: Haupteingang des ehemaligen RIAS-Gebäudes, Hans-Rosenthal-Platz Am Ende des Kurfürstendamm Unbekanntes über Kästner Start: Olivaer Platz, Bushaltestelle Richtung Grunewald/ Halensee Lebendige Theaterwelten Kunstexperimente in Kapellen und Brauereien Start: vor Viani am U-Bhf. Eberswalder Straße (Schönhauser Allee 46) zzgl. ÖPNV-Fahrschein In Zusammenarbeit mit Theaterscoutings Vertreibung aus dem Paradies Das Bayerische Viertel Start: U-Bhf. Bayerischer Platz, Zwischengeschoss der U7 Britz – Weltkulturerbe Hufeisensiedlung Start: U-Bhf. Samariterstraße (U5), Bahnsteig Weltstadt Kreuzberg Von Zuwanderern zu Einheimischen Start: U-Bhf. Kottbusser Tor/ Ecke Admiralstraße, vor der Işbank Lichtes Dörfchen an der Avus: der Eichkamp Start: S-Bhf. Messe Süd, am Ausgang Waldschulallee März So 01.03. So 01.03. Sa 07.03. Sa 07.03. 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr Das Scheunenviertel – Mythos und Wirklichkeit Start: vor der Volksbühne (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz, U2) Die Siemensstadt – Weltkulturerbe unter Strom Start: U-Bhf. Siemensdamm (U7), Bahnsteig Exit Berlin – an den Toren zur Stadt Am Wasser gebaut Die Luisenstadt am Wassertor Start: Wassertorplatz / Ecke Wassertorstraße Lebendige Theaterwelten Neuköllner Perlen Start: im Gewerbehof Hasenheide 9 (nahe U-Bhf. Hermannplatz) zzgl. ÖPNV-Fahrschein In Zusammenarbeit mit Theaterscoutings Zum Internationalen Frauentag So 11 Uhr 08.03. Zum 250. Geburtstag von Königin Luise Zwischen Schloss, Villa und Moschee Charlottenburg Start: Schloss Charlottenburg, am Eingang zum Ehrenhof, Spandauer Damm So 14 Uhr 08.03. Stadt der Frauen Start: an der DB Information im Hauptbahnhof, Ausgang Washingtonplatz Sa 11 Uhr 14.03. Sa 14 Uhr 14.03. So 11 Uhr 15.03. So 14 Uhr 15.03. Mi 17 Uhr 18.03. Fr 17 Uhr 20.03. Sa 11 Uhr 21.03. Sa 14 Uhr 21.03. So 11:30 22.03. Uhr So 14 Uhr 22.03. Di 17 Uhr 24.03. Sa 11 Uhr 28.03. Sa 14 Uhr 28.03. So 11 Uhr 29.03. So 14 Uhr 29.03. Und wo bleibt die Kultur? Rasanter Wandel am Schönhauser Tor Start: Vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz) Proletarisch, bürgerlich, provokant Turbulenzen im Friedrichshainer Südkiez Start: U-Bhf. Samariterstraße (U5), Bahnsteig Die Prenzlauer Berg-Tour Start: am U-Bhf. Senefelderplatz (U2), Ausgang Saarbrücker Straße Nobles Friedenau Grass & Co. und die literarische Apo Start: U-Bhf. Friedrich-Wilhelm-Platz (U9), Bahnsteig Hallo Roter Wedding Start: vor Bayer, am U-Bhf. Reinickendorfer Straße (U6) Am Schlesischen Tor Geteilte Welten zwischen Spree und Landwehrkanal Start: U-Bhf. Schlesisches Tor, Vorplatz rechts vom Eingang zur Skalitzer Straße Märzrevolution 1848 – Aufbruch in die Demokratie Start: Friedrich-/ Ecke Jägerstraße (gegenüber Galeries Lafayette) Großer Bahnhof in Charlottenburg Die zwei Gesichter des Stuttgarter Platzes Start: Ausgang des Bahnhofs Charlottenburg, Stuttgarter Platz, am russischen Imbiss Zwischen Reaktion und Revolution Die andere Geschichte Potsdams Start: Triumphtor am Mühlenberg, Schopenhauer Straße, 14469 Potsdam (Bus 614, Haltestelle Friedenskirche) In Zusammenarbeit mit dem Paul-Singer-Verein Licht, Luft und Sonne? Bewegende Gropiusstadt Start: U Bhf Lipschitzallee (U7), Bahnsteig Zug um Zug – Berlins Bahnhöfe Eisenbahnregimenter und Germania-Planung Bahnhöfe am Südkreuz Start: Dudenstraße/ Ecke Löwenhardtstraße (Bus Kolonnenbrücke) Phantom ohne Schmerz? Das Königstor Start: Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain (Tram Am Friedrichshain) Janz weit draußen Potsdam reloaded Nostalgie als Zukunft? Start: Potsdam Hauptbahnhof, Ausgang Babelsberger Straße, vor Blume 2000 Es werde Licht Aufbruch in Gesundbrunnen Start: vor Restaurant Lichtburg, Behmstraße 9 (S-/ U-Bhf. Gesundbrunnen) Alleen in Westend Wie der Zeitgeist einen Stadtteil verändert Start: Reichsstraße / Ecke Lindenallee (U-Bhf. TheodorHeuss-Platz) Mit StattReisen durch den Winter Jubiläen und Erinnerungen Der ehemalige DDR-Präsident Wilhelm Pieck wäre 150 Jahre alt geworden, E.T.A. Hoffmann 250, Königin Luise ebenfalls 250. Der Berliner Funkturm und die Grüne Woche feiern ihr 100. Jubiläum. Wir feiern mit und erinnern an die Persönlichkeiten, Veranstaltungen und Orte, die in der Stadt ihr Spuren hinterlassen haben. Stadt der Frauen Sophie Charlotte und Königin Luise machen es vor: Frauen machen Geschichte und prägen das kulturelle Leben mit. Das zeigen wir nicht nur am Internationalen Frauentag. Rosa Luxemburg, Hertha Müller, May Ayim, Martha Ndumbe kommen auf unseren Stadtspaziergängen „zu Wort“. Die Hütte brennt Die akute Wohnungskrise ist eines der heißesten Themen der Stadt. Steigende Bevölkerungszahl, Umbauwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen, Luxussanierungen, Leerstand und Spekulation, Versagen der Wohnungsbaupolitik – die Liste der Ursachen ist lang. Gleichzeitig wächst die Anzahl an Obdachlosen unaufhörlich. Das ist nicht neu und hat eine lange Geschichte. Wo gibt es kreative Lösungen und Formen bürgerlichen Engagements? Was können wir aus der Berliner Geschichte der Stadtplanung lernen? In unserer bunten Palette an Touren zum Thema Wohnen und Siedlungsbau haben wir uns auf Spurensuche gemacht. Auf jedem Kiezspaziergang gibt es ­interessante Geschichten zu entdecken. Verstehen Sie Bahnhof? Berlin als Stadt der Bahnhöfe und der Schienen. Mit ihnen wuchs die Stadt und sie waren Ausdruck von Mobilität, Prosperität und Sehnsucht. Manche Bahnhöfe gibt es nicht mehr, von anderen stehen nur noch Ruinen oder klägliche Überreste, wieder andere sind heute ein Museum oder wurden neu gebaut. Mit den Bahnhöfen hat sich auch ihr städtisches Umfeld verändert. Wie sah damals die Stadt dort aus? Welche Erinnerungen und Geschichten verbinden wir diesen Orten? Wo wurde der erste Bahnhof gebaut? In diesem Quartal geht es zum „Stettiner“, zum Potsdamer Bahnhof, zum Bahnhof Charlottenburg und zum Bahnhof Südkreuz mit seinem Umfeld. Bleiben Sie neugierig! Preise Preis 1 (1-1,5 Stunden): 14 € / erm. 11 € Preis 2 (1,5-2 Stunden): 16 € / erm. 13 € Preis 3 (2,5-3 Stunden, besondere Touren): 18 € / erm. 14 € Preis 4 (Kindertouren): Kinder 7 € / Familienmitglieder 9 € Gruppen: auf Anfrage Bitte melden Sie sich an! Aufgrund der Teilnehmerbegrenzung melden Sie sich am besten an (Telefon, E-Mail oder Website). Kurzfristige Anmeldungen am Wochen­ ende bitte nur telefonisch. Für eine offene Stadt Die StattReisen-Philosophie Die sich in der jüngsten Zeit überlagernden Krisen haben grundlegende ­Veränderungen in unserem Alltag noch deutlicher sichtbar werden lassen, besonders in einer Großstadt wie Berlin. Sie haben zum Teil zerstörerisches Potenzial hinsichtlich der Lebensqualität, Lebendigkeit, Vielfalt und Ökologie. Ob Gentrifizierung, Spaltung der Gesellschaft, touristische Überformung, Umweltzerstörung, Abschließung von Stadtvierteln durch Eigentümer oder Digitalisierung: Wie können Bewohner*innen mit unterschiedlichen sozialen, kulturellen, religiösen und ethnischen Hintergründen gut zusammenleben? Wie kann das gebaute Umfeld der komplizierten, chaotischen, lebendigen ­Realität im Lebensraum der Zukunft gerecht werden? Berlin ist ein ökologisches System, in dem alles mit allem zusammenhängt. Wir zeigen, wie es funktioniert und was es bedroht. StattReisen ist ein Teil des öffentlichen Diskurses über das, was Stadt ist und was Stadt sein soll. Dazu sind wir überall in Berlin unterwegs und erkunden die verschiedenen Orte mit all unseren Sinnen und Sichtweisen. Wir wollen Menschen inspirieren und ihren Blick auf die Welt erweitern. Wir lieben diese Stadt mit all ihren Widersprüchen, Ecken und Kanten und ihrer Vielfalt. Wir wollen eine offene Stadt und nutzen den öffentlichen Raum, um das zu praktizieren, und verbinden uns mit Partnern, die das genauso sehen. Wir verstehen unsere Führungen als Beitrag zur politischen Bildung und schärfen das Bewusstsein für eine lebenswerte, offene und vielfältige Stadt, in der alle seine Bewohner*innen ihren Platz finden und sich entfalten können. Seien Sie mit uns Teil des Netzwerkes für eine offene Stadt! Wir bewegen Menschen! Berlin ist anders! Entdecken Sie mit uns die aufregende Vielfalt der Stadt. Lebendig, kritisch, fundiert – wir zeigen Ihnen auf unseren Stadtspazier­ gängen, wie und wo Berlin tickt. Ob in Wedding, Kreuzberg oder Marzahn – wir sind überall unterwegs. Lassen Sie sich von unserer Neugier und Entdeckerfreude inspirieren und kommen Sie mit. Wir finden immer wieder Pfade durch den Großstadtdschungel mit überraschend neuen Perspektiven. StattReisen ist Konzept – für Urberliner, Zugereiste und Noch-nicht-Berliner. StattReisen-Card Das Angebot für StattReisen-Fans und Stadtschwärmer: Für 120 € können Sie ein Jahr lang an unseren offenen Rundgängen kostenlos teilnehmen. Auf den Führungen unserer StattReisen-Kollegen in anderen Städten erhalten Sie eine Ermäßigung von mindestens 10 €. Eine tolle Gelegenheit besonders für Neu-Berliner, die ihre neue Heimat kennen lernen wollen. Die StattReisen-Card macht sich auch gut als Geschenk! StattReisen zum Geburtstag Sie suchen nach einem passenden Geschenk für Freunde oder Verwandte? Ein Gutschein für einen Stadtspaziergang oder die StattReisen-Card ­kommen immer gut an. Sie feiern selbst und wissen noch nicht wie? Ein Nachmittagsspaziergang durch Ihren Kiez oder zu Ihrem Lieblingsort in Berlin macht Ihre Geburtstags- oder Familienfeier zu einem besonderen Erlebnis für Ihre Gäste. Gruppenbuchungen Ob Geburtstags- oder Hochzeitsfeier, ob Betriebsausflug oder Klassenfahrt, ob Bildungsreise oder Seminarprogramm: Sie können „Ihre“ passende Stadtführung oder Rallye aus einer Auswahl von über hundert Angeboten auch als Gruppenprogramm buchen. StattReisen anderswo StattReisen-Organisationen gibt es auch in Aachen, Bamberg, Bern, Bonn, Bremen, Dresden, Freiburg, Halle/S, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Leipzig, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Saarbrücken und Stuttgart. Wir arbeiten im Verband Forum Neue Städtetouren zusammen. www.stattreisen.org StattReisen Berlin GmbH Liebenwalder Straße 35a 13347 Berlin Tel.: (030) 455 30 28 info@stattreisenberlin.de facebook.com/stattreisenberlin instagram.com/stattreisen_berlin Unser gesamtes Programm mit ausführlichen Beschreibungen und über ­hundert weiteren Touren, die für Gruppen buchbar sind, finden Sie hier: www.stattreisenberlin.de Berlin zu Fuß 2026 Januar bis März  

unSICHTBAR – Obelisken von Heinz Mack am Kurfürstendamm

Ich muss gestehen, dass ich ein Herz für Übersehenes habe. Und so stelle ich auch diesmal in unserer Reihe „unSICHTBAR“ nichts vor, was man lange suchen müsste. Es ist kein versteckter oder vergessener Ort, der irgendwo in Berlin vor sich hin schlummert und dessen Geschichte verblüfft; auch weil wir bisher vielleicht noch nie auf die Idee kamen, überhaupt in die entsprechende Gegend zu fahren. Nein, an meinem heutigen Ort waren vermutlich beinahe alle von uns schon zig-mal. Ich möchte zum Ku‘damm.

 

Mit Shoppen und Flanieren ist es auch hier gerade schlecht oder zumindest ziemlich umständlich. Das macht jedoch nichts, da es stattdessen um Kunst im öffentlichen Raum geht. Insbesondere am Ku‘damm lässt sich einiges entdecken.
So hat man vielleicht schon einmal vom „Skulpturenboulevard“ gehört. Es sollte eine Ausstellung auf Zeit zur 750 Jahrfeier 1987 in der City West, im damals noch geteilten Berlin, sein. Es war ein nicht unumstrittenes Projekt. Zumindest einige Personen konnten mit dieser skulpturalen Präsentation im öffentlichen Raum wenig anfangen und agierten öffentlichkeitswirksam als Gegenposition.
Selbst wer bisher noch nie von der Ausstellung gehört hat, hat sich möglicherweise schon einmal über die Kunst gewundert, die bis heute am Ku‘damm verblieb, beispielsweise über Wolf Vostells „Zwei Beton-Cadillacs in Form der Nackten Maja“ am Rathenauplatz. Andere Werke sind mittlerweile so eng mit dem Bildgedächtnis der Stadt verwachsen, dass sie als schon-immer-dagewesen wahrgenommen werden, wie die riesige verschlungene Skulptur „Berlin“ von Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff, die wie ein Tor auf der Mittelinsel der Tauentzienstraße steht. Ein beliebtes Fotomotiv ganz am anderen Ende des Boulevards.



Doch es gibt hier noch viele weitere Skulpturen, die nicht mit diesem Ausstellungsprojekt im Zusammenhang stehen. So wurde ebenfalls zur 750 Jahrfeier der Henriettenplatz ziemlich am Ende der Ku‘damms in Halensee vom Architekten Arno Bonanni neu gestaltet. Auch für dieses Projekt wurden Künstler*innen hinzugezogen. Darunter der heute 90jährige Künstler Heinz Mack. In den 1950er und 60er Jahren bildete er gemeinsam mit Otto Piene und später auch Günther Uecker die Gruppe ZERO. Sie zielten auf einen Neuanfang in der Nachkriegskunst. Schlanke Stelen, sich bewegende Rotoren und das Licht kommen bei Mack immer wieder zum Einsatz. Dabei spielt der Raum eine besondere Rolle, so waren seine Werke nicht nur in klassischen Ausstellungsräumen, sondern auch in der Wüste oder der Arktis. Die zahlreichen Skulpturen für den städtischen Raum überraschen keinesfalls.



Auf dem Henriettenpatz realisierte Mack zwei Elemente, die miteinander über die Straße hinweg korrespondieren sollen. Am ehesten fällt der bronzene Obelisk mit einer Höhe von wohl gut 18 Metern auf der Nordseite des Platzes auf. Die Form verjüngt sich nach oben bis zu einem keilförmigen Abschluss. Die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen und die ursprünglich goldbraune Oberfläche hat mehr Patina, als vermutlich gewünscht. Doch gerade gegen Mittag lässt sich gut beobachten, wie die Stele eine Verbindung zwischen Himmel und Boden herstellt. Speziell bei gutem Wetter fängt sich das Sonnenlicht in der Keilform und wird reflektiert. Der Obelisk selbst beginnt zu strahlen. Damit nimmt dieser auch einen Aspekt seiner antiken Vorbilder aus Ägypten auf, wo Obelisken für versteinerte Strahlen oder den Finger des Sonnengottes stehen.



Auf der Südseite des Platzes gestaltete Mack die Kolonnaden, einen postmodernen Säulengang als Wartebereich für den Bus. Die aktuelle umfangreiche Baustelle von Geschäfts- und Wohnhäusern, lässt nur erahnen, wie diese Kolonnaden einmal wirkten. Früher öffnete sich der Platz scheinbar von ihnen ausgehend nach Süden. Unterstützt wurde der Eindruck von der strahlenförmig akzentuierten Pflasterung. Doch auch heute gewinnen die massiven dunklen Säulen an Leichtigkeit durch das goldene Mosaik im oberen Viertel und den darauf ruhenden goldenen kelchförmigen Kapitellen. So kann man auch hier ein spielerisches Zitieren der Antiken, aber auch der Berliner Herrschaftsarchitektur unter den Preußen annehmen. Die Namenspatronin des Platzes ist übrigens Louise Henriette von Oranien-Nassau. Sie war im 17. Jhd. Kurfürstin von Brandenburg durch die Ehe mit dem „Großen“ Kurfürsten Friedrich Wilhelm.



Gut 3,5 km entfernt, am anderen Ende des Ku’damms, realisierte Heinz Mack quasi das Pendant dieses Ensembles. Auch hier installierte er 1987 einen Obelisken, der sich ausgehend von einer 2 x 2 m Grundform auf ganze 35 m erhebt. Direkt an der Tauentzienstraße am Europa-Center steht diese Lichtsäule, welche trotz der anderen Maße sehr dem Obelisken auf dem Henriettenplatz ähnelt. Die schlanke Skulptur muss sich hier gegen markante hohe Fassaden, Leuchtreklame, dekorative Elemente, Schaufenster und vieles mehr durchsetzen. 4550 computergesteuerte Halogenlampen ließen das Objekt bis 2002 in unterschiedlichen Farben aus sich selbst heraus leuchten. Die Oberfläche ist ein goldgetöntes Filterglas. Seit einer Sanierung vor einigen Jahren sind es nun LEDs, die rhythmisch Muster, Buchstaben und Bewegungsmomente auf dem Objekt erzeugen.
Diese beiden Projekte hatten ursprünglich keinen Bezug zueinander, doch Mack setzte mit den Obelisken verbindende Markierungen an beide Enden des Kurfürstendamms.



Während ich an diesen Obelisken bin, bleiben jedoch nur wenige Passanten stehen und nehmen Notiz von ihm. An der Tauentzienstraße schaut ein Mann verwirrt hoch und lässt seinen Blick bis zur Spitzte schweifen, als seine Begleitung unvermittelt auf dem Gehweg stehen geblieben ist, um etwas auf dem Telefon einzutippen. Am Henriettenplatz nutzen die Wartenden den Obelisken gerne als weitere Sitzgelegenheit. Erst mein längeres Verweilen bringt einige dazu genauer hinzuschauen. Ob jemand von ihnen den Zusammenhang zwischen diesen Objekten in der Stadt überrascht feststellt? Vielleicht habe ich irgendwann das Vergnügen diese und die vielen anderen Kunstwerke auf einem Stadtspaziergang vorzustellen. Wer es nicht abwarten möchte, das Wetter wird frühlingshafter, daher viel Spaß beim Entdecken!

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