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Stadtführung  
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[StattReisen Berlin Tour] Eigensinnig und unbeugsam  
Die Künstlerin Jeanne Mammen  
[StattReisen Berlin Tour] Terror in Friedenau  
Der La-Belle-Anschlag von 40 Jahren  
Stadtführungen Berlin  
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Stadtführungen  
Über 80 verschiedene Stadtführungen durch Berlin zu Leben, Geschichte, Stadtentwicklung und Literatur.  
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April Mi 18 Uhr 01.04. Fr 11 Uhr 03.04. Fr 14 Uhr 03.04. Sa 11 Uhr 04.04. Sa 14 Uhr 04.04. So 11 Uhr 05.04. So 14 Uhr 05.04. Mo 11 Uhr 06.04. Mo 14 Uhr 06.04. Sa 11 Uhr 11.04. Sa 14 Uhr 11.04. So 11 Uhr 12.04. So 14 Uhr 12.04. Di 18 Uhr 14.04. Sa 11 Uhr 18.04. Sa 14 Uhr 18.04. Kurios und verrückt Enthüllungen in Berlins Mitte Start: Am Schiller-Denkmal auf dem Gendarmenmarkt Dorfidyllen Tempelhofer Geister Start: U-Bhf. Alt-Tempelhof (U6), Bahnsteig Charlottengrad. Russisches Leben in Berlin Start: U-Bhf. Wittenbergplatz, Eingangshalle vor der Uhr Die Prenzlauer Berg-Tour Start: U-Bhf. Senefelderplatz (U2), Ausg. Saarbrücker Straße Zwischen Abgrund und Scheinwerferlicht Hans Rosenthal Start: Einar & Bert Theaterbuchhandlung, Winsstraße 72/ Ecke Heinrich-Roller-Straße Mit Franz Biberkopf durch den wilden Osten Döblins „Berlin Alexanderplatz“ Start: U-Bhf. Rosenthaler Platz (U8), Bahnsteig Geld und Geist im Grunewald Start: am S-Bhf. Grunewald (S7), Ausgang Fontanestraße Wege in das jüdische Berlin Start: Eingang der Marienkirche, Karl-Liebknecht-Straße Janz weit draußen Agentenmythos und Stadtrandidyll Am Griebnitzsee zur Glienicker Brücke Start: S Griebnitzsee, Ausgang Rudolf-Breitscheid-Straße Nicht nur Quadriga Schadows Schaffen im preußischen Berlin Start: an der Granitschale vor dem Alten Museum (Bushaltestelle Lustgarten) zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zug um Zug – Berlins Bahnhöfe Das Tor nach Osten Der Ostbahnhof und seine drei Nachbarn Start: Ostbahnhof, Eingangshalle unter der Anzeigentafel Vom Diakonissenhaus zum internationalen Kunstquartier Das Bethanien Start: Haupteingang zum Bethanien, Mariannenplatz 2 Das Scheunenviertel – Mythos und Wirklichkeit Start: vor der Volksbühne (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz, U2) Berlin 360° Weltpolitik und Menschenverachtung Brisantes rund um die Anton-Wilhelm-Amo-Straße Start: U-Bhf. Anton-Wilhelm-Amo-Straße (U2), Bahnsteig Paläste, Proteste, große Politik Durch die historische Mitte Berlins Start: vor dem Berliner Abgeordnetenhauses, Niederkirchnerstraße 5 (Nähe S-/ U-Bhf. Potsdamer Platz) Raumschiff Hauptbahnhof Konstruktion eines Bahnhofsviertels Start: Vor dem Hotel Steigenberger, Washingtonplatz/ ­Ella-Trebe-Straße 5 So 11 Uhr 19.04. So 14 Uhr 19.04. Do 18 Uhr 23.04. Sa 11 Uhr 25.04. Sa 14 Uhr 25.04. So 11 Uhr 26.04. So 14 Uhr 26.04. Von der Markthalle zum Möckernkiez Zwischen Spekulation und Selbstbestimmung Start: Marheineke Markthalle, am Eingang Zossener Straße Unbekanntes Ost-Berlin: Hohenschönhausen Start: Tram-Haltestelle Sandinostraße (Tram M5) Zwischen Industriekultur und Orient Der Beusselkiez in Moabit Start: S-Bhf. Beusselstraße, Bahnsteig 50 Jahre Palast der Republik „Bau auf, bau auf!“ Die Hauptstadt der DDR Start: Am Haupteingang der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6 Lebendige Theaterwelten Kleine Paläste – Glanz in Hinterhöfen und unterm Dach Start: Eingang Acker Stadt Palast, Ackerstraße 169 zzgl. ÖPNV-Fahrschein In Zusammenarbeit mit Theaterscoutings Zu ihrem 50. Todestag Eigensinnig und unbeugsam die Künstlerin Jeanne Mammen Start: vor dem Haus Kurfürstendamm 29/an der Gedenk­tafel (Nähe U-Bhf Uhlandstraße und Kurfürstendamm) Dorfidyllen Schöner Wohnen am Pfuhl: Weißensee Start: Antonplatz, vor dem Kino Toni (Tram 12, M4, M13) Mai Fr 11 Uhr 01.05. Fr 14 Uhr 01.05. Fr 14 Uhr 01.05. Sa 11 Uhr 02.05. Sa 14 Uhr 02.05. So 11 Uhr 03.05. So 14 Uhr 03.05. Olympia 1936: Spiele mit dem Tod Start: am Haupteingang vor dem Osttor des Stadions (Olympischer Platz 3) zzgl. Eintritt für das Stadion Hallo Roter Wedding Start: vor Bayer, am U-Bhf. Reinickendorfer Straße (U6) Kinderführung David, Anna & Co Abenteuer eines Arbeiterkindes Start: U-Bhf. Sophie-Charlotte-Platz (U2), Ausgang Schloßstraße Graffiti Kunst mit Risiko Start: U-Bhf. Rathaus Steglitz (U9), Bahnsteig zzgl. ÖPNV-Fahrschein „Die Nazis dürfen nicht siegen!“ Verfolgung und Widerstand in Friedrichshain Start: Eingangshalle Ostbahnhof unter der Anzeigetafel In Zusammenarbeit mit der VVN/BdA Friedrichshain-Kreuzberg „Als die Russen kamen“ Kriegsende, Befreiung, Neubeginn in Kreuzberg Start: Hallesches Tor, an den Säulenstümpfen vor dem Mehringplatz (U-Bhf. Hallesches Tor) Exerzierplatz der Stadtgesellschaft Mittenmang auf der Lehrter Straße Start: vor Motel One, Invalidenstraße 54 (schräg gegenüber vom Hauptbahnhof) Di 18 Uhr 05.05. Sa 11 Uhr 09.05. Sa 14 Uhr 09.05. So 11 Uhr 10.05. So 10.05. Di 12.05. 14 Uhr 18 Uhr Do 11 Uhr 14.05. Do 14 Uhr 14.05. Sa 11 Uhr 16.05. Sa 14 Uhr 16.05. So 11 Uhr 17.05. So 17.05. Di 19.05. 14 Uhr 18 Uhr Sa 11 Uhr 23.05. Sa 14 Uhr 23.05. Sa 14 Uhr 23.05. Zum Abheben – rund um den Flughafen Tempelhof Start: U-Bhf. Platz der Luftbrücke (U6), Bahnsteig Gewagte Demokratie Kraftfelder und Leidenschaften im Zentrum der ersten Republik Start: an der Granitschale vor dem Alten Museum Heldengedenken? Deutscher und sowjetischer Friedhof Start: Friedhof Pankow III, Haupteingang L­ eonhard-FrankStraße 3 (Nähe Bus 155, Beatrice-Zweig-Straße) Pferdeäpfel, Musentempel, Scheiterhaufen Der Bebelplatz Start: am Reiterdenkmal Friedrich II., Unter den Linden (auf dem Mittelstreifen) Tegel unter Dampf Start: Borsigtor am U-Bhf Borsigwerke (U6) Berlin wird aufgeklärt Erhellendes bei Lessing, Mendelssohn, Voltaire & Co Start: Am Reiterdenkmal Friedrichs II., Unter den Linden (gegenüber der Humboldt-Universität) My home is my castle Villenkolonie Lichterfelde Start: S-Bhf. Lichterfelde West (S1), Bahnsteig Fontanes Wanderungen durch die Metropole Start: am U-Bhf. Görlitzer Bahnhof (U1, U3), Ausgang zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zwischen Erinnerungskult und Vergessen Gedenkspuren im alten Berlin Start: am Reiterdenkmal Friedrich II., Unter den Linden (gegenüber der Humboldt-Universität) Marzahns Metamorphosen Start: S-Bhf.Marzahn (S7), Bahnsteig zzgl. ÖPNV-Fahrschein Übersehen und vergessen Starke Frauen in Schloss, Zirkus und Trümmern Start: Eingang des Bodemuseums, Am Kupfergraben (Mon­ bijoubrücke) Vom Sandweg zur Prachtstraße – der Kaiserdamm Start: U-Bhf. Sophie-Charlotte-Platz, Ausg. Schloßstraße Kolonie Wedding Pures Leben an der Panke Start: vor der St.-Pauls-Kirche am U-Bhf. Pankstraße (U8) Berlin 360° Platzwunde – Operationen am Molkenmarkt Start: U-Bhf. Klosterstraße (U2), Bahnsteig Lebendige Theaterwelten Alles neu! Theater der Zukunft Start: Haus der Statistik, Otto-Braun-Straße 70-72 (Nähe S-/ U-Bhf. Alexanderplatz) zzgl. ÖPNV-Fahrschein In Zusammenarbeit mit Theaterscoutings Berlin 360° Blühendes Kleinod im Großstadttrubel Der Savignyplatz Start: Eisenwarengeschäft C. Adolph, Savignyplatz 3 So 11 Uhr 24.05. So 14 Uhr 24.05. Mo 11 Uhr 25.05. MO 14 Uhr 25.05. Do 18 Uhr 28.05. Sa 11 Uhr 30.05. Sa 14 Uhr 30.05. So 11 Uhr 31.05. So 14 Uhr 31.05. Mendelssöhne & Töchter Start: am Rosenthaler Platz (U8), vor der Sanimedius-Apotheke, Torstraße/Ecke Weinbergsweg Pankow privat Die einst geschlossene Gesellschaft Start: Tram-Haltestelle Pankow Kirche, M1 in Richtung Schiller­straße oder Rosenthal, am Tröpfebrunnen Dorfidyllen Wilmersdorf am verschwundenen See Start: U-Bhf. Blissestraße (U7), Bahnsteig Janz weit draußen Reiche, Stifter und Buddhisten Gartenstadt Frohnau Start: S-Bhf. Frohnau (S1), Bahnsteig Zug um Zug – Berlins Bahnhöfe Hamburger Bahnhof Vom Abstellgleis zur Kunsthalle Start: Alexanderufer/Ecke Sandkrugbrücke (Invalidenstraße) Terror in Friedenau Der Anschlag auf La Belle vor 40 Jahren Start: Breslauer Platz, am Kiosk (Bus M48, M85) Quer zum Ku’damm: die Fasanenstraße Start: Universität der Künste, Eingang Konzertsaal, Hardenberg-/ Ecke Fasanenstraße Zum 100. Gründungsjubiläum der Ring-Architekten Pioniere des neuen Bauens Start: Am Karlsbad 16, vor der Sprachschule Idylle für die Täter Die SS-Modellsiedlung an der Krummen Lanke Start: U-Bhf. Krumme Lanke, Vorplatz Juni Do 18 Uhr 04.06. Sa 11 Uhr 06.06. Sa 14 Uhr 06.06. So 11 Uhr 07.06. So 14 Uhr 07.06. Hafen, Speicher und Visionen Zwischen Oberbaumbrücke und Treptowers Start: S-Bhf. Warschauer Straße, Eingangshalle Schneller, höher! Wie weiter? Der Alexanderplatz Start: Fernsehturm, Eingang (am Bhf. Alexanderplatz) „Die paar leuchtenden Jahre“ Mit Mascha Kaléko rund um den Kurfürstendamm Start: Breitscheidplatz, am Springbrunnen vor dem Europa Center („Wasserklops“) Berlin 360° Inszenierter Kollwitzplatz Gründerzeit und Kunstquartier Start: Prenzlauer Allee/Ecke Knaackstraße (Tram-Haltestelle Knaackstr., M2) Gebrochene Existenzen und Wendehälse Der Neue Garten in Potsdam Start: Gotische Bibliothek, Mangerstraße/ Ecke Behlertstraße (Tram 92, 94 bis Nauener Tor oder Tram 93 bis Schiffbauergasse) Di 18 Uhr 09.06. Fr 18 Uhr 12.06. Sa 10.30 13.06. Uhr Sa 14 Uhr 13.06. So 11 Uhr 14.06. So 14 Uhr 14.06. Fr 21 Uhr 19.06. Sa 11 Uhr 20.06. Sa 14 Uhr 20.06. So 11 Uhr 21.06. So 14 Uhr 21.06. Do 18 Uhr 25.06. Sa 11 Uhr 27.06. Sa 14 Uhr 27.06. So 11U hr 28.06. So 14 Uhr 28.06. Elektropolis – Licht und Schatten in Oberschöneweide Start: Bahnhofsvorplatz am S-Bhf. Schöneweide, am ehem. Eingang Zoo, Bikini, hohe Türme Aufbruch in der westlichen City Start: Eingang Zoologischer Garten, am Löwentor (nicht Elefanten-Tor!), Hardenbergplatz Südseeträume: Die Pfaueninsel Start: Fähranleger zzgl. Tickets für die Fähre Die schnellste Schlagzeile Berlins Medien in der Stadt Start: Vor der Portalruine am S-Bhf. Anhalter Bahnhof zzgl. ÖPNV-Fahrschein Nobles Friedenau Grass & Co. und die literarische Apo Start: U-Bhf. Friedrich-Wilhelm-Platz (U9), Bahnsteig Zum Nutzen und Vergnügen Lernen mit Lenné in Dahlem Start: Bushaltestelle Arnimallee (X83, Richtung Naharystr.) Life was a Cabaret? Ein literarischer Nachtspaziergang Start: am U-Bhf. Nollendorfplatz, Ausgang Motzstraße Geisteswanderungen Forscherdrang zwischen Salon und Universität Start: Am Haupteingang der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6 Weltstadt Kreuzberg Von Zuwanderern zu Einheimischen Start: U-Bhf. Kottbusser Tor/Ecke Admiralstraße, vor der Işbank Das längste Baudenkmal Berlins Die Karl-Marx-Allee Start: U-Bhf. Weberwiese (U5), Bahnsteig Armut, Flucht, Vertreibung Siedlungsexperimente in Mariendorf Start: Bushaltestelle Marienfelder Chaussee/Quarzweg, Kirchenseite (Bus X71, X11, M11) Berlin 360° Im Schatten der Synagoge: die Heckmann-Höfe Start: S-Bhf. Oranienburger Straße, Bahnsteig 75 Jahre Gedenkstätte der Sozialisten „Die Toten mahnen uns“ Sozialistenfriedhof in Friedrichsfelde Start: Friedhofseingang, Gudrunstraße 20 Stille Heldinnen – Frauen im Widerstand Start: Amtsgerichtsplatz, Kantstraße/Ecke Suarezstraße, zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zu ihrem 100. Geburtstag Abgrund und Aufbruch Ingeborg Bachmanns Berliner Jahre Start: S-Bhf. Grunwald, Ausgang Fontanestraße Auf nach Onkel Toms Hütte Gebaute Provokation mit Farbe, Licht, Natur Start: U-Bhf. Onkel Toms Hütte (U3), Bahnsteig Mit StattReisen durch den Frühling Nichts wie raus! Die Temperaturen steigen, die Natur blüht auf, die Stadt erwacht zu neuem Leben. Es zieht uns ins Grüne. Genießen Sie mit uns den Frühling in den Dorfidyllen oder janz weit draußen. Wir erkunden alte Ortskerne Berlins, visionäre Stadtrandsiedlungen in Mariendorf, und reisen auf die Pfaueninsel und in den Neuen Garten Potsdam. Unvergesslich Der Reigen der Jubiläen 2026 geht weiter: Wir erinnern an die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, die 100 Jahre alt geworden wäre, und an die vor 50 Jahren verstorbene Künstlerin Jeanne Mammen. „Der Ring“, eine Vereinigung junger Architekten des Neuen Bauens, feiert sein 100. Jubiläum, die Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde ihr 75. Der Palast der Republik wäre heute 50 Jahre alt. Wir blicken zurück auf den Terroranschlag in der Disko „La Belle“ vor 40 Jahren, auf das Ende des 2. Weltkriegs und gedenken mutiger Frauen, die Widerstand gegen das Nazi-Regime geleistet haben. Die Hütte brennt Die akute Wohnungskrise ist eines der heißesten Themen der Stadt. Steigende Bevölkerungszahl, Umbauwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen, Luxussanierungen, Leerstand und Spekulation, Versagen der Wohnungsbaupolitik – die Liste der Ursachen ist lang. Gleichzeitig wächst die Anzahl an Obdachlosen unaufhörlich. Das ist nicht neu und hat eine lange Geschichte. Wo gibt es kreative Lösungen und Formen bürgerlichen Engagements? Was können wir aus der Berliner Geschichte der Stadtplanung lernen? In unserer bunten Palette an Touren zum Thema Wohnen und Siedlungsbau haben wir uns auf Spurensuche gemacht. Auf jedem Kiezspaziergang gibt es interessante Geschichten zu entdecken. Verstehen Sie Bahnhof? Berlin als Stadt der Bahnhöfe und der Schienen. Mit ihnen wuchs die Stadt und sie waren Ausdruck von Mobilität, Prosperität und Sehnsucht. Manche Bahnhöfe gibt es nicht mehr, von anderen stehen nur noch Ruinen oder klägliche Überreste, wieder andere sind heute ein Museum oder wurden neu gebaut. Mit den Bahnhöfen hat sich auch ihr städtisches Umfeld verändert. Wie sah damals die Stadt dort aus? Welche Erinnerungen und Geschichten verbinden wir diesen Orten? Wo wurde der erste Bahnhof gebaut? In diesem Quartal geht es zum Ostbahnhof, zum Hauptbahnhof und zum Hamburger Bahnhof. Bleiben Sie neugierig! Preise Preis 1 (1-1,5 Stunden): 14 € / erm. 11 € Preis 2 (1,5-2 Stunden): 16 € / erm. 13 € Preis 3 (2,5-3 Stunden, besondere Touren): 18 € / erm. 14 € Preis 4 (Kindertouren): Kinder 8 € / Familienmitglieder 9 € Gruppen: auf Anfrage Bitte melden Sie sich an! Aufgrund der Teilnehmerbegrenzung melden Sie sich am besten an (Telefon, E-Mail oder Website). Kurzfristige Anmeldungen am Wochenende bitte nur telefonisch. Wir bewegen Menschen! Berlin ist anders! Entdecken Sie mit uns die aufregende Vielfalt der Stadt. Lebendig, kritisch, fundiert – wir zeigen Ihnen auf unseren Stadtspazier­ gängen, wie und wo Berlin tickt. Ob in Wedding, Kreuzberg oder Marzahn – wir sind überall unterwegs. Lassen Sie sich von unserer Neugier und Entdeckerfreude inspirieren und kommen Sie mit. Wir finden immer wieder Pfade durch den Großstadtdschungel mit überraschend neuen Perspektiven. StattReisen ist Konzept – für Urberliner, Zugereiste und Noch-nicht-Berliner. StattReisen-Card Das Angebot für StattReisen-Fans und Stadtschwärmer: Für 120 € können Sie ein Jahr lang an unseren offenen Rundgängen kostenlos teilnehmen. Auf den Führungen unserer StattReisen-Kollegen in anderen Städten erhalten Sie eine Ermäßigung von mindestens 10 €. Eine tolle Gelegenheit besonders für Neu-Berliner, die ihre neue Heimat kennen lernen wollen. Die StattReisen-Card macht sich auch gut als Geschenk! StattReisen zum Geburtstag Sie suchen nach einem passenden Geschenk für Freunde oder Verwandte? Ein Gutschein für einen Stadtspaziergang oder die StattReisen-Card ­kommen immer gut an. Sie feiern selbst und wissen noch nicht wie? Ein Nachmittagsspaziergang durch Ihren Kiez oder zu Ihrem Lieblingsort in Berlin macht Ihre Geburtstags- oder Familienfeier zu einem besonderen Erlebnis für Ihre Gäste. Gruppenbuchungen Ob Geburtstags- oder Hochzeitsfeier, ob Betriebsausflug oder Klassenfahrt, ob Seminar oder Freundeskreis: Sie können „Ihre“ passende Stadtführung oder Rallye aus einer Auswahl von über hundert Angeboten auch als Gruppen­ programm buchen. StattReisen anderswo StattReisen-Organisationen gibt es auch in Aachen, Bamberg, Bern, Bonn, Bremen, Dresden, Freiburg, Halle/S, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Saarbrücken und Stuttgart. Wir arbeiten im Verband Forum Neue Städtetouren zusammen. www.stattreisen.org StattReisen Berlin GmbH Liebenwalder Straße 35a 13347 Berlin Tel.: (030) 455 30 28 info@stattreisenberlin.de facebook.com/stattreisenberlin instagram.com/stattreisen_berlin Unser gesamtes Programm mit ausführlichen Beschreibungen und über ­hundert weiteren Touren, die für Gruppen buchbar sind, finden Sie hier: www.stattreisenberlin.de Berlin zu Fuß 2026 April bis Juni  
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April Mi 18 Uhr 01.04. Fr 11 Uhr 03.04. Fr 14 Uhr 03.04. Sa 11 Uhr 04.04. Sa 14 Uhr 04.04. So 11 Uhr 05.04. So 14 Uhr 05.04. Mo 11 Uhr 06.04. Mo 14 Uhr 06.04. Sa 11 Uhr 11.04. Sa 14 Uhr 11.04. So 11 Uhr 12.04. So 14 Uhr 12.04. Di 18 Uhr 14.04. Sa 11 Uhr 18.04. Sa 14 Uhr 18.04. Kurios und verrückt Enthüllungen in Berlins Mitte Start: Am Schiller-Denkmal auf dem Gendarmenmarkt Dorfidyllen Tempelhofer Geister Start: U-Bhf. Alt-Tempelhof (U6), Bahnsteig Charlottengrad. Russisches Leben in Berlin Start: U-Bhf. Wittenbergplatz, Eingangshalle vor der Uhr Die Prenzlauer Berg-Tour Start: U-Bhf. Senefelderplatz (U2), Ausg. Saarbrücker Straße Zwischen Abgrund und Scheinwerferlicht Hans Rosenthal Start: Einar & Bert Theaterbuchhandlung, Winsstraße 72/ Ecke Heinrich-Roller-Straße Mit Franz Biberkopf durch den wilden Osten Döblins „Berlin Alexanderplatz“ Start: U-Bhf. Rosenthaler Platz (U8), Bahnsteig Geld und Geist im Grunewald Start: am S-Bhf. Grunewald (S7), Ausgang Fontanestraße Wege in das jüdische Berlin Start: Eingang der Marienkirche, Karl-Liebknecht-Straße Janz weit draußen Agentenmythos und Stadtrandidyll Am Griebnitzsee zur Glienicker Brücke Start: S Griebnitzsee, Ausgang Rudolf-Breitscheid-Straße Nicht nur Quadriga Schadows Schaffen im preußischen Berlin Start: an der Granitschale vor dem Alten Museum (Bushaltestelle Lustgarten) zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zug um Zug – Berlins Bahnhöfe Das Tor nach Osten Der Ostbahnhof und seine drei Nachbarn Start: Ostbahnhof, Eingangshalle unter der Anzeigentafel Vom Diakonissenhaus zum internationalen Kunstquartier Das Bethanien Start: Haupteingang zum Bethanien, Mariannenplatz 2 Das Scheunenviertel – Mythos und Wirklichkeit Start: vor der Volksbühne (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz, U2) Berlin 360° Weltpolitik und Menschenverachtung Brisantes rund um die Anton-Wilhelm-Amo-Straße Start: U-Bhf. Anton-Wilhelm-Amo-Straße (U2), Bahnsteig Paläste, Proteste, große Politik Durch die historische Mitte Berlins Start: vor dem Berliner Abgeordnetenhauses, Niederkirchnerstraße 5 (Nähe S-/ U-Bhf. Potsdamer Platz) Raumschiff Hauptbahnhof Konstruktion eines Bahnhofsviertels Start: Vor dem Hotel Steigenberger, Washingtonplatz/ ­Ella-Trebe-Straße 5 So 11 Uhr 19.04. So 14 Uhr 19.04. Do 18 Uhr 23.04. Sa 11 Uhr 25.04. Sa 14 Uhr 25.04. So 11 Uhr 26.04. So 14 Uhr 26.04. Von der Markthalle zum Möckernkiez Zwischen Spekulation und Selbstbestimmung Start: Marheineke Markthalle, am Eingang Zossener Straße Unbekanntes Ost-Berlin: Hohenschönhausen Start: Tram-Haltestelle Sandinostraße (Tram M5) Zwischen Industriekultur und Orient Der Beusselkiez in Moabit Start: S-Bhf. Beusselstraße, Bahnsteig 50 Jahre Palast der Republik „Bau auf, bau auf!“ Die Hauptstadt der DDR Start: Am Haupteingang der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6 Lebendige Theaterwelten Kleine Paläste – Glanz in Hinterhöfen und unterm Dach Start: Eingang Acker Stadt Palast, Ackerstraße 169 zzgl. ÖPNV-Fahrschein In Zusammenarbeit mit Theaterscoutings Zu ihrem 50. Todestag Eigensinnig und unbeugsam die Künstlerin Jeanne Mammen Start: vor dem Haus Kurfürstendamm 29/an der Gedenk­tafel (Nähe U-Bhf Uhlandstraße und Kurfürstendamm) Dorfidyllen Schöner Wohnen am Pfuhl: Weißensee Start: Antonplatz, vor dem Kino Toni (Tram 12, M4, M13) Mai Fr 11 Uhr 01.05. Fr 14 Uhr 01.05. Fr 14 Uhr 01.05. Sa 11 Uhr 02.05. Sa 14 Uhr 02.05. So 11 Uhr 03.05. So 14 Uhr 03.05. Olympia 1936: Spiele mit dem Tod Start: am Haupteingang vor dem Osttor des Stadions (Olympischer Platz 3) zzgl. Eintritt für das Stadion Hallo Roter Wedding Start: vor Bayer, am U-Bhf. Reinickendorfer Straße (U6) Kinderführung David, Anna & Co Abenteuer eines Arbeiterkindes Start: U-Bhf. Sophie-Charlotte-Platz (U2), Ausgang Schloßstraße Graffiti Kunst mit Risiko Start: U-Bhf. Rathaus Steglitz (U9), Bahnsteig zzgl. ÖPNV-Fahrschein „Die Nazis dürfen nicht siegen!“ Verfolgung und Widerstand in Friedrichshain Start: Eingangshalle Ostbahnhof unter der Anzeigetafel In Zusammenarbeit mit der VVN/BdA Friedrichshain-Kreuzberg „Als die Russen kamen“ Kriegsende, Befreiung, Neubeginn in Kreuzberg Start: Hallesches Tor, an den Säulenstümpfen vor dem Mehringplatz (U-Bhf. Hallesches Tor) Exerzierplatz der Stadtgesellschaft Mittenmang auf der Lehrter Straße Start: vor Motel One, Invalidenstraße 54 (schräg gegenüber vom Hauptbahnhof) Di 18 Uhr 05.05. Sa 11 Uhr 09.05. Sa 14 Uhr 09.05. So 11 Uhr 10.05. So 10.05. Di 12.05. 14 Uhr 18 Uhr Do 11 Uhr 14.05. Do 14 Uhr 14.05. Sa 11 Uhr 16.05. Sa 14 Uhr 16.05. So 11 Uhr 17.05. So 17.05. Di 19.05. 14 Uhr 18 Uhr Sa 11 Uhr 23.05. Sa 14 Uhr 23.05. Sa 14 Uhr 23.05. Zum Abheben – rund um den Flughafen Tempelhof Start: U-Bhf. Platz der Luftbrücke (U6), Bahnsteig Gewagte Demokratie Kraftfelder und Leidenschaften im Zentrum der ersten Republik Start: an der Granitschale vor dem Alten Museum Heldengedenken? Deutscher und sowjetischer Friedhof Start: Friedhof Pankow III, Haupteingang L­ eonhard-FrankStraße 3 (Nähe Bus 155, Beatrice-Zweig-Straße) Pferdeäpfel, Musentempel, Scheiterhaufen Der Bebelplatz Start: am Reiterdenkmal Friedrich II., Unter den Linden (auf dem Mittelstreifen) Tegel unter Dampf Start: Borsigtor am U-Bhf Borsigwerke (U6) Berlin wird aufgeklärt Erhellendes bei Lessing, Mendelssohn, Voltaire & Co Start: Am Reiterdenkmal Friedrichs II., Unter den Linden (gegenüber der Humboldt-Universität) My home is my castle Villenkolonie Lichterfelde Start: S-Bhf. Lichterfelde West (S1), Bahnsteig Fontanes Wanderungen durch die Metropole Start: am U-Bhf. Görlitzer Bahnhof (U1, U3), Ausgang zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zwischen Erinnerungskult und Vergessen Gedenkspuren im alten Berlin Start: am Reiterdenkmal Friedrich II., Unter den Linden (gegenüber der Humboldt-Universität) Marzahns Metamorphosen Start: S-Bhf.Marzahn (S7), Bahnsteig zzgl. ÖPNV-Fahrschein Übersehen und vergessen Starke Frauen in Schloss, Zirkus und Trümmern Start: Eingang des Bodemuseums, Am Kupfergraben (Mon­ bijoubrücke) Vom Sandweg zur Prachtstraße – der Kaiserdamm Start: U-Bhf. Sophie-Charlotte-Platz, Ausg. Schloßstraße Kolonie Wedding Pures Leben an der Panke Start: vor der St.-Pauls-Kirche am U-Bhf. Pankstraße (U8) Berlin 360° Platzwunde – Operationen am Molkenmarkt Start: U-Bhf. Klosterstraße (U2), Bahnsteig Lebendige Theaterwelten Alles neu! Theater der Zukunft Start: Haus der Statistik, Otto-Braun-Straße 70-72 (Nähe S-/ U-Bhf. Alexanderplatz) zzgl. ÖPNV-Fahrschein In Zusammenarbeit mit Theaterscoutings Berlin 360° Blühendes Kleinod im Großstadttrubel Der Savignyplatz Start: Eisenwarengeschäft C. Adolph, Savignyplatz 3 So 11 Uhr 24.05. So 14 Uhr 24.05. Mo 11 Uhr 25.05. MO 14 Uhr 25.05. Do 18 Uhr 28.05. Sa 11 Uhr 30.05. Sa 14 Uhr 30.05. So 11 Uhr 31.05. So 14 Uhr 31.05. Mendelssöhne & Töchter Start: am Rosenthaler Platz (U8), vor der Sanimedius-Apotheke, Torstraße/Ecke Weinbergsweg Pankow privat Die einst geschlossene Gesellschaft Start: Tram-Haltestelle Pankow Kirche, M1 in Richtung Schiller­straße oder Rosenthal, am Tröpfebrunnen Dorfidyllen Wilmersdorf am verschwundenen See Start: U-Bhf. Blissestraße (U7), Bahnsteig Janz weit draußen Reiche, Stifter und Buddhisten Gartenstadt Frohnau Start: S-Bhf. Frohnau (S1), Bahnsteig Zug um Zug – Berlins Bahnhöfe Hamburger Bahnhof Vom Abstellgleis zur Kunsthalle Start: Alexanderufer/Ecke Sandkrugbrücke (Invalidenstraße) Terror in Friedenau Der Anschlag auf La Belle vor 40 Jahren Start: Breslauer Platz, am Kiosk (Bus M48, M85) Quer zum Ku’damm: die Fasanenstraße Start: Universität der Künste, Eingang Konzertsaal, Hardenberg-/ Ecke Fasanenstraße Zum 100. Gründungsjubiläum der Ring-Architekten Pioniere des neuen Bauens Start: Am Karlsbad 16, vor der Sprachschule Idylle für die Täter Die SS-Modellsiedlung an der Krummen Lanke Start: U-Bhf. Krumme Lanke, Vorplatz Juni Do 18 Uhr 04.06. Sa 11 Uhr 06.06. Sa 14 Uhr 06.06. So 11 Uhr 07.06. So 14 Uhr 07.06. Hafen, Speicher und Visionen Zwischen Oberbaumbrücke und Treptowers Start: S-Bhf. Warschauer Straße, Eingangshalle Schneller, höher! Wie weiter? Der Alexanderplatz Start: Fernsehturm, Eingang (am Bhf. Alexanderplatz) „Die paar leuchtenden Jahre“ Mit Mascha Kaléko rund um den Kurfürstendamm Start: Breitscheidplatz, am Springbrunnen vor dem Europa Center („Wasserklops“) Berlin 360° Inszenierter Kollwitzplatz Gründerzeit und Kunstquartier Start: Prenzlauer Allee/Ecke Knaackstraße (Tram-Haltestelle Knaackstr., M2) Gebrochene Existenzen und Wendehälse Der Neue Garten in Potsdam Start: Gotische Bibliothek, Mangerstraße/ Ecke Behlertstraße (Tram 92, 94 bis Nauener Tor oder Tram 93 bis Schiffbauergasse) Di 18 Uhr 09.06. Fr 18 Uhr 12.06. Sa 10.30 13.06. Uhr Sa 14 Uhr 13.06. So 11 Uhr 14.06. So 14 Uhr 14.06. Fr 21 Uhr 19.06. Sa 11 Uhr 20.06. Sa 14 Uhr 20.06. So 11 Uhr 21.06. So 14 Uhr 21.06. Do 18 Uhr 25.06. Sa 11 Uhr 27.06. Sa 14 Uhr 27.06. So 11U hr 28.06. So 14 Uhr 28.06. Elektropolis – Licht und Schatten in Oberschöneweide Start: Bahnhofsvorplatz am S-Bhf. Schöneweide, am ehem. Eingang Zoo, Bikini, hohe Türme Aufbruch in der westlichen City Start: Eingang Zoologischer Garten, am Löwentor (nicht Elefanten-Tor!), Hardenbergplatz Südseeträume: Die Pfaueninsel Start: Fähranleger zzgl. Tickets für die Fähre Die schnellste Schlagzeile Berlins Medien in der Stadt Start: Vor der Portalruine am S-Bhf. Anhalter Bahnhof zzgl. ÖPNV-Fahrschein Nobles Friedenau Grass & Co. und die literarische Apo Start: U-Bhf. Friedrich-Wilhelm-Platz (U9), Bahnsteig Zum Nutzen und Vergnügen Lernen mit Lenné in Dahlem Start: Bushaltestelle Arnimallee (X83, Richtung Naharystr.) Life was a Cabaret? Ein literarischer Nachtspaziergang Start: am U-Bhf. Nollendorfplatz, Ausgang Motzstraße Geisteswanderungen Forscherdrang zwischen Salon und Universität Start: Am Haupteingang der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6 Weltstadt Kreuzberg Von Zuwanderern zu Einheimischen Start: U-Bhf. Kottbusser Tor/Ecke Admiralstraße, vor der Işbank Das längste Baudenkmal Berlins Die Karl-Marx-Allee Start: U-Bhf. Weberwiese (U5), Bahnsteig Armut, Flucht, Vertreibung Siedlungsexperimente in Mariendorf Start: Bushaltestelle Marienfelder Chaussee/Quarzweg, Kirchenseite (Bus X71, X11, M11) Berlin 360° Im Schatten der Synagoge: die Heckmann-Höfe Start: S-Bhf. Oranienburger Straße, Bahnsteig 75 Jahre Gedenkstätte der Sozialisten „Die Toten mahnen uns“ Sozialistenfriedhof in Friedrichsfelde Start: Friedhofseingang, Gudrunstraße 20 Stille Heldinnen – Frauen im Widerstand Start: Amtsgerichtsplatz, Kantstraße/Ecke Suarezstraße, zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zu ihrem 100. Geburtstag Abgrund und Aufbruch Ingeborg Bachmanns Berliner Jahre Start: S-Bhf. Grunwald, Ausgang Fontanestraße Auf nach Onkel Toms Hütte Gebaute Provokation mit Farbe, Licht, Natur Start: U-Bhf. Onkel Toms Hütte (U3), Bahnsteig Mit StattReisen durch den Frühling Nichts wie raus! Die Temperaturen steigen, die Natur blüht auf, die Stadt erwacht zu neuem Leben. Es zieht uns ins Grüne. Genießen Sie mit uns den Frühling in den Dorfidyllen oder janz weit draußen. Wir erkunden alte Ortskerne Berlins, visionäre Stadtrandsiedlungen in Mariendorf, und reisen auf die Pfaueninsel und in den Neuen Garten Potsdam. Unvergesslich Der Reigen der Jubiläen 2026 geht weiter: Wir erinnern an die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, die 100 Jahre alt geworden wäre, und an die vor 50 Jahren verstorbene Künstlerin Jeanne Mammen. „Der Ring“, eine Vereinigung junger Architekten des Neuen Bauens, feiert sein 100. Jubiläum, die Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde ihr 75. Der Palast der Republik wäre heute 50 Jahre alt. Wir blicken zurück auf den Terroranschlag in der Disko „La Belle“ vor 40 Jahren, auf das Ende des 2. Weltkriegs und gedenken mutiger Frauen, die Widerstand gegen das Nazi-Regime geleistet haben. Die Hütte brennt Die akute Wohnungskrise ist eines der heißesten Themen der Stadt. Steigende Bevölkerungszahl, Umbauwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen, Luxussanierungen, Leerstand und Spekulation, Versagen der Wohnungsbaupolitik – die Liste der Ursachen ist lang. Gleichzeitig wächst die Anzahl an Obdachlosen unaufhörlich. Das ist nicht neu und hat eine lange Geschichte. Wo gibt es kreative Lösungen und Formen bürgerlichen Engagements? Was können wir aus der Berliner Geschichte der Stadtplanung lernen? In unserer bunten Palette an Touren zum Thema Wohnen und Siedlungsbau haben wir uns auf Spurensuche gemacht. Auf jedem Kiezspaziergang gibt es interessante Geschichten zu entdecken. Verstehen Sie Bahnhof? Berlin als Stadt der Bahnhöfe und der Schienen. Mit ihnen wuchs die Stadt und sie waren Ausdruck von Mobilität, Prosperität und Sehnsucht. Manche Bahnhöfe gibt es nicht mehr, von anderen stehen nur noch Ruinen oder klägliche Überreste, wieder andere sind heute ein Museum oder wurden neu gebaut. Mit den Bahnhöfen hat sich auch ihr städtisches Umfeld verändert. Wie sah damals die Stadt dort aus? Welche Erinnerungen und Geschichten verbinden wir diesen Orten? Wo wurde der erste Bahnhof gebaut? In diesem Quartal geht es zum Ostbahnhof, zum Hauptbahnhof und zum Hamburger Bahnhof. Bleiben Sie neugierig! Preise Preis 1 (1-1,5 Stunden): 14 € / erm. 11 € Preis 2 (1,5-2 Stunden): 16 € / erm. 13 € Preis 3 (2,5-3 Stunden, besondere Touren): 18 € / erm. 14 € Preis 4 (Kindertouren): Kinder 8 € / Familienmitglieder 9 € Gruppen: auf Anfrage Bitte melden Sie sich an! Aufgrund der Teilnehmerbegrenzung melden Sie sich am besten an (Telefon, E-Mail oder Website). Kurzfristige Anmeldungen am Wochenende bitte nur telefonisch. Wir bewegen Menschen! Berlin ist anders! Entdecken Sie mit uns die aufregende Vielfalt der Stadt. Lebendig, kritisch, fundiert – wir zeigen Ihnen auf unseren Stadtspazier­ gängen, wie und wo Berlin tickt. Ob in Wedding, Kreuzberg oder Marzahn – wir sind überall unterwegs. Lassen Sie sich von unserer Neugier und Entdeckerfreude inspirieren und kommen Sie mit. Wir finden immer wieder Pfade durch den Großstadtdschungel mit überraschend neuen Perspektiven. StattReisen ist Konzept – für Urberliner, Zugereiste und Noch-nicht-Berliner. StattReisen-Card Das Angebot für StattReisen-Fans und Stadtschwärmer: Für 120 € können Sie ein Jahr lang an unseren offenen Rundgängen kostenlos teilnehmen. Auf den Führungen unserer StattReisen-Kollegen in anderen Städten erhalten Sie eine Ermäßigung von mindestens 10 €. Eine tolle Gelegenheit besonders für Neu-Berliner, die ihre neue Heimat kennen lernen wollen. Die StattReisen-Card macht sich auch gut als Geschenk! StattReisen zum Geburtstag Sie suchen nach einem passenden Geschenk für Freunde oder Verwandte? Ein Gutschein für einen Stadtspaziergang oder die StattReisen-Card ­kommen immer gut an. Sie feiern selbst und wissen noch nicht wie? Ein Nachmittagsspaziergang durch Ihren Kiez oder zu Ihrem Lieblingsort in Berlin macht Ihre Geburtstags- oder Familienfeier zu einem besonderen Erlebnis für Ihre Gäste. Gruppenbuchungen Ob Geburtstags- oder Hochzeitsfeier, ob Betriebsausflug oder Klassenfahrt, ob Seminar oder Freundeskreis: Sie können „Ihre“ passende Stadtführung oder Rallye aus einer Auswahl von über hundert Angeboten auch als Gruppen­ programm buchen. StattReisen anderswo StattReisen-Organisationen gibt es auch in Aachen, Bamberg, Bern, Bonn, Bremen, Dresden, Freiburg, Halle/S, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Saarbrücken und Stuttgart. Wir arbeiten im Verband Forum Neue Städtetouren zusammen. www.stattreisen.org StattReisen Berlin GmbH Liebenwalder Straße 35a 13347 Berlin Tel.: (030) 455 30 28 info@stattreisenberlin.de facebook.com/stattreisenberlin instagram.com/stattreisen_berlin Unser gesamtes Programm mit ausführlichen Beschreibungen und über ­hundert weiteren Touren, die für Gruppen buchbar sind, finden Sie hier: www.stattreisenberlin.de Berlin zu Fuß 2026 April bis Juni  
StR-Programm-2026_Q2.pdf  
April Mi 18 Uhr 01.04. Fr 11 Uhr 03.04. Fr 14 Uhr 03.04. Sa 11 Uhr 04.04. Sa 14 Uhr 04.04. So 11 Uhr 05.04. So 14 Uhr 05.04. Mo 11 Uhr 06.04. Mo 14 Uhr 06.04. Sa 11 Uhr 11.04. Sa 14 Uhr 11.04. So 11 Uhr 12.04. So 14 Uhr 12.04. Di 18 Uhr 14.04. Sa 11 Uhr 18.04. Sa 14 Uhr 18.04. Kurios und verrückt Enthüllungen in Berlins Mitte Start: Am Schiller-Denkmal auf dem Gendarmenmarkt Dorfidyllen Tempelhofer Geister Start: U-Bhf. Alt-Tempelhof (U6), Bahnsteig Charlottengrad. Russisches Leben in Berlin Start: U-Bhf. Wittenbergplatz, Eingangshalle vor der Uhr Die Prenzlauer Berg-Tour Start: U-Bhf. Senefelderplatz (U2), Ausg. Saarbrücker Straße Zwischen Abgrund und Scheinwerferlicht Hans Rosenthal Start: Einar & Bert Theaterbuchhandlung, Winsstraße 72/ Ecke Heinrich-Roller-Straße Mit Franz Biberkopf durch den wilden Osten Döblins „Berlin Alexanderplatz“ Start: U-Bhf. Rosenthaler Platz (U8), Bahnsteig Geld und Geist im Grunewald Start: am S-Bhf. Grunewald (S7), Ausgang Fontanestraße Wege in das jüdische Berlin Start: Eingang der Marienkirche, Karl-Liebknecht-Straße Janz weit draußen Agentenmythos und Stadtrandidyll Am Griebnitzsee zur Glienicker Brücke Start: S Griebnitzsee, Ausgang Rudolf-Breitscheid-Straße Nicht nur Quadriga Schadows Schaffen im preußischen Berlin Start: an der Granitschale vor dem Alten Museum (Bushaltestelle Lustgarten) zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zug um Zug – Berlins Bahnhöfe Das Tor nach Osten Der Ostbahnhof und seine drei Nachbarn Start: Ostbahnhof, Eingangshalle unter der Anzeigentafel Vom Diakonissenhaus zum internationalen Kunstquartier Das Bethanien Start: Haupteingang zum Bethanien, Mariannenplatz 2 Das Scheunenviertel – Mythos und Wirklichkeit Start: vor der Volksbühne (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz, U2) Berlin 360° Weltpolitik und Menschenverachtung Brisantes rund um die Anton-Wilhelm-Amo-Straße Start: U-Bhf. Anton-Wilhelm-Amo-Straße (U2), Bahnsteig Paläste, Proteste, große Politik Durch die historische Mitte Berlins Start: vor dem Berliner Abgeordnetenhauses, Niederkirchnerstraße 5 (Nähe S-/ U-Bhf. Potsdamer Platz) Raumschiff Hauptbahnhof Konstruktion eines Bahnhofsviertels Start: Vor dem Hotel Steigenberger, Washingtonplatz/ ­Ella-Trebe-Straße 5 So 11 Uhr 19.04. So 14 Uhr 19.04. Do 18 Uhr 23.04. Sa 11 Uhr 25.04. Sa 14 Uhr 25.04. So 11 Uhr 26.04. So 14 Uhr 26.04. Von der Markthalle zum Möckernkiez Zwischen Spekulation und Selbstbestimmung Start: Marheineke Markthalle, am Eingang Zossener Straße Unbekanntes Ost-Berlin: Hohenschönhausen Start: Tram-Haltestelle Sandinostraße (Tram M5) Zwischen Industriekultur und Orient Der Beusselkiez in Moabit Start: S-Bhf. Beusselstraße, Bahnsteig 50 Jahre Palast der Republik „Bau auf, bau auf!“ Die Hauptstadt der DDR Start: Am Haupteingang der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6 Lebendige Theaterwelten Kleine Paläste – Glanz in Hinterhöfen und unterm Dach Start: Eingang Acker Stadt Palast, Ackerstraße 169 zzgl. ÖPNV-Fahrschein In Zusammenarbeit mit Theaterscoutings Zu ihrem 50. Todestag Eigensinnig und unbeugsam die Künstlerin Jeanne Mammen Start: vor dem Haus Kurfürstendamm 29/an der Gedenk­tafel (Nähe U-Bhf Uhlandstraße und Kurfürstendamm) Dorfidyllen Schöner Wohnen am Pfuhl: Weißensee Start: Antonplatz, vor dem Kino Toni (Tram 12, M4, M13) Mai Fr 11 Uhr 01.05. Fr 14 Uhr 01.05. Fr 14 Uhr 01.05. Sa 11 Uhr 02.05. Sa 14 Uhr 02.05. So 11 Uhr 03.05. So 14 Uhr 03.05. Olympia 1936: Spiele mit dem Tod Start: am Haupteingang vor dem Osttor des Stadions (Olympischer Platz 3) zzgl. Eintritt für das Stadion Hallo Roter Wedding Start: vor Bayer, am U-Bhf. Reinickendorfer Straße (U6) Kinderführung David, Anna & Co Abenteuer eines Arbeiterkindes Start: U-Bhf. Sophie-Charlotte-Platz (U2), Ausgang Schloßstraße Graffiti Kunst mit Risiko Start: U-Bhf. Rathaus Steglitz (U9), Bahnsteig zzgl. ÖPNV-Fahrschein „Die Nazis dürfen nicht siegen!“ Verfolgung und Widerstand in Friedrichshain Start: Eingangshalle Ostbahnhof unter der Anzeigetafel In Zusammenarbeit mit der VVN/BdA Friedrichshain-Kreuzberg „Als die Russen kamen“ Kriegsende, Befreiung, Neubeginn in Kreuzberg Start: Hallesches Tor, an den Säulenstümpfen vor dem Mehringplatz (U-Bhf. Hallesches Tor) Exerzierplatz der Stadtgesellschaft Mittenmang auf der Lehrter Straße Start: vor Motel One, Invalidenstraße 54 (schräg gegenüber vom Hauptbahnhof) Di 18 Uhr 05.05. Sa 11 Uhr 09.05. Sa 14 Uhr 09.05. So 11 Uhr 10.05. So 10.05. Di 12.05. 14 Uhr 18 Uhr Do 11 Uhr 14.05. Do 14 Uhr 14.05. Sa 11 Uhr 16.05. Sa 14 Uhr 16.05. So 11 Uhr 17.05. So 17.05. Di 19.05. 14 Uhr 18 Uhr Sa 11 Uhr 23.05. Sa 14 Uhr 23.05. Sa 14 Uhr 23.05. Zum Abheben – rund um den Flughafen Tempelhof Start: U-Bhf. Platz der Luftbrücke (U6), Bahnsteig Gewagte Demokratie Kraftfelder und Leidenschaften im Zentrum der ersten Republik Start: an der Granitschale vor dem Alten Museum Heldengedenken? Deutscher und sowjetischer Friedhof Start: Friedhof Pankow III, Haupteingang L­ eonhard-FrankStraße 3 (Nähe Bus 155, Beatrice-Zweig-Straße) Pferdeäpfel, Musentempel, Scheiterhaufen Der Bebelplatz Start: am Reiterdenkmal Friedrich II., Unter den Linden (auf dem Mittelstreifen) Tegel unter Dampf Start: Borsigtor am U-Bhf Borsigwerke (U6) Berlin wird aufgeklärt Erhellendes bei Lessing, Mendelssohn, Voltaire & Co Start: Am Reiterdenkmal Friedrichs II., Unter den Linden (gegenüber der Humboldt-Universität) My home is my castle Villenkolonie Lichterfelde Start: S-Bhf. Lichterfelde West (S1), Bahnsteig Fontanes Wanderungen durch die Metropole Start: am U-Bhf. Görlitzer Bahnhof (U1, U3), Ausgang zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zwischen Erinnerungskult und Vergessen Gedenkspuren im alten Berlin Start: am Reiterdenkmal Friedrich II., Unter den Linden (gegenüber der Humboldt-Universität) Marzahns Metamorphosen Start: S-Bhf.Marzahn (S7), Bahnsteig zzgl. ÖPNV-Fahrschein Übersehen und vergessen Starke Frauen in Schloss, Zirkus und Trümmern Start: Eingang des Bodemuseums, Am Kupfergraben (Mon­ bijoubrücke) Vom Sandweg zur Prachtstraße – der Kaiserdamm Start: U-Bhf. Sophie-Charlotte-Platz, Ausg. Schloßstraße Kolonie Wedding Pures Leben an der Panke Start: vor der St.-Pauls-Kirche am U-Bhf. Pankstraße (U8) Berlin 360° Platzwunde – Operationen am Molkenmarkt Start: U-Bhf. Klosterstraße (U2), Bahnsteig Lebendige Theaterwelten Alles neu! Theater der Zukunft Start: Haus der Statistik, Otto-Braun-Straße 70-72 (Nähe S-/ U-Bhf. Alexanderplatz) zzgl. ÖPNV-Fahrschein In Zusammenarbeit mit Theaterscoutings Berlin 360° Blühendes Kleinod im Großstadttrubel Der Savignyplatz Start: Eisenwarengeschäft C. Adolph, Savignyplatz 3 So 11 Uhr 24.05. So 14 Uhr 24.05. Mo 11 Uhr 25.05. MO 14 Uhr 25.05. Do 18 Uhr 28.05. Sa 11 Uhr 30.05. Sa 14 Uhr 30.05. So 11 Uhr 31.05. So 14 Uhr 31.05. Mendelssöhne & Töchter Start: am Rosenthaler Platz (U8), vor der Sanimedius-Apotheke, Torstraße/Ecke Weinbergsweg Pankow privat Die einst geschlossene Gesellschaft Start: Tram-Haltestelle Pankow Kirche, M1 in Richtung Schiller­straße oder Rosenthal, am Tröpfebrunnen Dorfidyllen Wilmersdorf am verschwundenen See Start: U-Bhf. Blissestraße (U7), Bahnsteig Janz weit draußen Reiche, Stifter und Buddhisten Gartenstadt Frohnau Start: S-Bhf. Frohnau (S1), Bahnsteig Zug um Zug – Berlins Bahnhöfe Hamburger Bahnhof Vom Abstellgleis zur Kunsthalle Start: Alexanderufer/Ecke Sandkrugbrücke (Invalidenstraße) Terror in Friedenau Der Anschlag auf La Belle vor 40 Jahren Start: Breslauer Platz, am Kiosk (Bus M48, M85) Quer zum Ku’damm: die Fasanenstraße Start: Universität der Künste, Eingang Konzertsaal, Hardenberg-/ Ecke Fasanenstraße Zum 100. Gründungsjubiläum der Ring-Architekten Pioniere des neuen Bauens Start: Am Karlsbad 16, vor der Sprachschule Idylle für die Täter Die SS-Modellsiedlung an der Krummen Lanke Start: U-Bhf. Krumme Lanke, Vorplatz Juni Do 18 Uhr 04.06. Sa 11 Uhr 06.06. Sa 14 Uhr 06.06. So 11 Uhr 07.06. So 14 Uhr 07.06. Hafen, Speicher und Visionen Zwischen Oberbaumbrücke und Treptowers Start: S-Bhf. Warschauer Straße, Eingangshalle Schneller, höher! Wie weiter? Der Alexanderplatz Start: Fernsehturm, Eingang (am Bhf. Alexanderplatz) „Die paar leuchtenden Jahre“ Mit Mascha Kaléko rund um den Kurfürstendamm Start: Breitscheidplatz, am Springbrunnen vor dem Europa Center („Wasserklops“) Berlin 360° Inszenierter Kollwitzplatz Gründerzeit und Kunstquartier Start: Prenzlauer Allee/Ecke Knaackstraße (Tram-Haltestelle Knaackstr., M2) Gebrochene Existenzen und Wendehälse Der Neue Garten in Potsdam Start: Gotische Bibliothek, Mangerstraße/ Ecke Behlertstraße (Tram 92, 94 bis Nauener Tor oder Tram 93 bis Schiffbauergasse) Di 18 Uhr 09.06. Fr 18 Uhr 12.06. Sa 10.30 13.06. Uhr Sa 14 Uhr 13.06. So 11 Uhr 14.06. So 14 Uhr 14.06. Fr 21 Uhr 19.06. Sa 11 Uhr 20.06. Sa 14 Uhr 20.06. So 11 Uhr 21.06. So 14 Uhr 21.06. Do 18 Uhr 25.06. Sa 11 Uhr 27.06. Sa 14 Uhr 27.06. So 11U hr 28.06. So 14 Uhr 28.06. Elektropolis – Licht und Schatten in Oberschöneweide Start: Bahnhofsvorplatz am S-Bhf. Schöneweide, am ehem. Eingang Zoo, Bikini, hohe Türme Aufbruch in der westlichen City Start: Eingang Zoologischer Garten, am Löwentor (nicht Elefanten-Tor!), Hardenbergplatz Südseeträume: Die Pfaueninsel Start: Fähranleger zzgl. Tickets für die Fähre Die schnellste Schlagzeile Berlins Medien in der Stadt Start: Vor der Portalruine am S-Bhf. Anhalter Bahnhof zzgl. ÖPNV-Fahrschein Nobles Friedenau Grass & Co. und die literarische Apo Start: U-Bhf. Friedrich-Wilhelm-Platz (U9), Bahnsteig Zum Nutzen und Vergnügen Lernen mit Lenné in Dahlem Start: Bushaltestelle Arnimallee (X83, Richtung Naharystr.) Life was a Cabaret? Ein literarischer Nachtspaziergang Start: am U-Bhf. Nollendorfplatz, Ausgang Motzstraße Geisteswanderungen Forscherdrang zwischen Salon und Universität Start: Am Haupteingang der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6 Weltstadt Kreuzberg Von Zuwanderern zu Einheimischen Start: U-Bhf. Kottbusser Tor/Ecke Admiralstraße, vor der Işbank Das längste Baudenkmal Berlins Die Karl-Marx-Allee Start: U-Bhf. Weberwiese (U5), Bahnsteig Armut, Flucht, Vertreibung Siedlungsexperimente in Mariendorf Start: Bushaltestelle Marienfelder Chaussee/Quarzweg, Kirchenseite (Bus X71, X11, M11) Berlin 360° Im Schatten der Synagoge: die Heckmann-Höfe Start: S-Bhf. Oranienburger Straße, Bahnsteig 75 Jahre Gedenkstätte der Sozialisten „Die Toten mahnen uns“ Sozialistenfriedhof in Friedrichsfelde Start: Friedhofseingang, Gudrunstraße 20 Stille Heldinnen – Frauen im Widerstand Start: Amtsgerichtsplatz, Kantstraße/Ecke Suarezstraße, zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zu ihrem 100. Geburtstag Abgrund und Aufbruch Ingeborg Bachmanns Berliner Jahre Start: S-Bhf. Grunwald, Ausgang Fontanestraße Auf nach Onkel Toms Hütte Gebaute Provokation mit Farbe, Licht, Natur Start: U-Bhf. Onkel Toms Hütte (U3), Bahnsteig Mit StattReisen durch den Frühling Nichts wie raus! Die Temperaturen steigen, die Natur blüht auf, die Stadt erwacht zu neuem Leben. Es zieht uns ins Grüne. Genießen Sie mit uns den Frühling in den Dorfidyllen oder janz weit draußen. Wir erkunden alte Ortskerne Berlins, visionäre Stadtrandsiedlungen in Mariendorf, und reisen auf die Pfaueninsel und in den Neuen Garten Potsdam. Unvergesslich Der Reigen der Jubiläen 2026 geht weiter: Wir erinnern an die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, die 100 Jahre alt geworden wäre, und an die vor 50 Jahren verstorbene Künstlerin Jeanne Mammen. „Der Ring“, eine Vereinigung junger Architekten des Neuen Bauens, feiert sein 100. Jubiläum, die Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde ihr 75. Der Palast der Republik wäre heute 50 Jahre alt. Wir blicken zurück auf den Terroranschlag in der Disko „La Belle“ vor 40 Jahren, auf das Ende des 2. Weltkriegs und gedenken mutiger Frauen, die Widerstand gegen das Nazi-Regime geleistet haben. Die Hütte brennt Die akute Wohnungskrise ist eines der heißesten Themen der Stadt. Steigende Bevölkerungszahl, Umbauwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen, Luxussanierungen, Leerstand und Spekulation, Versagen der Wohnungsbaupolitik – die Liste der Ursachen ist lang. Gleichzeitig wächst die Anzahl an Obdachlosen unaufhörlich. Das ist nicht neu und hat eine lange Geschichte. Wo gibt es kreative Lösungen und Formen bürgerlichen Engagements? Was können wir aus der Berliner Geschichte der Stadtplanung lernen? In unserer bunten Palette an Touren zum Thema Wohnen und Siedlungsbau haben wir uns auf Spurensuche gemacht. Auf jedem Kiezspaziergang gibt es interessante Geschichten zu entdecken. Verstehen Sie Bahnhof? Berlin als Stadt der Bahnhöfe und der Schienen. Mit ihnen wuchs die Stadt und sie waren Ausdruck von Mobilität, Prosperität und Sehnsucht. Manche Bahnhöfe gibt es nicht mehr, von anderen stehen nur noch Ruinen oder klägliche Überreste, wieder andere sind heute ein Museum oder wurden neu gebaut. Mit den Bahnhöfen hat sich auch ihr städtisches Umfeld verändert. Wie sah damals die Stadt dort aus? Welche Erinnerungen und Geschichten verbinden wir diesen Orten? Wo wurde der erste Bahnhof gebaut? In diesem Quartal geht es zum Ostbahnhof, zum Hauptbahnhof und zum Hamburger Bahnhof. Bleiben Sie neugierig! Preise Preis 1 (1-1,5 Stunden): 14 € / erm. 11 € Preis 2 (1,5-2 Stunden): 16 € / erm. 13 € Preis 3 (2,5-3 Stunden, besondere Touren): 18 € / erm. 14 € Preis 4 (Kindertouren): Kinder 8 € / Familienmitglieder 9 € Gruppen: auf Anfrage Bitte melden Sie sich an! Aufgrund der Teilnehmerbegrenzung melden Sie sich am besten an (Telefon, E-Mail oder Website). Kurzfristige Anmeldungen am Wochenende bitte nur telefonisch. Wir bewegen Menschen! Berlin ist anders! Entdecken Sie mit uns die aufregende Vielfalt der Stadt. Lebendig, kritisch, fundiert – wir zeigen Ihnen auf unseren Stadtspazier­ gängen, wie und wo Berlin tickt. Ob in Wedding, Kreuzberg oder Marzahn – wir sind überall unterwegs. Lassen Sie sich von unserer Neugier und Entdeckerfreude inspirieren und kommen Sie mit. Wir finden immer wieder Pfade durch den Großstadtdschungel mit überraschend neuen Perspektiven. StattReisen ist Konzept – für Urberliner, Zugereiste und Noch-nicht-Berliner. StattReisen-Card Das Angebot für StattReisen-Fans und Stadtschwärmer: Für 120 € können Sie ein Jahr lang an unseren offenen Rundgängen kostenlos teilnehmen. Auf den Führungen unserer StattReisen-Kollegen in anderen Städten erhalten Sie eine Ermäßigung von mindestens 10 €. Eine tolle Gelegenheit besonders für Neu-Berliner, die ihre neue Heimat kennen lernen wollen. Die StattReisen-Card macht sich auch gut als Geschenk! StattReisen zum Geburtstag Sie suchen nach einem passenden Geschenk für Freunde oder Verwandte? Ein Gutschein für einen Stadtspaziergang oder die StattReisen-Card ­kommen immer gut an. Sie feiern selbst und wissen noch nicht wie? Ein Nachmittagsspaziergang durch Ihren Kiez oder zu Ihrem Lieblingsort in Berlin macht Ihre Geburtstags- oder Familienfeier zu einem besonderen Erlebnis für Ihre Gäste. Gruppenbuchungen Ob Geburtstags- oder Hochzeitsfeier, ob Betriebsausflug oder Klassenfahrt, ob Seminar oder Freundeskreis: Sie können „Ihre“ passende Stadtführung oder Rallye aus einer Auswahl von über hundert Angeboten auch als Gruppen­ programm buchen. StattReisen anderswo StattReisen-Organisationen gibt es auch in Aachen, Bamberg, Bern, Bonn, Bremen, Dresden, Freiburg, Halle/S, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Saarbrücken und Stuttgart. Wir arbeiten im Verband Forum Neue Städtetouren zusammen. www.stattreisen.org StattReisen Berlin GmbH Liebenwalder Straße 35a 13347 Berlin Tel.: (030) 455 30 28 info@stattreisenberlin.de facebook.com/stattreisenberlin instagram.com/stattreisen_berlin Unser gesamtes Programm mit ausführlichen Beschreibungen und über ­hundert weiteren Touren, die für Gruppen buchbar sind, finden Sie hier: www.stattreisenberlin.de Berlin zu Fuß 2026 April bis Juni  
StR-Programm-2026_Q2.pdf  
April Mi 18 Uhr 01.04. Fr 11 Uhr 03.04. Fr 14 Uhr 03.04. Sa 11 Uhr 04.04. Sa 14 Uhr 04.04. So 11 Uhr 05.04. So 14 Uhr 05.04. Mo 11 Uhr 06.04. Mo 14 Uhr 06.04. Sa 11 Uhr 11.04. Sa 14 Uhr 11.04. So 11 Uhr 12.04. So 14 Uhr 12.04. Di 18 Uhr 14.04. Sa 11 Uhr 18.04. Sa 14 Uhr 18.04. Kurios und verrückt Enthüllungen in Berlins Mitte Start: Am Schiller-Denkmal auf dem Gendarmenmarkt Dorfidyllen Tempelhofer Geister Start: U-Bhf. Alt-Tempelhof (U6), Bahnsteig Charlottengrad. Russisches Leben in Berlin Start: U-Bhf. Wittenbergplatz, Eingangshalle vor der Uhr Die Prenzlauer Berg-Tour Start: U-Bhf. Senefelderplatz (U2), Ausg. Saarbrücker Straße Zwischen Abgrund und Scheinwerferlicht Hans Rosenthal Start: Einar & Bert Theaterbuchhandlung, Winsstraße 72/ Ecke Heinrich-Roller-Straße Mit Franz Biberkopf durch den wilden Osten Döblins „Berlin Alexanderplatz“ Start: U-Bhf. Rosenthaler Platz (U8), Bahnsteig Geld und Geist im Grunewald Start: am S-Bhf. Grunewald (S7), Ausgang Fontanestraße Wege in das jüdische Berlin Start: Eingang der Marienkirche, Karl-Liebknecht-Straße Janz weit draußen Agentenmythos und Stadtrandidyll Am Griebnitzsee zur Glienicker Brücke Start: S Griebnitzsee, Ausgang Rudolf-Breitscheid-Straße Nicht nur Quadriga Schadows Schaffen im preußischen Berlin Start: an der Granitschale vor dem Alten Museum (Bushaltestelle Lustgarten) zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zug um Zug – Berlins Bahnhöfe Das Tor nach Osten Der Ostbahnhof und seine drei Nachbarn Start: Ostbahnhof, Eingangshalle unter der Anzeigentafel Vom Diakonissenhaus zum internationalen Kunstquartier Das Bethanien Start: Haupteingang zum Bethanien, Mariannenplatz 2 Das Scheunenviertel – Mythos und Wirklichkeit Start: vor der Volksbühne (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz, U2) Berlin 360° Weltpolitik und Menschenverachtung Brisantes rund um die Anton-Wilhelm-Amo-Straße Start: U-Bhf. Anton-Wilhelm-Amo-Straße (U2), Bahnsteig Paläste, Proteste, große Politik Durch die historische Mitte Berlins Start: vor dem Berliner Abgeordnetenhauses, Niederkirchnerstraße 5 (Nähe S-/ U-Bhf. Potsdamer Platz) Raumschiff Hauptbahnhof Konstruktion eines Bahnhofsviertels Start: Vor dem Hotel Steigenberger, Washingtonplatz/ ­Ella-Trebe-Straße 5 So 11 Uhr 19.04. So 14 Uhr 19.04. Do 18 Uhr 23.04. Sa 11 Uhr 25.04. Sa 14 Uhr 25.04. So 11 Uhr 26.04. So 14 Uhr 26.04. Von der Markthalle zum Möckernkiez Zwischen Spekulation und Selbstbestimmung Start: Marheineke Markthalle, am Eingang Zossener Straße Unbekanntes Ost-Berlin: Hohenschönhausen Start: Tram-Haltestelle Sandinostraße (Tram M5) Zwischen Industriekultur und Orient Der Beusselkiez in Moabit Start: S-Bhf. Beusselstraße, Bahnsteig 50 Jahre Palast der Republik „Bau auf, bau auf!“ Die Hauptstadt der DDR Start: Am Haupteingang der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6 Lebendige Theaterwelten Kleine Paläste – Glanz in Hinterhöfen und unterm Dach Start: Eingang Acker Stadt Palast, Ackerstraße 169 zzgl. ÖPNV-Fahrschein In Zusammenarbeit mit Theaterscoutings Zu ihrem 50. Todestag Eigensinnig und unbeugsam die Künstlerin Jeanne Mammen Start: vor dem Haus Kurfürstendamm 29/an der Gedenk­tafel (Nähe U-Bhf Uhlandstraße und Kurfürstendamm) Dorfidyllen Schöner Wohnen am Pfuhl: Weißensee Start: Antonplatz, vor dem Kino Toni (Tram 12, M4, M13) Mai Fr 11 Uhr 01.05. Fr 14 Uhr 01.05. Fr 14 Uhr 01.05. Sa 11 Uhr 02.05. Sa 14 Uhr 02.05. So 11 Uhr 03.05. So 14 Uhr 03.05. Olympia 1936: Spiele mit dem Tod Start: am Haupteingang vor dem Osttor des Stadions (Olympischer Platz 3) zzgl. Eintritt für das Stadion Hallo Roter Wedding Start: vor Bayer, am U-Bhf. Reinickendorfer Straße (U6) Kinderführung David, Anna & Co Abenteuer eines Arbeiterkindes Start: U-Bhf. Sophie-Charlotte-Platz (U2), Ausgang Schloßstraße Graffiti Kunst mit Risiko Start: U-Bhf. Rathaus Steglitz (U9), Bahnsteig zzgl. ÖPNV-Fahrschein „Die Nazis dürfen nicht siegen!“ Verfolgung und Widerstand in Friedrichshain Start: Eingangshalle Ostbahnhof unter der Anzeigetafel In Zusammenarbeit mit der VVN/BdA Friedrichshain-Kreuzberg „Als die Russen kamen“ Kriegsende, Befreiung, Neubeginn in Kreuzberg Start: Hallesches Tor, an den Säulenstümpfen vor dem Mehringplatz (U-Bhf. Hallesches Tor) Exerzierplatz der Stadtgesellschaft Mittenmang auf der Lehrter Straße Start: vor Motel One, Invalidenstraße 54 (schräg gegenüber vom Hauptbahnhof) Di 18 Uhr 05.05. Sa 11 Uhr 09.05. Sa 14 Uhr 09.05. So 11 Uhr 10.05. So 10.05. Di 12.05. 14 Uhr 18 Uhr Do 11 Uhr 14.05. Do 14 Uhr 14.05. Sa 11 Uhr 16.05. Sa 14 Uhr 16.05. So 11 Uhr 17.05. So 17.05. Di 19.05. 14 Uhr 18 Uhr Sa 11 Uhr 23.05. Sa 14 Uhr 23.05. Sa 14 Uhr 23.05. Zum Abheben – rund um den Flughafen Tempelhof Start: U-Bhf. Platz der Luftbrücke (U6), Bahnsteig Gewagte Demokratie Kraftfelder und Leidenschaften im Zentrum der ersten Republik Start: an der Granitschale vor dem Alten Museum Heldengedenken? Deutscher und sowjetischer Friedhof Start: Friedhof Pankow III, Haupteingang L­ eonhard-FrankStraße 3 (Nähe Bus 155, Beatrice-Zweig-Straße) Pferdeäpfel, Musentempel, Scheiterhaufen Der Bebelplatz Start: am Reiterdenkmal Friedrich II., Unter den Linden (auf dem Mittelstreifen) Tegel unter Dampf Start: Borsigtor am U-Bhf Borsigwerke (U6) Berlin wird aufgeklärt Erhellendes bei Lessing, Mendelssohn, Voltaire & Co Start: Am Reiterdenkmal Friedrichs II., Unter den Linden (gegenüber der Humboldt-Universität) My home is my castle Villenkolonie Lichterfelde Start: S-Bhf. Lichterfelde West (S1), Bahnsteig Fontanes Wanderungen durch die Metropole Start: am U-Bhf. Görlitzer Bahnhof (U1, U3), Ausgang zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zwischen Erinnerungskult und Vergessen Gedenkspuren im alten Berlin Start: am Reiterdenkmal Friedrich II., Unter den Linden (gegenüber der Humboldt-Universität) Marzahns Metamorphosen Start: S-Bhf.Marzahn (S7), Bahnsteig zzgl. ÖPNV-Fahrschein Übersehen und vergessen Starke Frauen in Schloss, Zirkus und Trümmern Start: Eingang des Bodemuseums, Am Kupfergraben (Mon­ bijoubrücke) Vom Sandweg zur Prachtstraße – der Kaiserdamm Start: U-Bhf. Sophie-Charlotte-Platz, Ausg. Schloßstraße Kolonie Wedding Pures Leben an der Panke Start: vor der St.-Pauls-Kirche am U-Bhf. Pankstraße (U8) Berlin 360° Platzwunde – Operationen am Molkenmarkt Start: U-Bhf. Klosterstraße (U2), Bahnsteig Lebendige Theaterwelten Alles neu! Theater der Zukunft Start: Haus der Statistik, Otto-Braun-Straße 70-72 (Nähe S-/ U-Bhf. Alexanderplatz) zzgl. ÖPNV-Fahrschein In Zusammenarbeit mit Theaterscoutings Berlin 360° Blühendes Kleinod im Großstadttrubel Der Savignyplatz Start: Eisenwarengeschäft C. Adolph, Savignyplatz 3 So 11 Uhr 24.05. So 14 Uhr 24.05. Mo 11 Uhr 25.05. MO 14 Uhr 25.05. Do 18 Uhr 28.05. Sa 11 Uhr 30.05. Sa 14 Uhr 30.05. So 11 Uhr 31.05. So 14 Uhr 31.05. Mendelssöhne & Töchter Start: am Rosenthaler Platz (U8), vor der Sanimedius-Apotheke, Torstraße/Ecke Weinbergsweg Pankow privat Die einst geschlossene Gesellschaft Start: Tram-Haltestelle Pankow Kirche, M1 in Richtung Schiller­straße oder Rosenthal, am Tröpfebrunnen Dorfidyllen Wilmersdorf am verschwundenen See Start: U-Bhf. Blissestraße (U7), Bahnsteig Janz weit draußen Reiche, Stifter und Buddhisten Gartenstadt Frohnau Start: S-Bhf. Frohnau (S1), Bahnsteig Zug um Zug – Berlins Bahnhöfe Hamburger Bahnhof Vom Abstellgleis zur Kunsthalle Start: Alexanderufer/Ecke Sandkrugbrücke (Invalidenstraße) Terror in Friedenau Der Anschlag auf La Belle vor 40 Jahren Start: Breslauer Platz, am Kiosk (Bus M48, M85) Quer zum Ku’damm: die Fasanenstraße Start: Universität der Künste, Eingang Konzertsaal, Hardenberg-/ Ecke Fasanenstraße Zum 100. Gründungsjubiläum der Ring-Architekten Pioniere des neuen Bauens Start: Am Karlsbad 16, vor der Sprachschule Idylle für die Täter Die SS-Modellsiedlung an der Krummen Lanke Start: U-Bhf. Krumme Lanke, Vorplatz Juni Do 18 Uhr 04.06. Sa 11 Uhr 06.06. Sa 14 Uhr 06.06. So 11 Uhr 07.06. So 14 Uhr 07.06. Hafen, Speicher und Visionen Zwischen Oberbaumbrücke und Treptowers Start: S-Bhf. Warschauer Straße, Eingangshalle Schneller, höher! Wie weiter? Der Alexanderplatz Start: Fernsehturm, Eingang (am Bhf. Alexanderplatz) „Die paar leuchtenden Jahre“ Mit Mascha Kaléko rund um den Kurfürstendamm Start: Breitscheidplatz, am Springbrunnen vor dem Europa Center („Wasserklops“) Berlin 360° Inszenierter Kollwitzplatz Gründerzeit und Kunstquartier Start: Prenzlauer Allee/Ecke Knaackstraße (Tram-Haltestelle Knaackstr., M2) Gebrochene Existenzen und Wendehälse Der Neue Garten in Potsdam Start: Gotische Bibliothek, Mangerstraße/ Ecke Behlertstraße (Tram 92, 94 bis Nauener Tor oder Tram 93 bis Schiffbauergasse) Di 18 Uhr 09.06. Fr 18 Uhr 12.06. Sa 10.30 13.06. Uhr Sa 14 Uhr 13.06. So 11 Uhr 14.06. So 14 Uhr 14.06. Fr 21 Uhr 19.06. Sa 11 Uhr 20.06. Sa 14 Uhr 20.06. So 11 Uhr 21.06. So 14 Uhr 21.06. Do 18 Uhr 25.06. Sa 11 Uhr 27.06. Sa 14 Uhr 27.06. So 11U hr 28.06. So 14 Uhr 28.06. Elektropolis – Licht und Schatten in Oberschöneweide Start: Bahnhofsvorplatz am S-Bhf. Schöneweide, am ehem. Eingang Zoo, Bikini, hohe Türme Aufbruch in der westlichen City Start: Eingang Zoologischer Garten, am Löwentor (nicht Elefanten-Tor!), Hardenbergplatz Südseeträume: Die Pfaueninsel Start: Fähranleger zzgl. Tickets für die Fähre Die schnellste Schlagzeile Berlins Medien in der Stadt Start: Vor der Portalruine am S-Bhf. Anhalter Bahnhof zzgl. ÖPNV-Fahrschein Nobles Friedenau Grass & Co. und die literarische Apo Start: U-Bhf. Friedrich-Wilhelm-Platz (U9), Bahnsteig Zum Nutzen und Vergnügen Lernen mit Lenné in Dahlem Start: Bushaltestelle Arnimallee (X83, Richtung Naharystr.) Life was a Cabaret? Ein literarischer Nachtspaziergang Start: am U-Bhf. Nollendorfplatz, Ausgang Motzstraße Geisteswanderungen Forscherdrang zwischen Salon und Universität Start: Am Haupteingang der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6 Weltstadt Kreuzberg Von Zuwanderern zu Einheimischen Start: U-Bhf. Kottbusser Tor/Ecke Admiralstraße, vor der Işbank Das längste Baudenkmal Berlins Die Karl-Marx-Allee Start: U-Bhf. Weberwiese (U5), Bahnsteig Armut, Flucht, Vertreibung Siedlungsexperimente in Mariendorf Start: Bushaltestelle Marienfelder Chaussee/Quarzweg, Kirchenseite (Bus X71, X11, M11) Berlin 360° Im Schatten der Synagoge: die Heckmann-Höfe Start: S-Bhf. Oranienburger Straße, Bahnsteig 75 Jahre Gedenkstätte der Sozialisten „Die Toten mahnen uns“ Sozialistenfriedhof in Friedrichsfelde Start: Friedhofseingang, Gudrunstraße 20 Stille Heldinnen – Frauen im Widerstand Start: Amtsgerichtsplatz, Kantstraße/Ecke Suarezstraße, zzgl. ÖPNV-Fahrschein Zu ihrem 100. Geburtstag Abgrund und Aufbruch Ingeborg Bachmanns Berliner Jahre Start: S-Bhf. Grunwald, Ausgang Fontanestraße Auf nach Onkel Toms Hütte Gebaute Provokation mit Farbe, Licht, Natur Start: U-Bhf. Onkel Toms Hütte (U3), Bahnsteig Mit StattReisen durch den Frühling Nichts wie raus! Die Temperaturen steigen, die Natur blüht auf, die Stadt erwacht zu neuem Leben. Es zieht uns ins Grüne. Genießen Sie mit uns den Frühling in den Dorfidyllen oder janz weit draußen. Wir erkunden alte Ortskerne Berlins, visionäre Stadtrandsiedlungen in Mariendorf, und reisen auf die Pfaueninsel und in den Neuen Garten Potsdam. Unvergesslich Der Reigen der Jubiläen 2026 geht weiter: Wir erinnern an die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, die 100 Jahre alt geworden wäre, und an die vor 50 Jahren verstorbene Künstlerin Jeanne Mammen. „Der Ring“, eine Vereinigung junger Architekten des Neuen Bauens, feiert sein 100. Jubiläum, die Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde ihr 75. Der Palast der Republik wäre heute 50 Jahre alt. Wir blicken zurück auf den Terroranschlag in der Disko „La Belle“ vor 40 Jahren, auf das Ende des 2. Weltkriegs und gedenken mutiger Frauen, die Widerstand gegen das Nazi-Regime geleistet haben. Die Hütte brennt Die akute Wohnungskrise ist eines der heißesten Themen der Stadt. Steigende Bevölkerungszahl, Umbauwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen, Luxussanierungen, Leerstand und Spekulation, Versagen der Wohnungsbaupolitik – die Liste der Ursachen ist lang. Gleichzeitig wächst die Anzahl an Obdachlosen unaufhörlich. Das ist nicht neu und hat eine lange Geschichte. Wo gibt es kreative Lösungen und Formen bürgerlichen Engagements? Was können wir aus der Berliner Geschichte der Stadtplanung lernen? In unserer bunten Palette an Touren zum Thema Wohnen und Siedlungsbau haben wir uns auf Spurensuche gemacht. Auf jedem Kiezspaziergang gibt es interessante Geschichten zu entdecken. Verstehen Sie Bahnhof? Berlin als Stadt der Bahnhöfe und der Schienen. Mit ihnen wuchs die Stadt und sie waren Ausdruck von Mobilität, Prosperität und Sehnsucht. Manche Bahnhöfe gibt es nicht mehr, von anderen stehen nur noch Ruinen oder klägliche Überreste, wieder andere sind heute ein Museum oder wurden neu gebaut. Mit den Bahnhöfen hat sich auch ihr städtisches Umfeld verändert. Wie sah damals die Stadt dort aus? Welche Erinnerungen und Geschichten verbinden wir diesen Orten? Wo wurde der erste Bahnhof gebaut? In diesem Quartal geht es zum Ostbahnhof, zum Hauptbahnhof und zum Hamburger Bahnhof. Bleiben Sie neugierig! Preise Preis 1 (1-1,5 Stunden): 14 € / erm. 11 € Preis 2 (1,5-2 Stunden): 16 € / erm. 13 € Preis 3 (2,5-3 Stunden, besondere Touren): 18 € / erm. 14 € Preis 4 (Kindertouren): Kinder 8 € / Familienmitglieder 9 € Gruppen: auf Anfrage Bitte melden Sie sich an! Aufgrund der Teilnehmerbegrenzung melden Sie sich am besten an (Telefon, E-Mail oder Website). Kurzfristige Anmeldungen am Wochenende bitte nur telefonisch. Wir bewegen Menschen! Berlin ist anders! Entdecken Sie mit uns die aufregende Vielfalt der Stadt. Lebendig, kritisch, fundiert – wir zeigen Ihnen auf unseren Stadtspazier­ gängen, wie und wo Berlin tickt. Ob in Wedding, Kreuzberg oder Marzahn – wir sind überall unterwegs. Lassen Sie sich von unserer Neugier und Entdeckerfreude inspirieren und kommen Sie mit. Wir finden immer wieder Pfade durch den Großstadtdschungel mit überraschend neuen Perspektiven. StattReisen ist Konzept – für Urberliner, Zugereiste und Noch-nicht-Berliner. StattReisen-Card Das Angebot für StattReisen-Fans und Stadtschwärmer: Für 120 € können Sie ein Jahr lang an unseren offenen Rundgängen kostenlos teilnehmen. Auf den Führungen unserer StattReisen-Kollegen in anderen Städten erhalten Sie eine Ermäßigung von mindestens 10 €. Eine tolle Gelegenheit besonders für Neu-Berliner, die ihre neue Heimat kennen lernen wollen. Die StattReisen-Card macht sich auch gut als Geschenk! StattReisen zum Geburtstag Sie suchen nach einem passenden Geschenk für Freunde oder Verwandte? Ein Gutschein für einen Stadtspaziergang oder die StattReisen-Card ­kommen immer gut an. Sie feiern selbst und wissen noch nicht wie? Ein Nachmittagsspaziergang durch Ihren Kiez oder zu Ihrem Lieblingsort in Berlin macht Ihre Geburtstags- oder Familienfeier zu einem besonderen Erlebnis für Ihre Gäste. Gruppenbuchungen Ob Geburtstags- oder Hochzeitsfeier, ob Betriebsausflug oder Klassenfahrt, ob Seminar oder Freundeskreis: Sie können „Ihre“ passende Stadtführung oder Rallye aus einer Auswahl von über hundert Angeboten auch als Gruppen­ programm buchen. StattReisen anderswo StattReisen-Organisationen gibt es auch in Aachen, Bamberg, Bern, Bonn, Bremen, Dresden, Freiburg, Halle/S, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Saarbrücken und Stuttgart. Wir arbeiten im Verband Forum Neue Städtetouren zusammen. www.stattreisen.org StattReisen Berlin GmbH Liebenwalder Straße 35a 13347 Berlin Tel.: (030) 455 30 28 info@stattreisenberlin.de facebook.com/stattreisenberlin instagram.com/stattreisen_berlin Unser gesamtes Programm mit ausführlichen Beschreibungen und über ­hundert weiteren Touren, die für Gruppen buchbar sind, finden Sie hier: www.stattreisenberlin.de Berlin zu Fuß 2026 April bis Juni  

Olympiade 1936 – Spiele mit dem Tod

Vor 80 Jahren fanden vom 1.-16. August in Berlin die Olympischen Spiele statt. Das Olympiastadion als zentraler Austragungsort zieht auch heute noch viele neugierige Besucher an, wo damals die nationalsozialistische Diktatur ihre Macht vor der Weltöffentlichkeit inszenierte. Wie gehen wir mit diesem gebauten Erbe um und wie kann ein angemessenes Gedenken aussehen?

Schauen wir auf die offizielle Website des Olympiastadions (Stand: 24. Juli), so scheint dieses Jubiläum keine besondere Erwähnung wert zu sein. Man findet zwar auf den weiteren Seiten Hinweise auf die Geschichte, mehr aber auch nicht. Wir denken, dieses Ereignis und dieses Datum sind zu wichtig, um es in diesen Tagen, wo gerade auch in Europa die Demokratie mit Füßen getreten wird, unerwähnt zu lassen.

 

Mittlerweile stehen auf dem Stadiongelände zahlreiche Informationstafeln, die über die Architektur, die sportlichen Ereignisse und wichtige Persönlichkeiten aufklären. Im Sockelgeschoss des Glockenturms, der Langemarckhalle, gibt es seit Neuestem eine sehr informative Ausstellung [Link: Ausstellung Glockenturm]. Der Weg dorthin vom Olympiastadion macht die Dimensionen des Geländes spürbar – und er lohnt sich. Das war nicht immer so: Als wir 1996, zum 60-jährigen Jubiläum der Spiele in Berlin, in Zusammenarbeit mit der Topographie des Terrors unsere Führungen anboten, war das der einzige kritische Beitrag vor Ort. Die Topographie des Terrors gestaltete dazu in der westlichen City eine hervorragende Ausstellung.

Die Stadionverwaltung tat sich Anfang der 1990er Jahre noch schwer mit einem angemessenen Gedenken. Und so kam es, dass die Bewerbung für die Olympischen Spiele 2000 in der Öffentlichkeit viel Kritik hervorrief, weil zu wenig über den Umgang mit diesem Erbe nachgedacht wurde. Das änderte sich erst durch die aufwendige Sanierung des Olympiastadions für die Fußballweltmeisterschaft 2006 – auch unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten eine Glanzleistung.

Mittlerweile ist selbst die Gedenktafel für Carl Diem am Marathontor kommentiert. Er wurde lange als Lichtgestalt der deutschen Sportgeschichte gesehen. Diem war der Cheforganisator der Olympischen Spiele in Berlin und hatte viele neue Ideen eingebracht oder umgesetzt. Dazu gehörte unter anderem der Fackellauf von Griechenland nach Berlin. Die ursprüngliche Idee stammte allerdings von dem jüdischen Archäologen Alfred Schiff.

Auch die Idee des Festspiels „Olympische Jugend“ zur Eröffnung der Olympischen Spiele am 1. August 1936 kam von Diem. Das Schauspiel in fünf Akten eröffnete mit Tanz junger Mädchen im Fackelschein. Im fünften Akt wurde dann der Ernst des Lebens vorgeführt: Zwei Heerführer standen sich gegenüber und stießen sich schließlich symbolisch ihre Lanzen in den Leib. Eingeleitet wurde der Akt mit den Versen:

Allen Spiels heil’ger Sinn:
Vaterlandes Hochgewinn.
Vaterlandes höchst Gebot
In der Not: Opfertod!

Hier wie an vielen anderen Stellen wird der Bezug zu Militär und Krieg deutlich. Was damals gefeiert und beklatscht wurde, war Teil eines geplanten Gesamtkunstwerks mit monumentaler Kulisse. Der militaristische Subtext wurde auch in einem anderen Zusammenhang der Eröffnungsveranstaltung deutlich: Carl Diem veranlasste die Integration der Langemarckhalle unter dem Glockenturm in das Olympiagelände („Reichssportfeld“ genannt) und damit als Teil der Spiele. Dort wurde „blutgetränkte Erde“ vom Schlachtfeld bei Langemarck in den Boden gelassen. Es sollte an den Kriegsschauplatz im Ersten Weltkrieg erinnern, wo angeblich junge Kriegsfreiwillige in den freudigen Opfertod gegangen sein sollen. Den kriegsverherrlichenden Mythos machten sich die Nazis für ihre Kriegspläne zunutze. Bevor sich Hitler mit dem Internationalen Olympischen Komitee IOC zur Eröffnung der Olympischen Spiele ins Stadion begeben hat, hatte er hier mit den Obersten der Heeresleitung eine Gedenkminute abgehalten.

Markanterweise liegt auf der Mittelachse, die von den Eingangstürmen des Stadiongeländes durch das Stadionoval zum Glockenturm (und damit zur Langemarckhalle) führt, das Marathontor. Auch Marathon erinnert an eine Schlacht: Hier haben sich 490 v.Chr. Athener und Perser gegenübergestanden.

Für Carl Diem war Sport im Grunde nichts anderes als freiwilliges Soldatentum oder unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg Wehrersatz. Seine nationalistischen und militaristischen Vorstellungen passten gut in die nationalsozialistische Ideologie und Praxis – bis zur letzten Konsequenz: Als im März 1945 der Zweite Weltkrieg bereits verloren war und die Rote Armee auf Berlin marschierte, stand Diem in der Kuppelhalle in der Nähe des Stadions vor jungen Männern des „Volkssturms“ und forderte sie zum finalen Opfergang für den Führer auf. Das ist ein anderes Bild des Sportorganisators und Gründers der Sporthochschule Köln.

Das Olympiagelände ist eines der wenigen monumentalen Zeugnisse aus der Nazizeit, an dem man viel über die damalige Diktatur ablesen kann. Die ursprünglichen Pläne des Architekten Werner March sahen ein dem Wiener Stadion vergleichbares aus Glas und Sichtbeton vor. Nach den mit Vorsicht zu betrachtenden Erinnerungen Albert Speers soll Hitler darüber wütend geworden sein. Wir kennen das Ergebnis: Keine transparente, sondern eine festungsartig verschlossene Architektur mit Naturstein verkleidet. Es ist die Art von einschüchternder Repräsentationsarchitektur, vor der der Betrachter ehrfürchtig stehen und sich sehr klein vorkommen sollte. Sie verleiht der Diktatur ihren sinnfälligen Ausdruck und steht im Kontrast zu einer transparenten Architektur, wie sie March zunächst vorschwebte. Interessant ist daher der Vergleich mit dem offenen, heiter schwingenden Olympiastadion in München für die Spiele 1972. Das passt in eine Zeit, als der damalige Bundeskanzler Willy Brandt „mehr Demokratie wagen“ wollte (Regierungserklärung von 1969).

Eigentlich hätte der Umbau des alten „Deutschen Stadions“ an fast gleicher Stelle gereicht, das mit 30.000 Plätzen für die Olympischen Spiele 1916 errichtet, wegen des Ersten Weltkriegs kein Austragungsort wurde. Hitler wollte nun mehr: einen Massenveranstaltungsort für 100.000 Zuschauer. Auch das war ihm noch zu wenig. Die Funktion eines großen Stadions wird deutlich, wenn man auf andere Diktaturen in der jüngeren Geschichte schaut oder auch nebenan aufs Maifeld: Es wurde von vorn herein auf Anordnung Hitlers als Aufmarschfeld für Propagandaveranstaltungen für 180.000 Menschen geplant, so etwa zum Besuch Mussolinis 1937. Es ging auch darum, die Bevölkerung mit psychologischem Druck auf die Machthaber einzuschwören.

Eigentlich ging es doch um ein sportliche Großereignis? Ja, Jesse Owens war der Star der Spiele mit vier Goldmedaillen und wurde bejubelt. Und weil er Schwarzer war, hat das vielen Nazis nicht gepasst. Auch die deutschen Sportler/innen wurden bejubelt: Mit 33 Goldmedaillen waren sie die erfolgreichste Nation vor den USA. Und die wollten die Spiele eigentlich boykottieren. Nur mit knapper Mehrheit setzt sich die Fraktion der Befürworter durch. Anlass dazu war die Judenverfolgung in Deutschland, und Kriterium für die Reise nach Deutschland sollte die Teilnahme auch von deutschen Juden an den Wettbewerben sein. Dabei hatte man vor allem die Weltklassehochspringerin Gretel Bergmann im Auge. Sie wollte schon für Großbritannien antreten, aber die Nazis setzten sie unter Druck, sodass sie nach Deutschland zurückkehrte und zuverlässig ihre Höhen sprang. Sie war dabei, so sah es zumindest dem äußeren Anschein nach aus. Als aber das Schiff mit den US-Sportlern bereits auf dem Atlantik war, bekam Gretel Bergmann einen Brief vom Reichssportführer – und wurde fadenscheinig ausgebootet. Also keine Jüdin  und kein Jude in der deutschen Mannschaft. Ein Beispiel, wie Diskriminierung und Ausgrenzung von Juden funktionierte, und das vor der Weltöffentlichkeit. Unter vorgehaltener Hand galt die Losung: „Und sind die Spiele vorbei, hauen wir die Juden zu Brei.“

Im Olympiastadion wurde ab 1937 Sport im Sinne der NS-Ideologie praktiziert, nämlich in seiner sichtbaren Ausprägung als Wehrsport. Der Fünfkampf der Mannschaften bestand aus den Disziplinen Schwimmen mit Drillichzeug, Marschstiefeln, Koppel, Mütze und Tornister, aus einem 250-m-Hindernislauf, Handgranatenweitwurf, Kleinkaliberschießen und einem 20-km-Gepäckmarsch. Die Olympischen Spiele waren für die Nazis ein willkommener Anlass, die in ihrer rassistischen Ideologie geforderte körperliche Ertüchtigung für einen „gesunden Volkskörper“ und die Wehrertüchtigung für den Einsatz im längst geplanten Krieg zu propagieren. Der Vergleich der Statuen am Rande des Stadions, etwa der Diskuswerfer, mit dem antiken Vorbild ist in dieser Hinsicht augenfällig.

Die Olympischen Spiele von 1936 setzten in vielerlei Hinsicht Maßstäbe für die Zukunft. Die Weltöffentlichkeit sollte mit den perfekt inszenierten Spielen hingehalten werden, gerade nachdem die Reichsregierung kurz zuvor eine Kostprobe ihrer Absichten gegeben hatte: Die Reichswehr marschierte ins entmilitarisierte Rheinland ein. Die starken kritischen Stimmen im IOC konnten sich nicht durchsetzen.

Der Spaziergang zum Jubiläum

Wer noch mehr wissen will, komme zu unserem Jubiläumsspaziergang im und um das Olympiastadion:

Sonntag, 7. August 2016 um 14:00 Uhr
„Olympia 1936 – Spiele mit dem Tod“ (Nähere Informationen hier)
Wer den Rundgang verpasst: Schreibt uns eine E-Mail (am besten gleich mit Terminwunsch).

Diesen Rundgang führen wir auch für Gruppen durch. Er ist ideal als Ergänzung zum Schulunterricht zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. [Anfrage hier]

Wie denkt ihr über ein angemessenes Gedenken im Olympiastadion?

Kommentare (4)

  1. Reinhard Bahlow am 26.07.2016
    Zitat:" Also keine Jüdin und kein Jude in der deutschen Mannschaft."
    Helene Mayer, Fechterin, Olympiasiegerin Amsterdam 1928, Tochter eines jüdischen Vaters, hat für Deutschland an den Spielen 1936 teilgenommen und die Silbermedaille gewonnen. Als Aushängeschild und Alibi der NS-Sportpolitik gegenüber internationalen Boykottbestrebungen der Spiele in Berlin bei gleichzeitigem Ausschluss von Gretel Bergmann.
  2. Jodock am 29.07.2016
    Schöne Zusammenfassung zu einem bisher wenig beachteten Datum! Dank an Reinhard Bahlow für die wichtige Ergänzung. Trotzdem kleine Irritation: Zitat: "(...) gibt es seit Neuestem eine sehr informative Ausstellung" - die Ausstellung steht dort seit 2006 in dieser Form. Sie wurde damals anlässlich der Fussball-Männer-WM überarbeitet.
  3. Jörg Zintgraf am 25.08.2016
    Zu Helene Mayer: Ja, sie hatte für die Nazis eine Alibifunktion. Aus deren rassistischen Sicht galt sie eine sogenannte "Halbjüdin". Aus jüdischer Sicht gibt es unterschiedliche Sichtweisen: Im orthodoxen und konservativen Verständnis war sie keine Jüdin, da demnach maßgeblich ist, ob die Mutter zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes Jüdin war. Das war bei Helene Mayer nicht der Fall.

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