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Stadtführungen Berlin  
Stadtführungen in Berlin  
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Stadtführungen  
Über 80 verschiedene Stadtführungen durch Berlin zu Leben, Geschichte, Stadtentwicklung und Literatur.  
2022_Q4_Termine.pdf  
Oktober Sa 11 Uhr 01.10. Sa 14 Uhr 01.10. Sa 14 Uhr 01.10. So 11 Uhr 02.10. So 14 Uhr 02.10. Mo 11 Uhr 03.10. Mo 14 Uhr 03.10. Mo 14 Uhr 03.10. Di 18 Uhr 04.10. Fr 18 Uhr 07.10. Sa 11 Uhr 08.10. Sa 14 Uhr 08.10. So 11 Uhr 09.10. So 14 Uhr 09.10. So 14 Uhr 09.10. Grenzgänge – grenzenlos Entlang des ehemaligen Mauerstreifens Start: U-Bhf. Stadtmitte, Bahnsteig der U6 (nicht der U2!) Rote Insel Schöneberg Start: S-Bhf. Südkreuz, oberer Bahnsteig, an der DB Infor­ mation Kinderführung: Emils neue Detektive Start: Empfangshalle im Bahnhof Zoologischer Garten, am Aufgang zur S-Bahn; ÖPNV-Fahrschein erforderlich Kostenloses Angebot in Kooperation mit dem Amt für Weiter­ bildung und Kultur Tempelhof-Schöneberg Geteilte Zukunft. Die zwei Seiten der Bernauer Straße Start: S-Bhf. Nordbahnhof, Ausgang Bernauer Straße, Zwischen­geschoss Janz weit draußen Preußischer Barock und Gartenstadt für Kranke Buch Start: S-Bhf. Buch (S2), Bahnsteig Herbst 1989 Start: Alexanderplatz, an der Weltzeituhr zzgl. ÖPNV-Fahrschein Linie 1 – Grenzerfahrungen mit der Hochbahn Start: U-Bhf. Warschauer Straße (U1), auf dem östlichen (äußeren) Bahnsteig zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zwischen Schloss, Villa und Moschee: Charlottenburg Start: Schloss Charlottenburg, am Eingang zum Ehrenhof, Spandauer Damm Berlin 360° Grenzerfahrungen im Rondell Der Mehringplatz Start: vor der Amerika-Gedenkbibliothek, Blücherplatz 1 (Nähe U-Bhf. Hallesches Tor) Berlin 360° Im Namen der politischen Kräfte: Wohnstadt Carl Legien Start: S-Bhf. Prenzlauer Allee, Empfangshalle Weltstadt Kreuzberg: von Zuwanderern zu Einheimischen Start: U-Bhf. Kottbusser Tor/ Ecke Admiralstraße, vor der Işbank Das längste Baudenkmal Berlins – die Karl-Marx-Allee Start: U-Bhf. Weberwiese (U5), Bahnsteig Berlin 360° Friedenseiche, Schillerlinde und die drei Herren mit Krückstock Erstaunliches in Zehlendorf Start: an der Eiche, Clayallee/ Ecke Potsdamer Straße Wem gehört die Stadt? Mediaspree & Co. Start: Taxistand Bevernstraße, am U-Bhf. Schlesisches Tor Luxus, Posen, Blendfassaden: der Pariser Platz Start: vor der Tourist Info am Brandenburger Tor Fr 18 Uhr 14.10. Stadt der Frauen Start: an der DB Information im Hauptbahnhof, Ausgang Washingtonplatz Sa 11 Uhr 15.10. Sa 14 Uhr 15.10. So 11 Uhr 16.10. So 14 Uhr 16.10. Fr 17 Uhr 21.10. Sa 11 Uhr 22.10. Sa 14 Uhr 22.10. So 11 Uhr 23.10. So 23.10. Sa 29.10. 14 Uhr 14 Uhr Sa 15 Uhr 29.10. So 11 Uhr 30.10. So 14 Uhr 30.10. Berlin 360° Politisches Minenfeld in Berlins Mitte: der Schloßplatz Start: Eingang Hochschule für Musik Hanns Eisler, Neuer Marstall, Schloßplatz 7 Ringelnatz – der Bänkelsänger von Westend Start: U-Bhf. Neu-Westend (U2), Bahnsteig Faschismus: Bemächtigung einer Stadt Start: am Haupteingang der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6 Janz weit draußen Reiche, Stifter und Buddhisten: Gartenstadt Frohnau Start: S-Bhf. Frohnau, Bahnsteig Berlin 360° Im Schatten der Synagoge: die Heckmann-Höfe Start: S-Bhf. Oranienburger Straße, Bahnsteig Kapitäne und Kommune Zur Marinesiedlung am Schlachtensee Start: S-Bhf. Schlachtensee (S1), Bahnsteig Zwischen Kommune und Milieu Aufregender Stephankiez Start: Stromstraße / Ecke Stephanstraße Berlin 360° Bunker, Böll, politisches Theater Ambitionierte Nachbarn der ukrainischen Botschaft Start: historisches Portal Exerzierhaus, Reinhardtstraße 29 Im Kosmos eines Abenteurers: Alexander von Humboldt Start: vor dem Alten Museum an der Granitschale Dorfidyllen Tempelhofer Geister Start: U-Bhf. Alt-Tempelhof (U6), Bahnsteig Lebendige Theaterwelten (3) Backstage in Berlins Mitte Start: am U-Bhf. Moritzplatz (U8), vor dem „Modulor“/Aufbau-Haus (Prinzenstraße 85) zzgl. ÖPNV-Fahrschein Kooperationsprojekt mit Theaterscoutings Berlin 360° Gottesäcker, Feuerland, Kulturruine: das Oranienburger Tor Start: Friedrichstraße / Ecke Claire-Waldoff-Straße (U-Bhf. Oranienburger Tor) Mit Herz und Verstand – Salons der Frauen Start: U-Bhf. Mehringdamm (U6, U7), Ausgang Yorckstraße, Zwischengeschoss, Kiosk zzgl. ÖPNV- Fahrschein November Sa 11 Uhr 05.11. Zum Gedenken an den Maler-Poeten Kurt Mühlenhaupt Auf den Spuren der Kreuzberger Bohème Start: vor der Heilig-Kreuz-Kirche (Zossener Straße 65) Sa 05.11. So 06.11. So 06.11. Mi 09.11. Fr 11.11. Sa 12.11. Sa 12.11. So 13.11. So 13.11. Sa 19.11. Sa 19.11. So 20.11. So 20.11. Sa 26.11. Sa 26.11. 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 17 Uhr 18 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr Chaos, Kämpfe, Republik Die lange Revolution vor hundert Jahren Start: Eingang Hochschule für Musik Hanns Eisler, Neuer Marstall, Schloßplatz 7 Berlin 360° Hoffmann, Heine und die Hugenotten Der Gendarmenmarkt Start: Gendarmenmarkt, am Schiller-Denkmal Fontanes Wanderungen durch die Metropole Start: am U-Bhf. Görlitzer Bahnhof, Ausgang zzgl. ÖPNV-Fahrschein Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 Wege in das jüdische Berlin Start: S-Bhf. Hackescher Markt, Ausgang Hackescher Markt, vor dem Lokal „am to pm“ „Tänze des Lasters“ Künstlerinnen zwischen Selbst und Zwang Start: am U-Bhf. Nollendorfplatz, Ausgang Motzstraße Berlin 360° Hart an der Grenze: der Rosenthaler Platz Start: U-Bhf. Rosenthaler Platz (U8), Bahnsteig Kinderführung: Vor der Mauer – hinter der Mauer Start: S-Bhf. Nordbahnhof, Ausgang Bernauer Straße, ­Zwischengeschoss Berlin 360° Großer literarischer Bahnhof der kleinen Leute: am „Stettiner“ Start: S-Bhf. Nordbahnhof, Eingang Invalidenstraße, am ServiceStore DB Hier braut sich was zusammen Zur Prime Time im Sprengelkiez Start: Müller-/ Ecke Lynarstraße, an der HEM-Tankstelle (gegenüber S-/U-Bhf. Wedding) Hoffmanns Erzählungen Mit Siebenmeilenstiefeln in die Romantik Start: U-Bhf. Mehringdamm (U6, U7), Ausgang Yorckstraße, Zwischengeschoss, Kiosk Lebendige Theaterwelten (6) Kleine Paläste – Glanz in Hinterhöfen und unterm Dach Start: FON Friseur, Torstraße 153, Ecke Ackerstraße (Nähe U-Bhf. Rosenthaler Platz, U8) zzgl. ÖPNV-Fahrschein Kooperationsprojekt mit Theaterscoutings Hier ruht Prominenz Waldfriedhof Dahlem Start: U-Bhf. Oskar-Helene-Heim (U3), Eingangshalle Die Siemensstadt – Weltkulturerbe unter Strom Start: U-Bhf. Siemensdamm (U7), Bahnsteig Dorfidyllen Schöner Wohnen am Pfuhl: Weißensee Start: Antonplatz, vor dem Kino Toni (Tram 12, M4, M13) Zum 200. Todestag des preußischen Reformers von Hardenberg Paläste, Proteste, große Politik Durch das historische Zentrum Berlins Start: vor dem Berliner Abgeordnetenhauses, Niederkirchnerstraße 5 So 27.11. So 27.11. 11 Uhr 14 Uhr Zum 50. Todestag von Hans Scharoun Kultur ohne Forum – schräge Ansichten zwischen Philharmonie und Neuer Nationalgalerie Start: Staatsbibliothek, Haus Potsdamer Straße 33, Haupteingang Charlottengrad – Russisches Leben in Berlin Start: U-Bhf. Wittenbergplatz, Eingangshalle, vor der Uhr Dezember Sa 14 Uhr 03.12. Sa 14 Uhr 03.12. So 11 Uhr 04.12. So 14 Uhr 04.12. Sa 14 Uhr 10.12. So 14 Uhr 11.12. Sa 14 Uhr 17.12. So 14 Uhr 18.12. So 14 Uhr 26.12. Mi 14 Uhr 28.12. Fr 14 Uhr 30.12. Sa 11 Uhr 31.12. Platte Geschichten 50 Jahre Großsiedlung Fennpfuhl Start: Landsberger Allee/ Ecke Karl-Lade-Straße, vor dem Möbelgeschäft (Nähe S-Bhf. Landsberger Allee) Lebendige Theaterwelten (1) Kunst-Experimente in Kapellen und Brauereien Start: vor „Viani“ am U-Bhf. Eberswalder Straße (Schönhauser Allee 46/ Ecke Pappelallee) Kooperationsprojekt mit Theaterscoutings In Rixdorf ist Musike – und einer der schönsten Weihnachtsmärkte Start: vor dem Rathaus Neukölln (U-Bhf. Rathaus Neukölln) Spree-Chicago – Kommissar Rath im wilden Osten Start: vor der Volksbühne (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz, U2) zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zwielicht im Advent Unglaubliche Geschichten aus der Weihnachtszeit Start: U-Bhf. Wittenbergplatz, Eingangshalle, vor der Uhr Grüne Oase Viktoriapark Kriegshetzer auf dem Kreuzberg? Start: Kreuzbergstraße, Ecke Großbeerenstraße, am Teich unterhalb des Wasserfalls Dragopolis. Was geschieht hinter dem Finanzamt? Start: LPG Biomarkt, Mehringdamm/ Ecke Obentrautstraße UpStadt e.V. in Zusammenarbeit mit der Nachbarschaftsinitiative Dragopolis 50 Jahre Grundlagenvertrag „Bau auf, bau auf!“ Die Hauptstadt der DDR Start: am Haupteingang der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6 Wege in das jüdische Berlin Start: S-Bhf. Hackescher Markt, Ausgang Hackescher Markt, vor dem Lokal „am to pm“ Ab durch die Mitte Start: Granitschale vor dem Alten Museum (Lustgarten) Das Scheunenviertel – Mythos und Wirklichkeit Start: vor der Volksbühne (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz) Weltstadt Kreuzberg: von Zuwanderern zu Einheimischen Start: U-Bhf. Kottbusser Tor/ Ecke Admiralstraße, vor der Işbank Weihnachtsfeiern Wir bringen Bewegung in die Adventsroutine. Verbringen Sie Ihre Weihnachts­ feier auf einem Stadtspaziergang an der frischen Luft und entdecken Sie mit Ihrer Gruppe Orte in Berlin, die Sie bisher noch nicht gesehen haben. Wir beraten Sie gern. ... und Weihnachtsgeschenke Oder suchen Sie nach einer originellen Idee für den Gabentisch? Die StattReisen-Card bringt die Beschenkten wahrlich auf Tour: Ein ganzes Jahr mit StattReisen unterwegs. Es kann auch der Gutschein für einen einzelnen Stadtspaziergang sein. Wecken Sie Neugier und schenken Sie ein besonderes Stadterlebnis! Mit StattReisen in den Herbst Erinnern und Gedenken Vor 50 Jahren starb der prominente Vertreter der organischen Architektur Hans Scharoun. Mit der Philharmonie, der neuen Staatsbibliothek, den Lauben­ganghäusern an der Karl-Marx-Allee und dem Entwurf für den Wiederaufbau des Mehringplatzes hat er das Nachkriegsberlin mitgeprägt. Wir schauen auf drei Spaziergängen genauer hin. Auch das vor genau 50 Jahren: Der Bau der ersten zusammenhängenden Plattenbau-Großwohnsiedlung am Fennpfuhl und die Unterzeichnung des Grundlagenvertrages. Viel länger zurück: Vor 200 Jahren starb Karl August von Hardenberg. Er leitete mit anderen Ministern die preußischen Reformen ein mit Gleichstellung der Bürger, Gewerbefreiheit, Gleichberechtigung der Juden und Selbstverwaltung der Städte. Und wir erinnern selbstverständlich an die Reichspogromnacht am 9. Novem­ ber 1938 und an die deutsch-deutsche Vereinigung am 3. Oktober. In Zeiten des Krieges Je länger Putin seinen Krieg in der Ukraine führt, desto mehr Überreste aus vergangen kriegerischen Zeiten fallen uns ins Auge. Das Kreuzberg-Denkmal erinnert an die Kriege gegen Napoleon, der Park darunter war ein Agitationsfeld für Kriegshetzer. Nicht nur die Menschenschlangen vor der ukrainischen Botschaft konfrontieren uns mit den unmittelbaren Folgen eines Krieges, auch im Umfeld ist eine militärische Topographie erkennbar. Und so mancher hat damit gute Geschäfte gemacht. Sichtbarer Ausdruck der Aufrüstung in der Nazizeit ist die Marinesiedlung am Schlachtensee, die extra für Kapitäne geschaffen wurde. Wie man kreativ im Sinne einer offenen Stadt mit einem ursprünglich militärisch genutzten Ort umgehen kann, zeigt das Dragonerareal in Kreuzberg. Bühnen und Bücher Im Herbst beginnt wieder die Theatersaison. Wir sind dabei und führen in Zusammenarbeit mit den Theaterscoutings zu den unbekannteren Bühnen der freien Theaterszene: Acker Stadt Palast, ACUD, Dock 11, Ballhaus Ost oder RambaZamba. Im Herbst geht es auch durch den Blätterwald der Bücher. Bedeutende Schriftsteller haben in Berlin gelebt, gewirkt und über die Stadt geschrieben. Mit dabei: Rahel Varnhagen, Else Lasker-Schüler, Erich Kästner, Joachim Ringelnatz, Heinrich Böll, Kurt Mühlenhaupt, E.T.A. Hoffmann, Heinrich Heine, Theodor Fontane oder Andrej Belyj. Corona Derzeit gelten das Abstandsgebot und in Innenräumen die Verpflichtung zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes. Die aktuellen Regeln erfahren Sie stets auf unserer Website oder telefonisch. Preise Preis 1 (1 Stunde): 11 € / erm. 8 € Preis 2 (1,5-2 Stunden): 13 € / erm. 10 € Preis 3 (2,5-3 Stunden): 15 € / erm. 12 € Preis 4 (Kindertouren): Kinder 6 € / Familienmitglieder 9 € Gruppen: auf Anfrage Eine Anmeldung ist derzeit erforderlich. Aufgrund der momentanen Teilnehmerbegrenzung melden Sie sich bitte unbedingt an (Telefon, E-Mail oder Website). Kurzfristige Anmeldungen am Wochenende bitte nur telefonisch. Wir bewegen Menschen! Berlin ist anders! Entdecken Sie mit uns die aufregende Vielfalt der Stadt. ­Lebendig, kritisch, fundiert – wir zeigen Ihnen auf unseren Stadtspazier­gängen, wie und wo Berlin tickt. Ob in Wedding, Kreuzberg, Pankow oder Marzahn – wir sind überall unterwegs. Lassen Sie sich von unserer Neugier und Entdeckerfreude inspirieren und kommen Sie mit. Wir finden immer wieder Pfade durch den Großstadtdschungel mit überraschend neuen Perspektiven. StattReisen ist Konzept – für Urberliner, Zugereiste und Noch-nicht-Berliner. StattReisen-Card Das Angebot für StattReisen-Fans und Stadtschwärmer: Für 105 € können Sie ein Jahr lang an unseren offenen Rundgängen kostenlos teilnehmen. Auf den Führungen unserer StattReisen-Kollegen in anderen Städten erhalten Sie eine Ermäßigung von mindestens 10 €. Eine tolle Gelegenheit besonders für Neu-Berliner, die ihre neue Heimat kennen lernen wollen. Die StattReisen-­Card macht sich auch gut als Geschenk! StattReisen zum Geburtstag Sie suchen nach einem passenden Geschenk für Freunde oder Verwandte? Ein Gutschein für einen Stadtspaziergang oder die StattReisen-Card kommen immer gut an. Sie feiern selbst und wissen noch nicht wie? Ein Nachmittagsspaziergang durch Ihren Kiez oder zu Ihrem Lieblingsort in Berlin macht Ihre Geburtstags- oder Familienfeier zu einem besonderen Erlebnis für Ihre Gäste. Gruppenbuchungen Ob Geburtstags- oder Hochzeitsfeier, ob ein Treffen mit Freunden, ob Betriebs­ ausflug oder Klassenfahrt, ob Bildungsreise oder Seminarprogramm: Sie können „Ihre“ passende Stadtführung oder Rallye aus einer Auswahl von über hundert Angeboten auch als Gruppenprogramm buchen. StattReisen anderswo StattReisen-Organisationen gibt es auch in Aachen, Bamberg, Bern, Bonn, Bremen, Dresden, Freiburg, Halle/S, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Saarbrücken und Stuttgart. Wir arbeiten im Verband Forum Neue Städtetouren zusammen. www.stattreisen.org StattReisen Berlin GmbH Liebenwalder Straße 35a 13347 Berlin Tel.: (030) 455 30 28 info@stattreisenberlin.de facebook.com/stattreisenberlin instagram.com/stattreisen_berlin Unser gesamtes Programm mit ausführlichen Beschreibungen und über ­hundert weiteren Touren, die für Gruppen buchbar sind, finden Sie hier: www.stattreisenberlin.de Berlin zu Fuß 2022 Herbst und Weihnachten  
2022_Q4_Termine.pdf  
Oktober Sa 11 Uhr 01.10. Sa 14 Uhr 01.10. Sa 14 Uhr 01.10. So 11 Uhr 02.10. So 14 Uhr 02.10. Mo 11 Uhr 03.10. Mo 14 Uhr 03.10. Mo 14 Uhr 03.10. Di 18 Uhr 04.10. Fr 18 Uhr 07.10. Sa 11 Uhr 08.10. Sa 14 Uhr 08.10. So 11 Uhr 09.10. So 14 Uhr 09.10. So 14 Uhr 09.10. Grenzgänge – grenzenlos Entlang des ehemaligen Mauerstreifens Start: U-Bhf. Stadtmitte, Bahnsteig der U6 (nicht der U2!) Rote Insel Schöneberg Start: S-Bhf. Südkreuz, oberer Bahnsteig, an der DB Infor­ mation Kinderführung: Emils neue Detektive Start: Empfangshalle im Bahnhof Zoologischer Garten, am Aufgang zur S-Bahn; ÖPNV-Fahrschein erforderlich Kostenloses Angebot in Kooperation mit dem Amt für Weiter­ bildung und Kultur Tempelhof-Schöneberg Geteilte Zukunft. Die zwei Seiten der Bernauer Straße Start: S-Bhf. Nordbahnhof, Ausgang Bernauer Straße, Zwischen­geschoss Janz weit draußen Preußischer Barock und Gartenstadt für Kranke Buch Start: S-Bhf. Buch (S2), Bahnsteig Herbst 1989 Start: Alexanderplatz, an der Weltzeituhr zzgl. ÖPNV-Fahrschein Linie 1 – Grenzerfahrungen mit der Hochbahn Start: U-Bhf. Warschauer Straße (U1), auf dem östlichen (äußeren) Bahnsteig zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zwischen Schloss, Villa und Moschee: Charlottenburg Start: Schloss Charlottenburg, am Eingang zum Ehrenhof, Spandauer Damm Berlin 360° Grenzerfahrungen im Rondell Der Mehringplatz Start: vor der Amerika-Gedenkbibliothek, Blücherplatz 1 (Nähe U-Bhf. Hallesches Tor) Berlin 360° Im Namen der politischen Kräfte: Wohnstadt Carl Legien Start: S-Bhf. Prenzlauer Allee, Empfangshalle Weltstadt Kreuzberg: von Zuwanderern zu Einheimischen Start: U-Bhf. Kottbusser Tor/ Ecke Admiralstraße, vor der Işbank Das längste Baudenkmal Berlins – die Karl-Marx-Allee Start: U-Bhf. Weberwiese (U5), Bahnsteig Berlin 360° Friedenseiche, Schillerlinde und die drei Herren mit Krückstock Erstaunliches in Zehlendorf Start: an der Eiche, Clayallee/ Ecke Potsdamer Straße Wem gehört die Stadt? Mediaspree & Co. Start: Taxistand Bevernstraße, am U-Bhf. Schlesisches Tor Luxus, Posen, Blendfassaden: der Pariser Platz Start: vor der Tourist Info am Brandenburger Tor Fr 18 Uhr 14.10. Stadt der Frauen Start: an der DB Information im Hauptbahnhof, Ausgang Washingtonplatz Sa 11 Uhr 15.10. Sa 14 Uhr 15.10. So 11 Uhr 16.10. So 14 Uhr 16.10. Fr 17 Uhr 21.10. Sa 11 Uhr 22.10. Sa 14 Uhr 22.10. So 11 Uhr 23.10. So 23.10. Sa 29.10. 14 Uhr 14 Uhr Sa 15 Uhr 29.10. So 11 Uhr 30.10. So 14 Uhr 30.10. Berlin 360° Politisches Minenfeld in Berlins Mitte: der Schloßplatz Start: Eingang Hochschule für Musik Hanns Eisler, Neuer Marstall, Schloßplatz 7 Ringelnatz – der Bänkelsänger von Westend Start: U-Bhf. Neu-Westend (U2), Bahnsteig Faschismus: Bemächtigung einer Stadt Start: am Haupteingang der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6 Janz weit draußen Reiche, Stifter und Buddhisten: Gartenstadt Frohnau Start: S-Bhf. Frohnau, Bahnsteig Berlin 360° Im Schatten der Synagoge: die Heckmann-Höfe Start: S-Bhf. Oranienburger Straße, Bahnsteig Kapitäne und Kommune Zur Marinesiedlung am Schlachtensee Start: S-Bhf. Schlachtensee (S1), Bahnsteig Zwischen Kommune und Milieu Aufregender Stephankiez Start: Stromstraße / Ecke Stephanstraße Berlin 360° Bunker, Böll, politisches Theater Ambitionierte Nachbarn der ukrainischen Botschaft Start: historisches Portal Exerzierhaus, Reinhardtstraße 29 Im Kosmos eines Abenteurers: Alexander von Humboldt Start: vor dem Alten Museum an der Granitschale Dorfidyllen Tempelhofer Geister Start: U-Bhf. Alt-Tempelhof (U6), Bahnsteig Lebendige Theaterwelten (3) Backstage in Berlins Mitte Start: am U-Bhf. Moritzplatz (U8), vor dem „Modulor“/Aufbau-Haus (Prinzenstraße 85) zzgl. ÖPNV-Fahrschein Kooperationsprojekt mit Theaterscoutings Berlin 360° Gottesäcker, Feuerland, Kulturruine: das Oranienburger Tor Start: Friedrichstraße / Ecke Claire-Waldoff-Straße (U-Bhf. Oranienburger Tor) Mit Herz und Verstand – Salons der Frauen Start: U-Bhf. Mehringdamm (U6, U7), Ausgang Yorckstraße, Zwischengeschoss, Kiosk zzgl. ÖPNV- Fahrschein November Sa 11 Uhr 05.11. Zum Gedenken an den Maler-Poeten Kurt Mühlenhaupt Auf den Spuren der Kreuzberger Bohème Start: vor der Heilig-Kreuz-Kirche (Zossener Straße 65) Sa 05.11. So 06.11. So 06.11. Mi 09.11. Fr 11.11. Sa 12.11. Sa 12.11. So 13.11. So 13.11. Sa 19.11. Sa 19.11. So 20.11. So 20.11. Sa 26.11. Sa 26.11. 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 17 Uhr 18 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr Chaos, Kämpfe, Republik Die lange Revolution vor hundert Jahren Start: Eingang Hochschule für Musik Hanns Eisler, Neuer Marstall, Schloßplatz 7 Berlin 360° Hoffmann, Heine und die Hugenotten Der Gendarmenmarkt Start: Gendarmenmarkt, am Schiller-Denkmal Fontanes Wanderungen durch die Metropole Start: am U-Bhf. Görlitzer Bahnhof, Ausgang zzgl. ÖPNV-Fahrschein Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 Wege in das jüdische Berlin Start: S-Bhf. Hackescher Markt, Ausgang Hackescher Markt, vor dem Lokal „am to pm“ „Tänze des Lasters“ Künstlerinnen zwischen Selbst und Zwang Start: am U-Bhf. Nollendorfplatz, Ausgang Motzstraße Berlin 360° Hart an der Grenze: der Rosenthaler Platz Start: U-Bhf. Rosenthaler Platz (U8), Bahnsteig Kinderführung: Vor der Mauer – hinter der Mauer Start: S-Bhf. Nordbahnhof, Ausgang Bernauer Straße, ­Zwischengeschoss Berlin 360° Großer literarischer Bahnhof der kleinen Leute: am „Stettiner“ Start: S-Bhf. Nordbahnhof, Eingang Invalidenstraße, am ServiceStore DB Hier braut sich was zusammen Zur Prime Time im Sprengelkiez Start: Müller-/ Ecke Lynarstraße, an der HEM-Tankstelle (gegenüber S-/U-Bhf. Wedding) Hoffmanns Erzählungen Mit Siebenmeilenstiefeln in die Romantik Start: U-Bhf. Mehringdamm (U6, U7), Ausgang Yorckstraße, Zwischengeschoss, Kiosk Lebendige Theaterwelten (6) Kleine Paläste – Glanz in Hinterhöfen und unterm Dach Start: FON Friseur, Torstraße 153, Ecke Ackerstraße (Nähe U-Bhf. Rosenthaler Platz, U8) zzgl. ÖPNV-Fahrschein Kooperationsprojekt mit Theaterscoutings Hier ruht Prominenz Waldfriedhof Dahlem Start: U-Bhf. Oskar-Helene-Heim (U3), Eingangshalle Die Siemensstadt – Weltkulturerbe unter Strom Start: U-Bhf. Siemensdamm (U7), Bahnsteig Dorfidyllen Schöner Wohnen am Pfuhl: Weißensee Start: Antonplatz, vor dem Kino Toni (Tram 12, M4, M13) Zum 200. Todestag des preußischen Reformers von Hardenberg Paläste, Proteste, große Politik Durch das historische Zentrum Berlins Start: vor dem Berliner Abgeordnetenhauses, Niederkirchnerstraße 5 So 27.11. So 27.11. 11 Uhr 14 Uhr Zum 50. Todestag von Hans Scharoun Kultur ohne Forum – schräge Ansichten zwischen Philharmonie und Neuer Nationalgalerie Start: Staatsbibliothek, Haus Potsdamer Straße 33, Haupteingang Charlottengrad – Russisches Leben in Berlin Start: U-Bhf. Wittenbergplatz, Eingangshalle, vor der Uhr Dezember Sa 14 Uhr 03.12. Sa 14 Uhr 03.12. So 11 Uhr 04.12. So 14 Uhr 04.12. Sa 14 Uhr 10.12. So 14 Uhr 11.12. Sa 14 Uhr 17.12. So 14 Uhr 18.12. So 14 Uhr 26.12. Mi 14 Uhr 28.12. Fr 14 Uhr 30.12. Sa 11 Uhr 31.12. Platte Geschichten 50 Jahre Großsiedlung Fennpfuhl Start: Landsberger Allee/ Ecke Karl-Lade-Straße, vor dem Möbelgeschäft (Nähe S-Bhf. Landsberger Allee) Lebendige Theaterwelten (1) Kunst-Experimente in Kapellen und Brauereien Start: vor „Viani“ am U-Bhf. Eberswalder Straße (Schönhauser Allee 46/ Ecke Pappelallee) Kooperationsprojekt mit Theaterscoutings In Rixdorf ist Musike – und einer der schönsten Weihnachtsmärkte Start: vor dem Rathaus Neukölln (U-Bhf. Rathaus Neukölln) Spree-Chicago – Kommissar Rath im wilden Osten Start: vor der Volksbühne (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz, U2) zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zwielicht im Advent Unglaubliche Geschichten aus der Weihnachtszeit Start: U-Bhf. Wittenbergplatz, Eingangshalle, vor der Uhr Grüne Oase Viktoriapark Kriegshetzer auf dem Kreuzberg? Start: Kreuzbergstraße, Ecke Großbeerenstraße, am Teich unterhalb des Wasserfalls Dragopolis. Was geschieht hinter dem Finanzamt? Start: LPG Biomarkt, Mehringdamm/ Ecke Obentrautstraße UpStadt e.V. in Zusammenarbeit mit der Nachbarschaftsinitiative Dragopolis 50 Jahre Grundlagenvertrag „Bau auf, bau auf!“ Die Hauptstadt der DDR Start: am Haupteingang der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6 Wege in das jüdische Berlin Start: S-Bhf. Hackescher Markt, Ausgang Hackescher Markt, vor dem Lokal „am to pm“ Ab durch die Mitte Start: Granitschale vor dem Alten Museum (Lustgarten) Das Scheunenviertel – Mythos und Wirklichkeit Start: vor der Volksbühne (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz) Weltstadt Kreuzberg: von Zuwanderern zu Einheimischen Start: U-Bhf. Kottbusser Tor/ Ecke Admiralstraße, vor der Işbank Weihnachtsfeiern Wir bringen Bewegung in die Adventsroutine. Verbringen Sie Ihre Weihnachts­ feier auf einem Stadtspaziergang an der frischen Luft und entdecken Sie mit Ihrer Gruppe Orte in Berlin, die Sie bisher noch nicht gesehen haben. Wir beraten Sie gern. ... und Weihnachtsgeschenke Oder suchen Sie nach einer originellen Idee für den Gabentisch? Die StattReisen-Card bringt die Beschenkten wahrlich auf Tour: Ein ganzes Jahr mit StattReisen unterwegs. Es kann auch der Gutschein für einen einzelnen Stadtspaziergang sein. Wecken Sie Neugier und schenken Sie ein besonderes Stadterlebnis! Mit StattReisen in den Herbst Erinnern und Gedenken Vor 50 Jahren starb der prominente Vertreter der organischen Architektur Hans Scharoun. Mit der Philharmonie, der neuen Staatsbibliothek, den Lauben­ganghäusern an der Karl-Marx-Allee und dem Entwurf für den Wiederaufbau des Mehringplatzes hat er das Nachkriegsberlin mitgeprägt. Wir schauen auf drei Spaziergängen genauer hin. Auch das vor genau 50 Jahren: Der Bau der ersten zusammenhängenden Plattenbau-Großwohnsiedlung am Fennpfuhl und die Unterzeichnung des Grundlagenvertrages. Viel länger zurück: Vor 200 Jahren starb Karl August von Hardenberg. Er leitete mit anderen Ministern die preußischen Reformen ein mit Gleichstellung der Bürger, Gewerbefreiheit, Gleichberechtigung der Juden und Selbstverwaltung der Städte. Und wir erinnern selbstverständlich an die Reichspogromnacht am 9. Novem­ ber 1938 und an die deutsch-deutsche Vereinigung am 3. Oktober. In Zeiten des Krieges Je länger Putin seinen Krieg in der Ukraine führt, desto mehr Überreste aus vergangen kriegerischen Zeiten fallen uns ins Auge. Das Kreuzberg-Denkmal erinnert an die Kriege gegen Napoleon, der Park darunter war ein Agitationsfeld für Kriegshetzer. Nicht nur die Menschenschlangen vor der ukrainischen Botschaft konfrontieren uns mit den unmittelbaren Folgen eines Krieges, auch im Umfeld ist eine militärische Topographie erkennbar. Und so mancher hat damit gute Geschäfte gemacht. Sichtbarer Ausdruck der Aufrüstung in der Nazizeit ist die Marinesiedlung am Schlachtensee, die extra für Kapitäne geschaffen wurde. Wie man kreativ im Sinne einer offenen Stadt mit einem ursprünglich militärisch genutzten Ort umgehen kann, zeigt das Dragonerareal in Kreuzberg. Bühnen und Bücher Im Herbst beginnt wieder die Theatersaison. Wir sind dabei und führen in Zusammenarbeit mit den Theaterscoutings zu den unbekannteren Bühnen der freien Theaterszene: Acker Stadt Palast, ACUD, Dock 11, Ballhaus Ost oder RambaZamba. Im Herbst geht es auch durch den Blätterwald der Bücher. Bedeutende Schriftsteller haben in Berlin gelebt, gewirkt und über die Stadt geschrieben. Mit dabei: Rahel Varnhagen, Else Lasker-Schüler, Erich Kästner, Joachim Ringelnatz, Heinrich Böll, Kurt Mühlenhaupt, E.T.A. Hoffmann, Heinrich Heine, Theodor Fontane oder Andrej Belyj. Corona Derzeit gelten das Abstandsgebot und in Innenräumen die Verpflichtung zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes. Die aktuellen Regeln erfahren Sie stets auf unserer Website oder telefonisch. Preise Preis 1 (1 Stunde): 11 € / erm. 8 € Preis 2 (1,5-2 Stunden): 13 € / erm. 10 € Preis 3 (2,5-3 Stunden): 15 € / erm. 12 € Preis 4 (Kindertouren): Kinder 6 € / Familienmitglieder 9 € Gruppen: auf Anfrage Eine Anmeldung ist derzeit erforderlich. Aufgrund der momentanen Teilnehmerbegrenzung melden Sie sich bitte unbedingt an (Telefon, E-Mail oder Website). Kurzfristige Anmeldungen am Wochenende bitte nur telefonisch. Wir bewegen Menschen! Berlin ist anders! Entdecken Sie mit uns die aufregende Vielfalt der Stadt. ­Lebendig, kritisch, fundiert – wir zeigen Ihnen auf unseren Stadtspazier­gängen, wie und wo Berlin tickt. Ob in Wedding, Kreuzberg, Pankow oder Marzahn – wir sind überall unterwegs. Lassen Sie sich von unserer Neugier und Entdeckerfreude inspirieren und kommen Sie mit. Wir finden immer wieder Pfade durch den Großstadtdschungel mit überraschend neuen Perspektiven. StattReisen ist Konzept – für Urberliner, Zugereiste und Noch-nicht-Berliner. StattReisen-Card Das Angebot für StattReisen-Fans und Stadtschwärmer: Für 105 € können Sie ein Jahr lang an unseren offenen Rundgängen kostenlos teilnehmen. Auf den Führungen unserer StattReisen-Kollegen in anderen Städten erhalten Sie eine Ermäßigung von mindestens 10 €. Eine tolle Gelegenheit besonders für Neu-Berliner, die ihre neue Heimat kennen lernen wollen. Die StattReisen-­Card macht sich auch gut als Geschenk! StattReisen zum Geburtstag Sie suchen nach einem passenden Geschenk für Freunde oder Verwandte? Ein Gutschein für einen Stadtspaziergang oder die StattReisen-Card kommen immer gut an. Sie feiern selbst und wissen noch nicht wie? Ein Nachmittagsspaziergang durch Ihren Kiez oder zu Ihrem Lieblingsort in Berlin macht Ihre Geburtstags- oder Familienfeier zu einem besonderen Erlebnis für Ihre Gäste. Gruppenbuchungen Ob Geburtstags- oder Hochzeitsfeier, ob ein Treffen mit Freunden, ob Betriebs­ ausflug oder Klassenfahrt, ob Bildungsreise oder Seminarprogramm: Sie können „Ihre“ passende Stadtführung oder Rallye aus einer Auswahl von über hundert Angeboten auch als Gruppenprogramm buchen. StattReisen anderswo StattReisen-Organisationen gibt es auch in Aachen, Bamberg, Bern, Bonn, Bremen, Dresden, Freiburg, Halle/S, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Saarbrücken und Stuttgart. Wir arbeiten im Verband Forum Neue Städtetouren zusammen. www.stattreisen.org StattReisen Berlin GmbH Liebenwalder Straße 35a 13347 Berlin Tel.: (030) 455 30 28 info@stattreisenberlin.de facebook.com/stattreisenberlin instagram.com/stattreisen_berlin Unser gesamtes Programm mit ausführlichen Beschreibungen und über ­hundert weiteren Touren, die für Gruppen buchbar sind, finden Sie hier: www.stattreisenberlin.de Berlin zu Fuß 2022 Herbst und Weihnachten  
2022_Q4_Termine.pdf  
Oktober Sa 11 Uhr 01.10. Sa 14 Uhr 01.10. Sa 14 Uhr 01.10. So 11 Uhr 02.10. So 14 Uhr 02.10. Mo 11 Uhr 03.10. Mo 14 Uhr 03.10. Mo 14 Uhr 03.10. Di 18 Uhr 04.10. Fr 18 Uhr 07.10. Sa 11 Uhr 08.10. Sa 14 Uhr 08.10. So 11 Uhr 09.10. So 14 Uhr 09.10. So 14 Uhr 09.10. Grenzgänge – grenzenlos Entlang des ehemaligen Mauerstreifens Start: U-Bhf. Stadtmitte, Bahnsteig der U6 (nicht der U2!) Rote Insel Schöneberg Start: S-Bhf. Südkreuz, oberer Bahnsteig, an der DB Infor­ mation Kinderführung: Emils neue Detektive Start: Empfangshalle im Bahnhof Zoologischer Garten, am Aufgang zur S-Bahn; ÖPNV-Fahrschein erforderlich Kostenloses Angebot in Kooperation mit dem Amt für Weiter­ bildung und Kultur Tempelhof-Schöneberg Geteilte Zukunft. Die zwei Seiten der Bernauer Straße Start: S-Bhf. Nordbahnhof, Ausgang Bernauer Straße, Zwischen­geschoss Janz weit draußen Preußischer Barock und Gartenstadt für Kranke Buch Start: S-Bhf. Buch (S2), Bahnsteig Herbst 1989 Start: Alexanderplatz, an der Weltzeituhr zzgl. ÖPNV-Fahrschein Linie 1 – Grenzerfahrungen mit der Hochbahn Start: U-Bhf. Warschauer Straße (U1), auf dem östlichen (äußeren) Bahnsteig zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zwischen Schloss, Villa und Moschee: Charlottenburg Start: Schloss Charlottenburg, am Eingang zum Ehrenhof, Spandauer Damm Berlin 360° Grenzerfahrungen im Rondell Der Mehringplatz Start: vor der Amerika-Gedenkbibliothek, Blücherplatz 1 (Nähe U-Bhf. Hallesches Tor) Berlin 360° Im Namen der politischen Kräfte: Wohnstadt Carl Legien Start: S-Bhf. Prenzlauer Allee, Empfangshalle Weltstadt Kreuzberg: von Zuwanderern zu Einheimischen Start: U-Bhf. Kottbusser Tor/ Ecke Admiralstraße, vor der Işbank Das längste Baudenkmal Berlins – die Karl-Marx-Allee Start: U-Bhf. Weberwiese (U5), Bahnsteig Berlin 360° Friedenseiche, Schillerlinde und die drei Herren mit Krückstock Erstaunliches in Zehlendorf Start: an der Eiche, Clayallee/ Ecke Potsdamer Straße Wem gehört die Stadt? Mediaspree & Co. Start: Taxistand Bevernstraße, am U-Bhf. Schlesisches Tor Luxus, Posen, Blendfassaden: der Pariser Platz Start: vor der Tourist Info am Brandenburger Tor Fr 18 Uhr 14.10. Stadt der Frauen Start: an der DB Information im Hauptbahnhof, Ausgang Washingtonplatz Sa 11 Uhr 15.10. Sa 14 Uhr 15.10. So 11 Uhr 16.10. So 14 Uhr 16.10. Fr 17 Uhr 21.10. Sa 11 Uhr 22.10. Sa 14 Uhr 22.10. So 11 Uhr 23.10. So 23.10. Sa 29.10. 14 Uhr 14 Uhr Sa 15 Uhr 29.10. So 11 Uhr 30.10. So 14 Uhr 30.10. Berlin 360° Politisches Minenfeld in Berlins Mitte: der Schloßplatz Start: Eingang Hochschule für Musik Hanns Eisler, Neuer Marstall, Schloßplatz 7 Ringelnatz – der Bänkelsänger von Westend Start: U-Bhf. Neu-Westend (U2), Bahnsteig Faschismus: Bemächtigung einer Stadt Start: am Haupteingang der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6 Janz weit draußen Reiche, Stifter und Buddhisten: Gartenstadt Frohnau Start: S-Bhf. Frohnau, Bahnsteig Berlin 360° Im Schatten der Synagoge: die Heckmann-Höfe Start: S-Bhf. Oranienburger Straße, Bahnsteig Kapitäne und Kommune Zur Marinesiedlung am Schlachtensee Start: S-Bhf. Schlachtensee (S1), Bahnsteig Zwischen Kommune und Milieu Aufregender Stephankiez Start: Stromstraße / Ecke Stephanstraße Berlin 360° Bunker, Böll, politisches Theater Ambitionierte Nachbarn der ukrainischen Botschaft Start: historisches Portal Exerzierhaus, Reinhardtstraße 29 Im Kosmos eines Abenteurers: Alexander von Humboldt Start: vor dem Alten Museum an der Granitschale Dorfidyllen Tempelhofer Geister Start: U-Bhf. Alt-Tempelhof (U6), Bahnsteig Lebendige Theaterwelten (3) Backstage in Berlins Mitte Start: am U-Bhf. Moritzplatz (U8), vor dem „Modulor“/Aufbau-Haus (Prinzenstraße 85) zzgl. ÖPNV-Fahrschein Kooperationsprojekt mit Theaterscoutings Berlin 360° Gottesäcker, Feuerland, Kulturruine: das Oranienburger Tor Start: Friedrichstraße / Ecke Claire-Waldoff-Straße (U-Bhf. Oranienburger Tor) Mit Herz und Verstand – Salons der Frauen Start: U-Bhf. Mehringdamm (U6, U7), Ausgang Yorckstraße, Zwischengeschoss, Kiosk zzgl. ÖPNV- Fahrschein November Sa 11 Uhr 05.11. Zum Gedenken an den Maler-Poeten Kurt Mühlenhaupt Auf den Spuren der Kreuzberger Bohème Start: vor der Heilig-Kreuz-Kirche (Zossener Straße 65) Sa 05.11. So 06.11. So 06.11. Mi 09.11. Fr 11.11. Sa 12.11. Sa 12.11. So 13.11. So 13.11. Sa 19.11. Sa 19.11. So 20.11. So 20.11. Sa 26.11. Sa 26.11. 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 17 Uhr 18 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr Chaos, Kämpfe, Republik Die lange Revolution vor hundert Jahren Start: Eingang Hochschule für Musik Hanns Eisler, Neuer Marstall, Schloßplatz 7 Berlin 360° Hoffmann, Heine und die Hugenotten Der Gendarmenmarkt Start: Gendarmenmarkt, am Schiller-Denkmal Fontanes Wanderungen durch die Metropole Start: am U-Bhf. Görlitzer Bahnhof, Ausgang zzgl. ÖPNV-Fahrschein Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 Wege in das jüdische Berlin Start: S-Bhf. Hackescher Markt, Ausgang Hackescher Markt, vor dem Lokal „am to pm“ „Tänze des Lasters“ Künstlerinnen zwischen Selbst und Zwang Start: am U-Bhf. Nollendorfplatz, Ausgang Motzstraße Berlin 360° Hart an der Grenze: der Rosenthaler Platz Start: U-Bhf. Rosenthaler Platz (U8), Bahnsteig Kinderführung: Vor der Mauer – hinter der Mauer Start: S-Bhf. Nordbahnhof, Ausgang Bernauer Straße, ­Zwischengeschoss Berlin 360° Großer literarischer Bahnhof der kleinen Leute: am „Stettiner“ Start: S-Bhf. Nordbahnhof, Eingang Invalidenstraße, am ServiceStore DB Hier braut sich was zusammen Zur Prime Time im Sprengelkiez Start: Müller-/ Ecke Lynarstraße, an der HEM-Tankstelle (gegenüber S-/U-Bhf. Wedding) Hoffmanns Erzählungen Mit Siebenmeilenstiefeln in die Romantik Start: U-Bhf. Mehringdamm (U6, U7), Ausgang Yorckstraße, Zwischengeschoss, Kiosk Lebendige Theaterwelten (6) Kleine Paläste – Glanz in Hinterhöfen und unterm Dach Start: FON Friseur, Torstraße 153, Ecke Ackerstraße (Nähe U-Bhf. Rosenthaler Platz, U8) zzgl. ÖPNV-Fahrschein Kooperationsprojekt mit Theaterscoutings Hier ruht Prominenz Waldfriedhof Dahlem Start: U-Bhf. Oskar-Helene-Heim (U3), Eingangshalle Die Siemensstadt – Weltkulturerbe unter Strom Start: U-Bhf. Siemensdamm (U7), Bahnsteig Dorfidyllen Schöner Wohnen am Pfuhl: Weißensee Start: Antonplatz, vor dem Kino Toni (Tram 12, M4, M13) Zum 200. Todestag des preußischen Reformers von Hardenberg Paläste, Proteste, große Politik Durch das historische Zentrum Berlins Start: vor dem Berliner Abgeordnetenhauses, Niederkirchnerstraße 5 So 27.11. So 27.11. 11 Uhr 14 Uhr Zum 50. Todestag von Hans Scharoun Kultur ohne Forum – schräge Ansichten zwischen Philharmonie und Neuer Nationalgalerie Start: Staatsbibliothek, Haus Potsdamer Straße 33, Haupteingang Charlottengrad – Russisches Leben in Berlin Start: U-Bhf. Wittenbergplatz, Eingangshalle, vor der Uhr Dezember Sa 14 Uhr 03.12. Sa 14 Uhr 03.12. So 11 Uhr 04.12. So 14 Uhr 04.12. Sa 14 Uhr 10.12. So 14 Uhr 11.12. Sa 14 Uhr 17.12. So 14 Uhr 18.12. So 14 Uhr 26.12. Mi 14 Uhr 28.12. Fr 14 Uhr 30.12. Sa 11 Uhr 31.12. Platte Geschichten 50 Jahre Großsiedlung Fennpfuhl Start: Landsberger Allee/ Ecke Karl-Lade-Straße, vor dem Möbelgeschäft (Nähe S-Bhf. Landsberger Allee) Lebendige Theaterwelten (1) Kunst-Experimente in Kapellen und Brauereien Start: vor „Viani“ am U-Bhf. Eberswalder Straße (Schönhauser Allee 46/ Ecke Pappelallee) Kooperationsprojekt mit Theaterscoutings In Rixdorf ist Musike – und einer der schönsten Weihnachtsmärkte Start: vor dem Rathaus Neukölln (U-Bhf. Rathaus Neukölln) Spree-Chicago – Kommissar Rath im wilden Osten Start: vor der Volksbühne (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz, U2) zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zwielicht im Advent Unglaubliche Geschichten aus der Weihnachtszeit Start: U-Bhf. Wittenbergplatz, Eingangshalle, vor der Uhr Grüne Oase Viktoriapark Kriegshetzer auf dem Kreuzberg? Start: Kreuzbergstraße, Ecke Großbeerenstraße, am Teich unterhalb des Wasserfalls Dragopolis. Was geschieht hinter dem Finanzamt? Start: LPG Biomarkt, Mehringdamm/ Ecke Obentrautstraße UpStadt e.V. in Zusammenarbeit mit der Nachbarschaftsinitiative Dragopolis 50 Jahre Grundlagenvertrag „Bau auf, bau auf!“ Die Hauptstadt der DDR Start: am Haupteingang der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6 Wege in das jüdische Berlin Start: S-Bhf. Hackescher Markt, Ausgang Hackescher Markt, vor dem Lokal „am to pm“ Ab durch die Mitte Start: Granitschale vor dem Alten Museum (Lustgarten) Das Scheunenviertel – Mythos und Wirklichkeit Start: vor der Volksbühne (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz) Weltstadt Kreuzberg: von Zuwanderern zu Einheimischen Start: U-Bhf. Kottbusser Tor/ Ecke Admiralstraße, vor der Işbank Weihnachtsfeiern Wir bringen Bewegung in die Adventsroutine. Verbringen Sie Ihre Weihnachts­ feier auf einem Stadtspaziergang an der frischen Luft und entdecken Sie mit Ihrer Gruppe Orte in Berlin, die Sie bisher noch nicht gesehen haben. Wir beraten Sie gern. ... und Weihnachtsgeschenke Oder suchen Sie nach einer originellen Idee für den Gabentisch? Die StattReisen-Card bringt die Beschenkten wahrlich auf Tour: Ein ganzes Jahr mit StattReisen unterwegs. Es kann auch der Gutschein für einen einzelnen Stadtspaziergang sein. Wecken Sie Neugier und schenken Sie ein besonderes Stadterlebnis! Mit StattReisen in den Herbst Erinnern und Gedenken Vor 50 Jahren starb der prominente Vertreter der organischen Architektur Hans Scharoun. Mit der Philharmonie, der neuen Staatsbibliothek, den Lauben­ganghäusern an der Karl-Marx-Allee und dem Entwurf für den Wiederaufbau des Mehringplatzes hat er das Nachkriegsberlin mitgeprägt. Wir schauen auf drei Spaziergängen genauer hin. Auch das vor genau 50 Jahren: Der Bau der ersten zusammenhängenden Plattenbau-Großwohnsiedlung am Fennpfuhl und die Unterzeichnung des Grundlagenvertrages. Viel länger zurück: Vor 200 Jahren starb Karl August von Hardenberg. Er leitete mit anderen Ministern die preußischen Reformen ein mit Gleichstellung der Bürger, Gewerbefreiheit, Gleichberechtigung der Juden und Selbstverwaltung der Städte. Und wir erinnern selbstverständlich an die Reichspogromnacht am 9. Novem­ ber 1938 und an die deutsch-deutsche Vereinigung am 3. Oktober. In Zeiten des Krieges Je länger Putin seinen Krieg in der Ukraine führt, desto mehr Überreste aus vergangen kriegerischen Zeiten fallen uns ins Auge. Das Kreuzberg-Denkmal erinnert an die Kriege gegen Napoleon, der Park darunter war ein Agitationsfeld für Kriegshetzer. Nicht nur die Menschenschlangen vor der ukrainischen Botschaft konfrontieren uns mit den unmittelbaren Folgen eines Krieges, auch im Umfeld ist eine militärische Topographie erkennbar. Und so mancher hat damit gute Geschäfte gemacht. Sichtbarer Ausdruck der Aufrüstung in der Nazizeit ist die Marinesiedlung am Schlachtensee, die extra für Kapitäne geschaffen wurde. Wie man kreativ im Sinne einer offenen Stadt mit einem ursprünglich militärisch genutzten Ort umgehen kann, zeigt das Dragonerareal in Kreuzberg. Bühnen und Bücher Im Herbst beginnt wieder die Theatersaison. Wir sind dabei und führen in Zusammenarbeit mit den Theaterscoutings zu den unbekannteren Bühnen der freien Theaterszene: Acker Stadt Palast, ACUD, Dock 11, Ballhaus Ost oder RambaZamba. Im Herbst geht es auch durch den Blätterwald der Bücher. Bedeutende Schriftsteller haben in Berlin gelebt, gewirkt und über die Stadt geschrieben. Mit dabei: Rahel Varnhagen, Else Lasker-Schüler, Erich Kästner, Joachim Ringelnatz, Heinrich Böll, Kurt Mühlenhaupt, E.T.A. Hoffmann, Heinrich Heine, Theodor Fontane oder Andrej Belyj. Corona Derzeit gelten das Abstandsgebot und in Innenräumen die Verpflichtung zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes. Die aktuellen Regeln erfahren Sie stets auf unserer Website oder telefonisch. Preise Preis 1 (1 Stunde): 11 € / erm. 8 € Preis 2 (1,5-2 Stunden): 13 € / erm. 10 € Preis 3 (2,5-3 Stunden): 15 € / erm. 12 € Preis 4 (Kindertouren): Kinder 6 € / Familienmitglieder 9 € Gruppen: auf Anfrage Eine Anmeldung ist derzeit erforderlich. Aufgrund der momentanen Teilnehmerbegrenzung melden Sie sich bitte unbedingt an (Telefon, E-Mail oder Website). Kurzfristige Anmeldungen am Wochenende bitte nur telefonisch. Wir bewegen Menschen! Berlin ist anders! Entdecken Sie mit uns die aufregende Vielfalt der Stadt. ­Lebendig, kritisch, fundiert – wir zeigen Ihnen auf unseren Stadtspazier­gängen, wie und wo Berlin tickt. Ob in Wedding, Kreuzberg, Pankow oder Marzahn – wir sind überall unterwegs. Lassen Sie sich von unserer Neugier und Entdeckerfreude inspirieren und kommen Sie mit. Wir finden immer wieder Pfade durch den Großstadtdschungel mit überraschend neuen Perspektiven. StattReisen ist Konzept – für Urberliner, Zugereiste und Noch-nicht-Berliner. StattReisen-Card Das Angebot für StattReisen-Fans und Stadtschwärmer: Für 105 € können Sie ein Jahr lang an unseren offenen Rundgängen kostenlos teilnehmen. Auf den Führungen unserer StattReisen-Kollegen in anderen Städten erhalten Sie eine Ermäßigung von mindestens 10 €. Eine tolle Gelegenheit besonders für Neu-Berliner, die ihre neue Heimat kennen lernen wollen. Die StattReisen-­Card macht sich auch gut als Geschenk! StattReisen zum Geburtstag Sie suchen nach einem passenden Geschenk für Freunde oder Verwandte? Ein Gutschein für einen Stadtspaziergang oder die StattReisen-Card kommen immer gut an. Sie feiern selbst und wissen noch nicht wie? Ein Nachmittagsspaziergang durch Ihren Kiez oder zu Ihrem Lieblingsort in Berlin macht Ihre Geburtstags- oder Familienfeier zu einem besonderen Erlebnis für Ihre Gäste. Gruppenbuchungen Ob Geburtstags- oder Hochzeitsfeier, ob ein Treffen mit Freunden, ob Betriebs­ ausflug oder Klassenfahrt, ob Bildungsreise oder Seminarprogramm: Sie können „Ihre“ passende Stadtführung oder Rallye aus einer Auswahl von über hundert Angeboten auch als Gruppenprogramm buchen. StattReisen anderswo StattReisen-Organisationen gibt es auch in Aachen, Bamberg, Bern, Bonn, Bremen, Dresden, Freiburg, Halle/S, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Saarbrücken und Stuttgart. Wir arbeiten im Verband Forum Neue Städtetouren zusammen. www.stattreisen.org StattReisen Berlin GmbH Liebenwalder Straße 35a 13347 Berlin Tel.: (030) 455 30 28 info@stattreisenberlin.de facebook.com/stattreisenberlin instagram.com/stattreisen_berlin Unser gesamtes Programm mit ausführlichen Beschreibungen und über ­hundert weiteren Touren, die für Gruppen buchbar sind, finden Sie hier: www.stattreisenberlin.de Berlin zu Fuß 2022 Herbst und Weihnachten  
2022_Q4_Termine.pdf  
Oktober Sa 11 Uhr 01.10. Sa 14 Uhr 01.10. Sa 14 Uhr 01.10. So 11 Uhr 02.10. So 14 Uhr 02.10. Mo 11 Uhr 03.10. Mo 14 Uhr 03.10. Mo 14 Uhr 03.10. Di 18 Uhr 04.10. Fr 18 Uhr 07.10. Sa 11 Uhr 08.10. Sa 14 Uhr 08.10. So 11 Uhr 09.10. So 14 Uhr 09.10. So 14 Uhr 09.10. Grenzgänge – grenzenlos Entlang des ehemaligen Mauerstreifens Start: U-Bhf. Stadtmitte, Bahnsteig der U6 (nicht der U2!) Rote Insel Schöneberg Start: S-Bhf. Südkreuz, oberer Bahnsteig, an der DB Infor­ mation Kinderführung: Emils neue Detektive Start: Empfangshalle im Bahnhof Zoologischer Garten, am Aufgang zur S-Bahn; ÖPNV-Fahrschein erforderlich Kostenloses Angebot in Kooperation mit dem Amt für Weiter­ bildung und Kultur Tempelhof-Schöneberg Geteilte Zukunft. Die zwei Seiten der Bernauer Straße Start: S-Bhf. Nordbahnhof, Ausgang Bernauer Straße, Zwischen­geschoss Janz weit draußen Preußischer Barock und Gartenstadt für Kranke Buch Start: S-Bhf. Buch (S2), Bahnsteig Herbst 1989 Start: Alexanderplatz, an der Weltzeituhr zzgl. ÖPNV-Fahrschein Linie 1 – Grenzerfahrungen mit der Hochbahn Start: U-Bhf. Warschauer Straße (U1), auf dem östlichen (äußeren) Bahnsteig zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zwischen Schloss, Villa und Moschee: Charlottenburg Start: Schloss Charlottenburg, am Eingang zum Ehrenhof, Spandauer Damm Berlin 360° Grenzerfahrungen im Rondell Der Mehringplatz Start: vor der Amerika-Gedenkbibliothek, Blücherplatz 1 (Nähe U-Bhf. Hallesches Tor) Berlin 360° Im Namen der politischen Kräfte: Wohnstadt Carl Legien Start: S-Bhf. Prenzlauer Allee, Empfangshalle Weltstadt Kreuzberg: von Zuwanderern zu Einheimischen Start: U-Bhf. Kottbusser Tor/ Ecke Admiralstraße, vor der Işbank Das längste Baudenkmal Berlins – die Karl-Marx-Allee Start: U-Bhf. Weberwiese (U5), Bahnsteig Berlin 360° Friedenseiche, Schillerlinde und die drei Herren mit Krückstock Erstaunliches in Zehlendorf Start: an der Eiche, Clayallee/ Ecke Potsdamer Straße Wem gehört die Stadt? Mediaspree & Co. Start: Taxistand Bevernstraße, am U-Bhf. Schlesisches Tor Luxus, Posen, Blendfassaden: der Pariser Platz Start: vor der Tourist Info am Brandenburger Tor Fr 18 Uhr 14.10. Stadt der Frauen Start: an der DB Information im Hauptbahnhof, Ausgang Washingtonplatz Sa 11 Uhr 15.10. Sa 14 Uhr 15.10. So 11 Uhr 16.10. So 14 Uhr 16.10. Fr 17 Uhr 21.10. Sa 11 Uhr 22.10. Sa 14 Uhr 22.10. So 11 Uhr 23.10. So 23.10. Sa 29.10. 14 Uhr 14 Uhr Sa 15 Uhr 29.10. So 11 Uhr 30.10. So 14 Uhr 30.10. Berlin 360° Politisches Minenfeld in Berlins Mitte: der Schloßplatz Start: Eingang Hochschule für Musik Hanns Eisler, Neuer Marstall, Schloßplatz 7 Ringelnatz – der Bänkelsänger von Westend Start: U-Bhf. Neu-Westend (U2), Bahnsteig Faschismus: Bemächtigung einer Stadt Start: am Haupteingang der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6 Janz weit draußen Reiche, Stifter und Buddhisten: Gartenstadt Frohnau Start: S-Bhf. Frohnau, Bahnsteig Berlin 360° Im Schatten der Synagoge: die Heckmann-Höfe Start: S-Bhf. Oranienburger Straße, Bahnsteig Kapitäne und Kommune Zur Marinesiedlung am Schlachtensee Start: S-Bhf. Schlachtensee (S1), Bahnsteig Zwischen Kommune und Milieu Aufregender Stephankiez Start: Stromstraße / Ecke Stephanstraße Berlin 360° Bunker, Böll, politisches Theater Ambitionierte Nachbarn der ukrainischen Botschaft Start: historisches Portal Exerzierhaus, Reinhardtstraße 29 Im Kosmos eines Abenteurers: Alexander von Humboldt Start: vor dem Alten Museum an der Granitschale Dorfidyllen Tempelhofer Geister Start: U-Bhf. Alt-Tempelhof (U6), Bahnsteig Lebendige Theaterwelten (3) Backstage in Berlins Mitte Start: am U-Bhf. Moritzplatz (U8), vor dem „Modulor“/Aufbau-Haus (Prinzenstraße 85) zzgl. ÖPNV-Fahrschein Kooperationsprojekt mit Theaterscoutings Berlin 360° Gottesäcker, Feuerland, Kulturruine: das Oranienburger Tor Start: Friedrichstraße / Ecke Claire-Waldoff-Straße (U-Bhf. Oranienburger Tor) Mit Herz und Verstand – Salons der Frauen Start: U-Bhf. Mehringdamm (U6, U7), Ausgang Yorckstraße, Zwischengeschoss, Kiosk zzgl. ÖPNV- Fahrschein November Sa 11 Uhr 05.11. Zum Gedenken an den Maler-Poeten Kurt Mühlenhaupt Auf den Spuren der Kreuzberger Bohème Start: vor der Heilig-Kreuz-Kirche (Zossener Straße 65) Sa 05.11. So 06.11. So 06.11. Mi 09.11. Fr 11.11. Sa 12.11. Sa 12.11. So 13.11. So 13.11. Sa 19.11. Sa 19.11. So 20.11. So 20.11. Sa 26.11. Sa 26.11. 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 17 Uhr 18 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr Chaos, Kämpfe, Republik Die lange Revolution vor hundert Jahren Start: Eingang Hochschule für Musik Hanns Eisler, Neuer Marstall, Schloßplatz 7 Berlin 360° Hoffmann, Heine und die Hugenotten Der Gendarmenmarkt Start: Gendarmenmarkt, am Schiller-Denkmal Fontanes Wanderungen durch die Metropole Start: am U-Bhf. Görlitzer Bahnhof, Ausgang zzgl. ÖPNV-Fahrschein Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 Wege in das jüdische Berlin Start: S-Bhf. Hackescher Markt, Ausgang Hackescher Markt, vor dem Lokal „am to pm“ „Tänze des Lasters“ Künstlerinnen zwischen Selbst und Zwang Start: am U-Bhf. Nollendorfplatz, Ausgang Motzstraße Berlin 360° Hart an der Grenze: der Rosenthaler Platz Start: U-Bhf. Rosenthaler Platz (U8), Bahnsteig Kinderführung: Vor der Mauer – hinter der Mauer Start: S-Bhf. Nordbahnhof, Ausgang Bernauer Straße, ­Zwischengeschoss Berlin 360° Großer literarischer Bahnhof der kleinen Leute: am „Stettiner“ Start: S-Bhf. Nordbahnhof, Eingang Invalidenstraße, am ServiceStore DB Hier braut sich was zusammen Zur Prime Time im Sprengelkiez Start: Müller-/ Ecke Lynarstraße, an der HEM-Tankstelle (gegenüber S-/U-Bhf. Wedding) Hoffmanns Erzählungen Mit Siebenmeilenstiefeln in die Romantik Start: U-Bhf. Mehringdamm (U6, U7), Ausgang Yorckstraße, Zwischengeschoss, Kiosk Lebendige Theaterwelten (6) Kleine Paläste – Glanz in Hinterhöfen und unterm Dach Start: FON Friseur, Torstraße 153, Ecke Ackerstraße (Nähe U-Bhf. Rosenthaler Platz, U8) zzgl. ÖPNV-Fahrschein Kooperationsprojekt mit Theaterscoutings Hier ruht Prominenz Waldfriedhof Dahlem Start: U-Bhf. Oskar-Helene-Heim (U3), Eingangshalle Die Siemensstadt – Weltkulturerbe unter Strom Start: U-Bhf. Siemensdamm (U7), Bahnsteig Dorfidyllen Schöner Wohnen am Pfuhl: Weißensee Start: Antonplatz, vor dem Kino Toni (Tram 12, M4, M13) Zum 200. Todestag des preußischen Reformers von Hardenberg Paläste, Proteste, große Politik Durch das historische Zentrum Berlins Start: vor dem Berliner Abgeordnetenhauses, Niederkirchnerstraße 5 So 27.11. So 27.11. 11 Uhr 14 Uhr Zum 50. Todestag von Hans Scharoun Kultur ohne Forum – schräge Ansichten zwischen Philharmonie und Neuer Nationalgalerie Start: Staatsbibliothek, Haus Potsdamer Straße 33, Haupteingang Charlottengrad – Russisches Leben in Berlin Start: U-Bhf. Wittenbergplatz, Eingangshalle, vor der Uhr Dezember Sa 14 Uhr 03.12. Sa 14 Uhr 03.12. So 11 Uhr 04.12. So 14 Uhr 04.12. Sa 14 Uhr 10.12. So 14 Uhr 11.12. Sa 14 Uhr 17.12. So 14 Uhr 18.12. So 14 Uhr 26.12. Mi 14 Uhr 28.12. Fr 14 Uhr 30.12. Sa 11 Uhr 31.12. Platte Geschichten 50 Jahre Großsiedlung Fennpfuhl Start: Landsberger Allee/ Ecke Karl-Lade-Straße, vor dem Möbelgeschäft (Nähe S-Bhf. Landsberger Allee) Lebendige Theaterwelten (1) Kunst-Experimente in Kapellen und Brauereien Start: vor „Viani“ am U-Bhf. Eberswalder Straße (Schönhauser Allee 46/ Ecke Pappelallee) Kooperationsprojekt mit Theaterscoutings In Rixdorf ist Musike – und einer der schönsten Weihnachtsmärkte Start: vor dem Rathaus Neukölln (U-Bhf. Rathaus Neukölln) Spree-Chicago – Kommissar Rath im wilden Osten Start: vor der Volksbühne (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz, U2) zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zwielicht im Advent Unglaubliche Geschichten aus der Weihnachtszeit Start: U-Bhf. Wittenbergplatz, Eingangshalle, vor der Uhr Grüne Oase Viktoriapark Kriegshetzer auf dem Kreuzberg? Start: Kreuzbergstraße, Ecke Großbeerenstraße, am Teich unterhalb des Wasserfalls Dragopolis. Was geschieht hinter dem Finanzamt? Start: LPG Biomarkt, Mehringdamm/ Ecke Obentrautstraße UpStadt e.V. in Zusammenarbeit mit der Nachbarschaftsinitiative Dragopolis 50 Jahre Grundlagenvertrag „Bau auf, bau auf!“ Die Hauptstadt der DDR Start: am Haupteingang der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6 Wege in das jüdische Berlin Start: S-Bhf. Hackescher Markt, Ausgang Hackescher Markt, vor dem Lokal „am to pm“ Ab durch die Mitte Start: Granitschale vor dem Alten Museum (Lustgarten) Das Scheunenviertel – Mythos und Wirklichkeit Start: vor der Volksbühne (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz) Weltstadt Kreuzberg: von Zuwanderern zu Einheimischen Start: U-Bhf. Kottbusser Tor/ Ecke Admiralstraße, vor der Işbank Weihnachtsfeiern Wir bringen Bewegung in die Adventsroutine. Verbringen Sie Ihre Weihnachts­ feier auf einem Stadtspaziergang an der frischen Luft und entdecken Sie mit Ihrer Gruppe Orte in Berlin, die Sie bisher noch nicht gesehen haben. Wir beraten Sie gern. ... und Weihnachtsgeschenke Oder suchen Sie nach einer originellen Idee für den Gabentisch? Die StattReisen-Card bringt die Beschenkten wahrlich auf Tour: Ein ganzes Jahr mit StattReisen unterwegs. Es kann auch der Gutschein für einen einzelnen Stadtspaziergang sein. Wecken Sie Neugier und schenken Sie ein besonderes Stadterlebnis! Mit StattReisen in den Herbst Erinnern und Gedenken Vor 50 Jahren starb der prominente Vertreter der organischen Architektur Hans Scharoun. Mit der Philharmonie, der neuen Staatsbibliothek, den Lauben­ganghäusern an der Karl-Marx-Allee und dem Entwurf für den Wiederaufbau des Mehringplatzes hat er das Nachkriegsberlin mitgeprägt. Wir schauen auf drei Spaziergängen genauer hin. Auch das vor genau 50 Jahren: Der Bau der ersten zusammenhängenden Plattenbau-Großwohnsiedlung am Fennpfuhl und die Unterzeichnung des Grundlagenvertrages. Viel länger zurück: Vor 200 Jahren starb Karl August von Hardenberg. Er leitete mit anderen Ministern die preußischen Reformen ein mit Gleichstellung der Bürger, Gewerbefreiheit, Gleichberechtigung der Juden und Selbstverwaltung der Städte. Und wir erinnern selbstverständlich an die Reichspogromnacht am 9. Novem­ ber 1938 und an die deutsch-deutsche Vereinigung am 3. Oktober. In Zeiten des Krieges Je länger Putin seinen Krieg in der Ukraine führt, desto mehr Überreste aus vergangen kriegerischen Zeiten fallen uns ins Auge. Das Kreuzberg-Denkmal erinnert an die Kriege gegen Napoleon, der Park darunter war ein Agitationsfeld für Kriegshetzer. Nicht nur die Menschenschlangen vor der ukrainischen Botschaft konfrontieren uns mit den unmittelbaren Folgen eines Krieges, auch im Umfeld ist eine militärische Topographie erkennbar. Und so mancher hat damit gute Geschäfte gemacht. Sichtbarer Ausdruck der Aufrüstung in der Nazizeit ist die Marinesiedlung am Schlachtensee, die extra für Kapitäne geschaffen wurde. Wie man kreativ im Sinne einer offenen Stadt mit einem ursprünglich militärisch genutzten Ort umgehen kann, zeigt das Dragonerareal in Kreuzberg. Bühnen und Bücher Im Herbst beginnt wieder die Theatersaison. Wir sind dabei und führen in Zusammenarbeit mit den Theaterscoutings zu den unbekannteren Bühnen der freien Theaterszene: Acker Stadt Palast, ACUD, Dock 11, Ballhaus Ost oder RambaZamba. Im Herbst geht es auch durch den Blätterwald der Bücher. Bedeutende Schriftsteller haben in Berlin gelebt, gewirkt und über die Stadt geschrieben. Mit dabei: Rahel Varnhagen, Else Lasker-Schüler, Erich Kästner, Joachim Ringelnatz, Heinrich Böll, Kurt Mühlenhaupt, E.T.A. Hoffmann, Heinrich Heine, Theodor Fontane oder Andrej Belyj. Corona Derzeit gelten das Abstandsgebot und in Innenräumen die Verpflichtung zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes. Die aktuellen Regeln erfahren Sie stets auf unserer Website oder telefonisch. Preise Preis 1 (1 Stunde): 11 € / erm. 8 € Preis 2 (1,5-2 Stunden): 13 € / erm. 10 € Preis 3 (2,5-3 Stunden): 15 € / erm. 12 € Preis 4 (Kindertouren): Kinder 6 € / Familienmitglieder 9 € Gruppen: auf Anfrage Eine Anmeldung ist derzeit erforderlich. Aufgrund der momentanen Teilnehmerbegrenzung melden Sie sich bitte unbedingt an (Telefon, E-Mail oder Website). Kurzfristige Anmeldungen am Wochenende bitte nur telefonisch. Wir bewegen Menschen! Berlin ist anders! Entdecken Sie mit uns die aufregende Vielfalt der Stadt. ­Lebendig, kritisch, fundiert – wir zeigen Ihnen auf unseren Stadtspazier­gängen, wie und wo Berlin tickt. Ob in Wedding, Kreuzberg, Pankow oder Marzahn – wir sind überall unterwegs. Lassen Sie sich von unserer Neugier und Entdeckerfreude inspirieren und kommen Sie mit. Wir finden immer wieder Pfade durch den Großstadtdschungel mit überraschend neuen Perspektiven. StattReisen ist Konzept – für Urberliner, Zugereiste und Noch-nicht-Berliner. StattReisen-Card Das Angebot für StattReisen-Fans und Stadtschwärmer: Für 105 € können Sie ein Jahr lang an unseren offenen Rundgängen kostenlos teilnehmen. Auf den Führungen unserer StattReisen-Kollegen in anderen Städten erhalten Sie eine Ermäßigung von mindestens 10 €. Eine tolle Gelegenheit besonders für Neu-Berliner, die ihre neue Heimat kennen lernen wollen. Die StattReisen-­Card macht sich auch gut als Geschenk! StattReisen zum Geburtstag Sie suchen nach einem passenden Geschenk für Freunde oder Verwandte? Ein Gutschein für einen Stadtspaziergang oder die StattReisen-Card kommen immer gut an. Sie feiern selbst und wissen noch nicht wie? Ein Nachmittagsspaziergang durch Ihren Kiez oder zu Ihrem Lieblingsort in Berlin macht Ihre Geburtstags- oder Familienfeier zu einem besonderen Erlebnis für Ihre Gäste. Gruppenbuchungen Ob Geburtstags- oder Hochzeitsfeier, ob ein Treffen mit Freunden, ob Betriebs­ ausflug oder Klassenfahrt, ob Bildungsreise oder Seminarprogramm: Sie können „Ihre“ passende Stadtführung oder Rallye aus einer Auswahl von über hundert Angeboten auch als Gruppenprogramm buchen. StattReisen anderswo StattReisen-Organisationen gibt es auch in Aachen, Bamberg, Bern, Bonn, Bremen, Dresden, Freiburg, Halle/S, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Saarbrücken und Stuttgart. Wir arbeiten im Verband Forum Neue Städtetouren zusammen. www.stattreisen.org StattReisen Berlin GmbH Liebenwalder Straße 35a 13347 Berlin Tel.: (030) 455 30 28 info@stattreisenberlin.de facebook.com/stattreisenberlin instagram.com/stattreisen_berlin Unser gesamtes Programm mit ausführlichen Beschreibungen und über ­hundert weiteren Touren, die für Gruppen buchbar sind, finden Sie hier: www.stattreisenberlin.de Berlin zu Fuß 2022 Herbst und Weihnachten  
2022_Q4_Termine.pdf  
Oktober Sa 11 Uhr 01.10. Sa 14 Uhr 01.10. Sa 14 Uhr 01.10. So 11 Uhr 02.10. So 14 Uhr 02.10. Mo 11 Uhr 03.10. Mo 14 Uhr 03.10. Mo 14 Uhr 03.10. Di 18 Uhr 04.10. Fr 18 Uhr 07.10. Sa 11 Uhr 08.10. Sa 14 Uhr 08.10. So 11 Uhr 09.10. So 14 Uhr 09.10. So 14 Uhr 09.10. Grenzgänge – grenzenlos Entlang des ehemaligen Mauerstreifens Start: U-Bhf. Stadtmitte, Bahnsteig der U6 (nicht der U2!) Rote Insel Schöneberg Start: S-Bhf. Südkreuz, oberer Bahnsteig, an der DB Infor­ mation Kinderführung: Emils neue Detektive Start: Empfangshalle im Bahnhof Zoologischer Garten, am Aufgang zur S-Bahn; ÖPNV-Fahrschein erforderlich Kostenloses Angebot in Kooperation mit dem Amt für Weiter­ bildung und Kultur Tempelhof-Schöneberg Geteilte Zukunft. Die zwei Seiten der Bernauer Straße Start: S-Bhf. Nordbahnhof, Ausgang Bernauer Straße, Zwischen­geschoss Janz weit draußen Preußischer Barock und Gartenstadt für Kranke Buch Start: S-Bhf. Buch (S2), Bahnsteig Herbst 1989 Start: Alexanderplatz, an der Weltzeituhr zzgl. ÖPNV-Fahrschein Linie 1 – Grenzerfahrungen mit der Hochbahn Start: U-Bhf. Warschauer Straße (U1), auf dem östlichen (äußeren) Bahnsteig zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zwischen Schloss, Villa und Moschee: Charlottenburg Start: Schloss Charlottenburg, am Eingang zum Ehrenhof, Spandauer Damm Berlin 360° Grenzerfahrungen im Rondell Der Mehringplatz Start: vor der Amerika-Gedenkbibliothek, Blücherplatz 1 (Nähe U-Bhf. Hallesches Tor) Berlin 360° Im Namen der politischen Kräfte: Wohnstadt Carl Legien Start: S-Bhf. Prenzlauer Allee, Empfangshalle Weltstadt Kreuzberg: von Zuwanderern zu Einheimischen Start: U-Bhf. Kottbusser Tor/ Ecke Admiralstraße, vor der Işbank Das längste Baudenkmal Berlins – die Karl-Marx-Allee Start: U-Bhf. Weberwiese (U5), Bahnsteig Berlin 360° Friedenseiche, Schillerlinde und die drei Herren mit Krückstock Erstaunliches in Zehlendorf Start: an der Eiche, Clayallee/ Ecke Potsdamer Straße Wem gehört die Stadt? Mediaspree & Co. Start: Taxistand Bevernstraße, am U-Bhf. Schlesisches Tor Luxus, Posen, Blendfassaden: der Pariser Platz Start: vor der Tourist Info am Brandenburger Tor Fr 18 Uhr 14.10. Stadt der Frauen Start: an der DB Information im Hauptbahnhof, Ausgang Washingtonplatz Sa 11 Uhr 15.10. Sa 14 Uhr 15.10. So 11 Uhr 16.10. So 14 Uhr 16.10. Fr 17 Uhr 21.10. Sa 11 Uhr 22.10. Sa 14 Uhr 22.10. So 11 Uhr 23.10. So 23.10. Sa 29.10. 14 Uhr 14 Uhr Sa 15 Uhr 29.10. So 11 Uhr 30.10. So 14 Uhr 30.10. Berlin 360° Politisches Minenfeld in Berlins Mitte: der Schloßplatz Start: Eingang Hochschule für Musik Hanns Eisler, Neuer Marstall, Schloßplatz 7 Ringelnatz – der Bänkelsänger von Westend Start: U-Bhf. Neu-Westend (U2), Bahnsteig Faschismus: Bemächtigung einer Stadt Start: am Haupteingang der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6 Janz weit draußen Reiche, Stifter und Buddhisten: Gartenstadt Frohnau Start: S-Bhf. Frohnau, Bahnsteig Berlin 360° Im Schatten der Synagoge: die Heckmann-Höfe Start: S-Bhf. Oranienburger Straße, Bahnsteig Kapitäne und Kommune Zur Marinesiedlung am Schlachtensee Start: S-Bhf. Schlachtensee (S1), Bahnsteig Zwischen Kommune und Milieu Aufregender Stephankiez Start: Stromstraße / Ecke Stephanstraße Berlin 360° Bunker, Böll, politisches Theater Ambitionierte Nachbarn der ukrainischen Botschaft Start: historisches Portal Exerzierhaus, Reinhardtstraße 29 Im Kosmos eines Abenteurers: Alexander von Humboldt Start: vor dem Alten Museum an der Granitschale Dorfidyllen Tempelhofer Geister Start: U-Bhf. Alt-Tempelhof (U6), Bahnsteig Lebendige Theaterwelten (3) Backstage in Berlins Mitte Start: am U-Bhf. Moritzplatz (U8), vor dem „Modulor“/Aufbau-Haus (Prinzenstraße 85) zzgl. ÖPNV-Fahrschein Kooperationsprojekt mit Theaterscoutings Berlin 360° Gottesäcker, Feuerland, Kulturruine: das Oranienburger Tor Start: Friedrichstraße / Ecke Claire-Waldoff-Straße (U-Bhf. Oranienburger Tor) Mit Herz und Verstand – Salons der Frauen Start: U-Bhf. Mehringdamm (U6, U7), Ausgang Yorckstraße, Zwischengeschoss, Kiosk zzgl. ÖPNV- Fahrschein November Sa 11 Uhr 05.11. Zum Gedenken an den Maler-Poeten Kurt Mühlenhaupt Auf den Spuren der Kreuzberger Bohème Start: vor der Heilig-Kreuz-Kirche (Zossener Straße 65) Sa 05.11. So 06.11. So 06.11. Mi 09.11. Fr 11.11. Sa 12.11. Sa 12.11. So 13.11. So 13.11. Sa 19.11. Sa 19.11. So 20.11. So 20.11. Sa 26.11. Sa 26.11. 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 17 Uhr 18 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr Chaos, Kämpfe, Republik Die lange Revolution vor hundert Jahren Start: Eingang Hochschule für Musik Hanns Eisler, Neuer Marstall, Schloßplatz 7 Berlin 360° Hoffmann, Heine und die Hugenotten Der Gendarmenmarkt Start: Gendarmenmarkt, am Schiller-Denkmal Fontanes Wanderungen durch die Metropole Start: am U-Bhf. Görlitzer Bahnhof, Ausgang zzgl. ÖPNV-Fahrschein Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 Wege in das jüdische Berlin Start: S-Bhf. Hackescher Markt, Ausgang Hackescher Markt, vor dem Lokal „am to pm“ „Tänze des Lasters“ Künstlerinnen zwischen Selbst und Zwang Start: am U-Bhf. Nollendorfplatz, Ausgang Motzstraße Berlin 360° Hart an der Grenze: der Rosenthaler Platz Start: U-Bhf. Rosenthaler Platz (U8), Bahnsteig Kinderführung: Vor der Mauer – hinter der Mauer Start: S-Bhf. Nordbahnhof, Ausgang Bernauer Straße, ­Zwischengeschoss Berlin 360° Großer literarischer Bahnhof der kleinen Leute: am „Stettiner“ Start: S-Bhf. Nordbahnhof, Eingang Invalidenstraße, am ServiceStore DB Hier braut sich was zusammen Zur Prime Time im Sprengelkiez Start: Müller-/ Ecke Lynarstraße, an der HEM-Tankstelle (gegenüber S-/U-Bhf. Wedding) Hoffmanns Erzählungen Mit Siebenmeilenstiefeln in die Romantik Start: U-Bhf. Mehringdamm (U6, U7), Ausgang Yorckstraße, Zwischengeschoss, Kiosk Lebendige Theaterwelten (6) Kleine Paläste – Glanz in Hinterhöfen und unterm Dach Start: FON Friseur, Torstraße 153, Ecke Ackerstraße (Nähe U-Bhf. Rosenthaler Platz, U8) zzgl. ÖPNV-Fahrschein Kooperationsprojekt mit Theaterscoutings Hier ruht Prominenz Waldfriedhof Dahlem Start: U-Bhf. Oskar-Helene-Heim (U3), Eingangshalle Die Siemensstadt – Weltkulturerbe unter Strom Start: U-Bhf. Siemensdamm (U7), Bahnsteig Dorfidyllen Schöner Wohnen am Pfuhl: Weißensee Start: Antonplatz, vor dem Kino Toni (Tram 12, M4, M13) Zum 200. Todestag des preußischen Reformers von Hardenberg Paläste, Proteste, große Politik Durch das historische Zentrum Berlins Start: vor dem Berliner Abgeordnetenhauses, Niederkirchnerstraße 5 So 27.11. So 27.11. 11 Uhr 14 Uhr Zum 50. Todestag von Hans Scharoun Kultur ohne Forum – schräge Ansichten zwischen Philharmonie und Neuer Nationalgalerie Start: Staatsbibliothek, Haus Potsdamer Straße 33, Haupteingang Charlottengrad – Russisches Leben in Berlin Start: U-Bhf. Wittenbergplatz, Eingangshalle, vor der Uhr Dezember Sa 14 Uhr 03.12. Sa 14 Uhr 03.12. So 11 Uhr 04.12. So 14 Uhr 04.12. Sa 14 Uhr 10.12. So 14 Uhr 11.12. Sa 14 Uhr 17.12. So 14 Uhr 18.12. So 14 Uhr 26.12. Mi 14 Uhr 28.12. Fr 14 Uhr 30.12. Sa 11 Uhr 31.12. Platte Geschichten 50 Jahre Großsiedlung Fennpfuhl Start: Landsberger Allee/ Ecke Karl-Lade-Straße, vor dem Möbelgeschäft (Nähe S-Bhf. Landsberger Allee) Lebendige Theaterwelten (1) Kunst-Experimente in Kapellen und Brauereien Start: vor „Viani“ am U-Bhf. Eberswalder Straße (Schönhauser Allee 46/ Ecke Pappelallee) Kooperationsprojekt mit Theaterscoutings In Rixdorf ist Musike – und einer der schönsten Weihnachtsmärkte Start: vor dem Rathaus Neukölln (U-Bhf. Rathaus Neukölln) Spree-Chicago – Kommissar Rath im wilden Osten Start: vor der Volksbühne (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz, U2) zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zwielicht im Advent Unglaubliche Geschichten aus der Weihnachtszeit Start: U-Bhf. Wittenbergplatz, Eingangshalle, vor der Uhr Grüne Oase Viktoriapark Kriegshetzer auf dem Kreuzberg? Start: Kreuzbergstraße, Ecke Großbeerenstraße, am Teich unterhalb des Wasserfalls Dragopolis. Was geschieht hinter dem Finanzamt? Start: LPG Biomarkt, Mehringdamm/ Ecke Obentrautstraße UpStadt e.V. in Zusammenarbeit mit der Nachbarschaftsinitiative Dragopolis 50 Jahre Grundlagenvertrag „Bau auf, bau auf!“ Die Hauptstadt der DDR Start: am Haupteingang der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6 Wege in das jüdische Berlin Start: S-Bhf. Hackescher Markt, Ausgang Hackescher Markt, vor dem Lokal „am to pm“ Ab durch die Mitte Start: Granitschale vor dem Alten Museum (Lustgarten) Das Scheunenviertel – Mythos und Wirklichkeit Start: vor der Volksbühne (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz) Weltstadt Kreuzberg: von Zuwanderern zu Einheimischen Start: U-Bhf. Kottbusser Tor/ Ecke Admiralstraße, vor der Işbank Weihnachtsfeiern Wir bringen Bewegung in die Adventsroutine. Verbringen Sie Ihre Weihnachts­ feier auf einem Stadtspaziergang an der frischen Luft und entdecken Sie mit Ihrer Gruppe Orte in Berlin, die Sie bisher noch nicht gesehen haben. Wir beraten Sie gern. ... und Weihnachtsgeschenke Oder suchen Sie nach einer originellen Idee für den Gabentisch? Die StattReisen-Card bringt die Beschenkten wahrlich auf Tour: Ein ganzes Jahr mit StattReisen unterwegs. Es kann auch der Gutschein für einen einzelnen Stadtspaziergang sein. Wecken Sie Neugier und schenken Sie ein besonderes Stadterlebnis! Mit StattReisen in den Herbst Erinnern und Gedenken Vor 50 Jahren starb der prominente Vertreter der organischen Architektur Hans Scharoun. Mit der Philharmonie, der neuen Staatsbibliothek, den Lauben­ganghäusern an der Karl-Marx-Allee und dem Entwurf für den Wiederaufbau des Mehringplatzes hat er das Nachkriegsberlin mitgeprägt. Wir schauen auf drei Spaziergängen genauer hin. Auch das vor genau 50 Jahren: Der Bau der ersten zusammenhängenden Plattenbau-Großwohnsiedlung am Fennpfuhl und die Unterzeichnung des Grundlagenvertrages. Viel länger zurück: Vor 200 Jahren starb Karl August von Hardenberg. Er leitete mit anderen Ministern die preußischen Reformen ein mit Gleichstellung der Bürger, Gewerbefreiheit, Gleichberechtigung der Juden und Selbstverwaltung der Städte. Und wir erinnern selbstverständlich an die Reichspogromnacht am 9. Novem­ ber 1938 und an die deutsch-deutsche Vereinigung am 3. Oktober. In Zeiten des Krieges Je länger Putin seinen Krieg in der Ukraine führt, desto mehr Überreste aus vergangen kriegerischen Zeiten fallen uns ins Auge. Das Kreuzberg-Denkmal erinnert an die Kriege gegen Napoleon, der Park darunter war ein Agitationsfeld für Kriegshetzer. Nicht nur die Menschenschlangen vor der ukrainischen Botschaft konfrontieren uns mit den unmittelbaren Folgen eines Krieges, auch im Umfeld ist eine militärische Topographie erkennbar. Und so mancher hat damit gute Geschäfte gemacht. Sichtbarer Ausdruck der Aufrüstung in der Nazizeit ist die Marinesiedlung am Schlachtensee, die extra für Kapitäne geschaffen wurde. Wie man kreativ im Sinne einer offenen Stadt mit einem ursprünglich militärisch genutzten Ort umgehen kann, zeigt das Dragonerareal in Kreuzberg. Bühnen und Bücher Im Herbst beginnt wieder die Theatersaison. Wir sind dabei und führen in Zusammenarbeit mit den Theaterscoutings zu den unbekannteren Bühnen der freien Theaterszene: Acker Stadt Palast, ACUD, Dock 11, Ballhaus Ost oder RambaZamba. Im Herbst geht es auch durch den Blätterwald der Bücher. Bedeutende Schriftsteller haben in Berlin gelebt, gewirkt und über die Stadt geschrieben. Mit dabei: Rahel Varnhagen, Else Lasker-Schüler, Erich Kästner, Joachim Ringelnatz, Heinrich Böll, Kurt Mühlenhaupt, E.T.A. Hoffmann, Heinrich Heine, Theodor Fontane oder Andrej Belyj. Corona Derzeit gelten das Abstandsgebot und in Innenräumen die Verpflichtung zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes. Die aktuellen Regeln erfahren Sie stets auf unserer Website oder telefonisch. Preise Preis 1 (1 Stunde): 11 € / erm. 8 € Preis 2 (1,5-2 Stunden): 13 € / erm. 10 € Preis 3 (2,5-3 Stunden): 15 € / erm. 12 € Preis 4 (Kindertouren): Kinder 6 € / Familienmitglieder 9 € Gruppen: auf Anfrage Eine Anmeldung ist derzeit erforderlich. Aufgrund der momentanen Teilnehmerbegrenzung melden Sie sich bitte unbedingt an (Telefon, E-Mail oder Website). Kurzfristige Anmeldungen am Wochenende bitte nur telefonisch. Wir bewegen Menschen! Berlin ist anders! Entdecken Sie mit uns die aufregende Vielfalt der Stadt. ­Lebendig, kritisch, fundiert – wir zeigen Ihnen auf unseren Stadtspazier­gängen, wie und wo Berlin tickt. Ob in Wedding, Kreuzberg, Pankow oder Marzahn – wir sind überall unterwegs. Lassen Sie sich von unserer Neugier und Entdeckerfreude inspirieren und kommen Sie mit. Wir finden immer wieder Pfade durch den Großstadtdschungel mit überraschend neuen Perspektiven. StattReisen ist Konzept – für Urberliner, Zugereiste und Noch-nicht-Berliner. StattReisen-Card Das Angebot für StattReisen-Fans und Stadtschwärmer: Für 105 € können Sie ein Jahr lang an unseren offenen Rundgängen kostenlos teilnehmen. Auf den Führungen unserer StattReisen-Kollegen in anderen Städten erhalten Sie eine Ermäßigung von mindestens 10 €. Eine tolle Gelegenheit besonders für Neu-Berliner, die ihre neue Heimat kennen lernen wollen. Die StattReisen-­Card macht sich auch gut als Geschenk! StattReisen zum Geburtstag Sie suchen nach einem passenden Geschenk für Freunde oder Verwandte? Ein Gutschein für einen Stadtspaziergang oder die StattReisen-Card kommen immer gut an. Sie feiern selbst und wissen noch nicht wie? Ein Nachmittagsspaziergang durch Ihren Kiez oder zu Ihrem Lieblingsort in Berlin macht Ihre Geburtstags- oder Familienfeier zu einem besonderen Erlebnis für Ihre Gäste. Gruppenbuchungen Ob Geburtstags- oder Hochzeitsfeier, ob ein Treffen mit Freunden, ob Betriebs­ ausflug oder Klassenfahrt, ob Bildungsreise oder Seminarprogramm: Sie können „Ihre“ passende Stadtführung oder Rallye aus einer Auswahl von über hundert Angeboten auch als Gruppenprogramm buchen. StattReisen anderswo StattReisen-Organisationen gibt es auch in Aachen, Bamberg, Bern, Bonn, Bremen, Dresden, Freiburg, Halle/S, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Saarbrücken und Stuttgart. Wir arbeiten im Verband Forum Neue Städtetouren zusammen. www.stattreisen.org StattReisen Berlin GmbH Liebenwalder Straße 35a 13347 Berlin Tel.: (030) 455 30 28 info@stattreisenberlin.de facebook.com/stattreisenberlin instagram.com/stattreisen_berlin Unser gesamtes Programm mit ausführlichen Beschreibungen und über ­hundert weiteren Touren, die für Gruppen buchbar sind, finden Sie hier: www.stattreisenberlin.de Berlin zu Fuß 2022 Herbst und Weihnachten  
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Olympiade 1936 – Spiele mit dem Tod

Vor 80 Jahren fanden vom 1.-16. August in Berlin die Olympischen Spiele statt. Das Olympiastadion als zentraler Austragungsort zieht auch heute noch viele neugierige Besucher an, wo damals die nationalsozialistische Diktatur ihre Macht vor der Weltöffentlichkeit inszenierte. Wie gehen wir mit diesem gebauten Erbe um und wie kann ein angemessenes Gedenken aussehen?

Schauen wir auf die offizielle Website des Olympiastadions (Stand: 24. Juli), so scheint dieses Jubiläum keine besondere Erwähnung wert zu sein. Man findet zwar auf den weiteren Seiten Hinweise auf die Geschichte, mehr aber auch nicht. Wir denken, dieses Ereignis und dieses Datum sind zu wichtig, um es in diesen Tagen, wo gerade auch in Europa die Demokratie mit Füßen getreten wird, unerwähnt zu lassen.

 

Mittlerweile stehen auf dem Stadiongelände zahlreiche Informationstafeln, die über die Architektur, die sportlichen Ereignisse und wichtige Persönlichkeiten aufklären. Im Sockelgeschoss des Glockenturms, der Langemarckhalle, gibt es seit Neuestem eine sehr informative Ausstellung [Link: Ausstellung Glockenturm]. Der Weg dorthin vom Olympiastadion macht die Dimensionen des Geländes spürbar – und er lohnt sich. Das war nicht immer so: Als wir 1996, zum 60-jährigen Jubiläum der Spiele in Berlin, in Zusammenarbeit mit der Topographie des Terrors unsere Führungen anboten, war das der einzige kritische Beitrag vor Ort. Die Topographie des Terrors gestaltete dazu in der westlichen City eine hervorragende Ausstellung.

Die Stadionverwaltung tat sich Anfang der 1990er Jahre noch schwer mit einem angemessenen Gedenken. Und so kam es, dass die Bewerbung für die Olympischen Spiele 2000 in der Öffentlichkeit viel Kritik hervorrief, weil zu wenig über den Umgang mit diesem Erbe nachgedacht wurde. Das änderte sich erst durch die aufwendige Sanierung des Olympiastadions für die Fußballweltmeisterschaft 2006 – auch unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten eine Glanzleistung.

Mittlerweile ist selbst die Gedenktafel für Carl Diem am Marathontor kommentiert. Er wurde lange als Lichtgestalt der deutschen Sportgeschichte gesehen. Diem war der Cheforganisator der Olympischen Spiele in Berlin und hatte viele neue Ideen eingebracht oder umgesetzt. Dazu gehörte unter anderem der Fackellauf von Griechenland nach Berlin. Die ursprüngliche Idee stammte allerdings von dem jüdischen Archäologen Alfred Schiff.

Auch die Idee des Festspiels „Olympische Jugend“ zur Eröffnung der Olympischen Spiele am 1. August 1936 kam von Diem. Das Schauspiel in fünf Akten eröffnete mit Tanz junger Mädchen im Fackelschein. Im fünften Akt wurde dann der Ernst des Lebens vorgeführt: Zwei Heerführer standen sich gegenüber und stießen sich schließlich symbolisch ihre Lanzen in den Leib. Eingeleitet wurde der Akt mit den Versen:

Allen Spiels heil’ger Sinn:
Vaterlandes Hochgewinn.
Vaterlandes höchst Gebot
In der Not: Opfertod!

Hier wie an vielen anderen Stellen wird der Bezug zu Militär und Krieg deutlich. Was damals gefeiert und beklatscht wurde, war Teil eines geplanten Gesamtkunstwerks mit monumentaler Kulisse. Der militaristische Subtext wurde auch in einem anderen Zusammenhang der Eröffnungsveranstaltung deutlich: Carl Diem veranlasste die Integration der Langemarckhalle unter dem Glockenturm in das Olympiagelände („Reichssportfeld“ genannt) und damit als Teil der Spiele. Dort wurde „blutgetränkte Erde“ vom Schlachtfeld bei Langemarck in den Boden gelassen. Es sollte an den Kriegsschauplatz im Ersten Weltkrieg erinnern, wo angeblich junge Kriegsfreiwillige in den freudigen Opfertod gegangen sein sollen. Den kriegsverherrlichenden Mythos machten sich die Nazis für ihre Kriegspläne zunutze. Bevor sich Hitler mit dem Internationalen Olympischen Komitee IOC zur Eröffnung der Olympischen Spiele ins Stadion begeben hat, hatte er hier mit den Obersten der Heeresleitung eine Gedenkminute abgehalten.

Markanterweise liegt auf der Mittelachse, die von den Eingangstürmen des Stadiongeländes durch das Stadionoval zum Glockenturm (und damit zur Langemarckhalle) führt, das Marathontor. Auch Marathon erinnert an eine Schlacht: Hier haben sich 490 v.Chr. Athener und Perser gegenübergestanden.

Für Carl Diem war Sport im Grunde nichts anderes als freiwilliges Soldatentum oder unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg Wehrersatz. Seine nationalistischen und militaristischen Vorstellungen passten gut in die nationalsozialistische Ideologie und Praxis – bis zur letzten Konsequenz: Als im März 1945 der Zweite Weltkrieg bereits verloren war und die Rote Armee auf Berlin marschierte, stand Diem in der Kuppelhalle in der Nähe des Stadions vor jungen Männern des „Volkssturms“ und forderte sie zum finalen Opfergang für den Führer auf. Das ist ein anderes Bild des Sportorganisators und Gründers der Sporthochschule Köln.

Das Olympiagelände ist eines der wenigen monumentalen Zeugnisse aus der Nazizeit, an dem man viel über die damalige Diktatur ablesen kann. Die ursprünglichen Pläne des Architekten Werner March sahen ein dem Wiener Stadion vergleichbares aus Glas und Sichtbeton vor. Nach den mit Vorsicht zu betrachtenden Erinnerungen Albert Speers soll Hitler darüber wütend geworden sein. Wir kennen das Ergebnis: Keine transparente, sondern eine festungsartig verschlossene Architektur mit Naturstein verkleidet. Es ist die Art von einschüchternder Repräsentationsarchitektur, vor der der Betrachter ehrfürchtig stehen und sich sehr klein vorkommen sollte. Sie verleiht der Diktatur ihren sinnfälligen Ausdruck und steht im Kontrast zu einer transparenten Architektur, wie sie March zunächst vorschwebte. Interessant ist daher der Vergleich mit dem offenen, heiter schwingenden Olympiastadion in München für die Spiele 1972. Das passt in eine Zeit, als der damalige Bundeskanzler Willy Brandt „mehr Demokratie wagen“ wollte (Regierungserklärung von 1969).

Eigentlich hätte der Umbau des alten „Deutschen Stadions“ an fast gleicher Stelle gereicht, das mit 30.000 Plätzen für die Olympischen Spiele 1916 errichtet, wegen des Ersten Weltkriegs kein Austragungsort wurde. Hitler wollte nun mehr: einen Massenveranstaltungsort für 100.000 Zuschauer. Auch das war ihm noch zu wenig. Die Funktion eines großen Stadions wird deutlich, wenn man auf andere Diktaturen in der jüngeren Geschichte schaut oder auch nebenan aufs Maifeld: Es wurde von vorn herein auf Anordnung Hitlers als Aufmarschfeld für Propagandaveranstaltungen für 180.000 Menschen geplant, so etwa zum Besuch Mussolinis 1937. Es ging auch darum, die Bevölkerung mit psychologischem Druck auf die Machthaber einzuschwören.

Eigentlich ging es doch um ein sportliche Großereignis? Ja, Jesse Owens war der Star der Spiele mit vier Goldmedaillen und wurde bejubelt. Und weil er Schwarzer war, hat das vielen Nazis nicht gepasst. Auch die deutschen Sportler/innen wurden bejubelt: Mit 33 Goldmedaillen waren sie die erfolgreichste Nation vor den USA. Und die wollten die Spiele eigentlich boykottieren. Nur mit knapper Mehrheit setzt sich die Fraktion der Befürworter durch. Anlass dazu war die Judenverfolgung in Deutschland, und Kriterium für die Reise nach Deutschland sollte die Teilnahme auch von deutschen Juden an den Wettbewerben sein. Dabei hatte man vor allem die Weltklassehochspringerin Gretel Bergmann im Auge. Sie wollte schon für Großbritannien antreten, aber die Nazis setzten sie unter Druck, sodass sie nach Deutschland zurückkehrte und zuverlässig ihre Höhen sprang. Sie war dabei, so sah es zumindest dem äußeren Anschein nach aus. Als aber das Schiff mit den US-Sportlern bereits auf dem Atlantik war, bekam Gretel Bergmann einen Brief vom Reichssportführer – und wurde fadenscheinig ausgebootet. Also keine Jüdin  und kein Jude in der deutschen Mannschaft. Ein Beispiel, wie Diskriminierung und Ausgrenzung von Juden funktionierte, und das vor der Weltöffentlichkeit. Unter vorgehaltener Hand galt die Losung: „Und sind die Spiele vorbei, hauen wir die Juden zu Brei.“

Im Olympiastadion wurde ab 1937 Sport im Sinne der NS-Ideologie praktiziert, nämlich in seiner sichtbaren Ausprägung als Wehrsport. Der Fünfkampf der Mannschaften bestand aus den Disziplinen Schwimmen mit Drillichzeug, Marschstiefeln, Koppel, Mütze und Tornister, aus einem 250-m-Hindernislauf, Handgranatenweitwurf, Kleinkaliberschießen und einem 20-km-Gepäckmarsch. Die Olympischen Spiele waren für die Nazis ein willkommener Anlass, die in ihrer rassistischen Ideologie geforderte körperliche Ertüchtigung für einen „gesunden Volkskörper“ und die Wehrertüchtigung für den Einsatz im längst geplanten Krieg zu propagieren. Der Vergleich der Statuen am Rande des Stadions, etwa der Diskuswerfer, mit dem antiken Vorbild ist in dieser Hinsicht augenfällig.

Die Olympischen Spiele von 1936 setzten in vielerlei Hinsicht Maßstäbe für die Zukunft. Die Weltöffentlichkeit sollte mit den perfekt inszenierten Spielen hingehalten werden, gerade nachdem die Reichsregierung kurz zuvor eine Kostprobe ihrer Absichten gegeben hatte: Die Reichswehr marschierte ins entmilitarisierte Rheinland ein. Die starken kritischen Stimmen im IOC konnten sich nicht durchsetzen.

Der Spaziergang zum Jubiläum

Wer noch mehr wissen will, komme zu unserem Jubiläumsspaziergang im und um das Olympiastadion:

Sonntag, 7. August 2016 um 14:00 Uhr
„Olympia 1936 – Spiele mit dem Tod“ (Nähere Informationen hier)
Wer den Rundgang verpasst: Schreibt uns eine E-Mail (am besten gleich mit Terminwunsch).

Diesen Rundgang führen wir auch für Gruppen durch. Er ist ideal als Ergänzung zum Schulunterricht zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. [Anfrage hier]

Wie denkt ihr über ein angemessenes Gedenken im Olympiastadion?

Kommentare (4)

  1. Reinhard Bahlow am 26.07.2016
    Zitat:" Also keine Jüdin und kein Jude in der deutschen Mannschaft."
    Helene Mayer, Fechterin, Olympiasiegerin Amsterdam 1928, Tochter eines jüdischen Vaters, hat für Deutschland an den Spielen 1936 teilgenommen und die Silbermedaille gewonnen. Als Aushängeschild und Alibi der NS-Sportpolitik gegenüber internationalen Boykottbestrebungen der Spiele in Berlin bei gleichzeitigem Ausschluss von Gretel Bergmann.
  2. Jodock am 29.07.2016
    Schöne Zusammenfassung zu einem bisher wenig beachteten Datum! Dank an Reinhard Bahlow für die wichtige Ergänzung. Trotzdem kleine Irritation: Zitat: "(...) gibt es seit Neuestem eine sehr informative Ausstellung" - die Ausstellung steht dort seit 2006 in dieser Form. Sie wurde damals anlässlich der Fussball-Männer-WM überarbeitet.
  3. Jörg Zintgraf am 25.08.2016
    Zu Helene Mayer: Ja, sie hatte für die Nazis eine Alibifunktion. Aus deren rassistischen Sicht galt sie eine sogenannte "Halbjüdin". Aus jüdischer Sicht gibt es unterschiedliche Sichtweisen: Im orthodoxen und konservativen Verständnis war sie keine Jüdin, da demnach maßgeblich ist, ob die Mutter zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes Jüdin war. Das war bei Helene Mayer nicht der Fall.

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