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unSICHTBAR – die ehemalige Willner-Brauerei in Pankow  
Dort, wo stadtauswärts die Schönhauser Allee in die Berliner Straße übergeht, steht am Eschengraben ein verwinkelter, aus gelben und die Fassade rötlich strukturierenden Ziegeln errichteter Komplex, der – mittlerweile saniert und mit einigen Neubauten ergänzt – bis 1990 als Brauerei produktionsreiche Tage erlebte. Emil Willner erwarb 1880 an der Berliner Straße 80-82 das Grundstück mit dem ehemaligen Zollhaus, darin er einen Bierausschank mit Biergarten einrichtete.  
unSICHTBAR – das Sowjetische Ehrenmal in Niederschönhausen  
Die zwischen Mai 1947 und November 1949 gestaltete Anlage steht selten im Fokus der Öffentlichkeit. Jüngst gab es aber eine Ausnahme: der 80 Jahrestag des Überfalls der Deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941. Da kam höchster Besuch in den Volkspark Schönholzer Heide: der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gedachte mit einer Kranzniederlegung der zahlreichen Opfer – Schätzungen zufolge starben durch den deutschen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion 27 Millionen Menschen, darunter 14 Millionen Zivilpersonen.
Von russischer Seite wird hier übrigens mit großer Regelmäßigkeit gedacht, natürlich auch am 22. Juni 2021 mit eine festliche Gedenkzeremonie der Russischen Botschaft, vor allem aber am 9. Mai, dem „Tag der Befreiung“.
 
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Totalitäre Visionen: Le Corbusier und Albert Speer Informationen demnächst Eine Tour aus unserer Reihe Berlin 360°.  
[StattReisen Berlin Tour] Bankiers, Gelehrte, Friedensstifter  
Niederschönhausener Kaleidoskop  
[StattReisen Berlin Tour] Zum Nutzen und Vergnügen: Lernen mit Lenné in Dahlem  
Zum Nutzen und Vergnügen: Lernen mit Lenné in Dahlem Informationen demnächst Eine Tour aus unserer Reihe Berlin 360°.  
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unSICHTBAR – il-legale Kunst

Bald können wir endlich wieder Stadtspaziergänge mit Gruppen unternehmen. Doch bis dahin seid ihr noch ein paar Tage ohne uns unterwegs, vielleicht im eigenen Kiez, vielleicht in einem anderen Teil der Stadt oder auch gar nicht in Berlin. Mein Vorschlag für den nächsten Spaziergang: egal wo ihr seid, widmet euch doch der legalen und illegalen Kunst, die den öffentlichen Raum erobert, besetzt, verschandelt – ganz wie ihr es für euch einschätzt.

 

Natürlich ist nicht alles, was da steht, klebt, hängt, als Kunst gedacht. Immer wieder sind darunter auch banale Liebesbekundung, frechere oder vielleicht vulgäre Sprüche und eben auch politische Statements. Spannend ist, dass diese Form der Stadtraum-Eroberung die Frage, ob es Kunst ist und bleiben darf, gerne schon einmal selbst formuliert und auch beantwortet.



Unabhängig davon lohnt sich der Blick auf Graffiti und Street Art immer. Es lässt sich zum Beispiel über die vielfältigen Techniken staunen. Neben klassischen Graffiti findet man sicher ein spannendes Stencil – Gespraytes mit Schablonen, ein interessantes plakatiertes Paste-up oder Tape Art aus Klebebändern sowie Sticker, die nicht immer unter den Begriff „Guerilla Marketing“ fallen und vieles mehr.



Meine letzte Radtour führte mich durch Charlottenburg und Moabit. Hier habe ich alles mögliche als Inspiration für Interessierte eingesammelt. Die kleine Fotoserie zeigt daher keinen konkreten Ort, sondern ist ein Vorgeschmack auf das, was es zu entdecken gibt. Es finden sich darunter bekannte Künstler:innen, die man im gesamten Stadtraum entdecken kann und teils hier schon einmal Thema waren. So kam ich vorbei an einem vielfotografierten Mural des Duos Herakut und einer Hauswand mit weitsichtbaren Graffiti-Pieces der Crews 1UP und Berlin Kidz, auch bekannt unter ÜF – Über Freaks.




Es ist übrigens eine gute Idee, seinen Spaziergang und die Suche an diesen nicht gerade unSICHTBAREN Wänden zu beginnen, denn in dessen Schatten tummeln sich oft bereits viele kleinere Interventionen. Eine weitere ganz direkte Möglichkeit ist, direkt an der eigenen Haustür zu starten. Steht dort zufällig ein mit Graffiti dekorierter Anhänger? Ist auf den Straßenschildern oder Ampeln vielleicht eine kleine Installation oder Sticker? Auch gibt es Flächen, die künstlerisch bearbeitet werden dürfen oder bei denen es zumindest geduldet wird. Auch von diesen Orten kann man oft den Spuren der Street Art und Graffitis folgen. In Moabit gibt es zum Beispiel in der Siemensstraße die 21er Gallery, hier wird legal gearbeitet.



Meine ganz persönliche Entdeckung des Tages war das kleine Insekt, inspiriert von einem Loch in der Wand. Der Stier erobert übrigens gerade die Hauseingänge und Mauern in meiner Nachbarschaft. Noch ist das Tier etwas verhalten angebracht, aber vielleicht nicht mehr lange.

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