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Die StattReisen-Story  
Die StattReisen-Story Wie StattReisen Berlin wurde, was es ist StattReisen Berlin wurde 1983 von Mitgliedern der Weddinger Geschichtswerkstatt als gemeinnütziger Verein gegründet. Nach dem Fall der Mauer haben neue Teammitglieder aus dem Ostteil Berlins das Angebot erweitert. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Historiker, Sozialpädagoginnen, Journalisten, Schauspielerinnen, Architekten, Übersetzerinnen, Kunst- und Literaturwissenschaftler, Slawistinnen und Ingenieure. Aus Kontakten nach Polen und in die Ukraine entwickelte sich zwischen 1992 und 2015 ein breites Angebot an Studienreisen - zunächst nach Ostmitteleuropa, später auch in andere Regionen - aber immer mit der gleichen inhaltlichen Haltung. 35 Jahre StattReisen Berlin (2018) Danke! 882 Teilnehmer/innen waren dabei Das war ein fantastisches Wochenende mit Ihnen: Am 17./18. März kamen 882 begeisterte Teilnehmer/innen zu unseren 35 Wegen in die Stadt und haben mit uns Geburtstag gefeiert. Unglaublich! Ein großes Dankeschön an alle, die dabei waren. Es hat uns viel Spaß gemacht und wir sehen in diesem riesigen Zuspruch den Auftrag: Weiter so mit abwechslungsreichen Stadtspaziergängen. Das versprechen wir. Wer noch einmal das Interview zum Jubiläum hören will: hier am 14 März auf radioBERLIN 88,8 Und viele haben reichlich gespendet: Über 2.300 EUR gehen an die Schilleria in Neukölln ( weiteres). 30 Jahre StattReisen Berlin (2013) Bericht Am Gründungstag von StattReisen Berlin, dem 18. März, hat Mitgründer Martin Düspohl den Klassiker „Hallo Roter Wedding“ geführt – über 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ließen sich trotz der winterlichen Kälte nicht davon abhalten, ihm zum folgen! Ein Kamerateam des rbb war dabei und so kam StattReisen anlässlich seines 30-jährigen Geburtstages mit einem Beitrag über das Jubiläum, die Tour und mit Interviews ins rbb-Fernsehen. (Ausstrahlung am 21. März 2013 im Kulturmagazin „Stilbruch“ mit Vanessa Loewel: Kiezspaziergänge – 30 Jahre StattReisen) Auch die Internetplattform „Der schönen Seiten von Berlin-Wedding“ berichtete in ihrer Ausgabe vom 17. März 2013 über den runden Geburtstag: Marcus Bauer über StattReisen Berlin im „Weddingweiser“ – Cool Wedding zum 30. Jubiläum 25 Jahre StattReisen Berlin (2008) Interview rbb-Inforadio, 14. Juni 2008, Harald Asel Interview mit Jörg Zintgraf zum Jubiläum (14'19; 6,6 MB) ( So geht's)  
Stadtführungen Berlin  
Stadtführungen in Berlin  
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Werde Stadtführer/in im Team von StattReisen Berlin Du lebst in Berlin und setzt dich gerne mit der Geschichte deiner Stadt und den aktuellen Ereignissen auseinander. Du bist neugierig, hast Freude an Entdeckungen und die Fähigkeit, lebendig Geschichten zu erzählen. Du hast Lust auf Stadterkundungen und willst Besucher*innen und Berliner*innen für die Stadt begeistern. Du bist aufgeschlossen und kommunizierst gerne mit Menschen unterschiedlicher Altersgruppen. Bei der Vermittlung von Inhalten bringst du deine Persönlichkeit mit ein und suchst den offenen Dialog. Du kannst Zusammenhänge mit kritischer Haltung aus unterschiedlichen Positionen betrachten. Politische Bildungsarbeit ist dir wichtig. Du bist jung oder jung geblieben und sprühst voller Ideen (mögen sie auch noch so verrückt sein). Du bist teamfähig, kannst gut konzeptionell denken und bist bereit, deine Kreativität in neue Touren und Projekte von StattReisen einzubringen. Grundlegende inhaltliche Kenntnisse zu Berlin sind wichtig, aber keine Voraussetzung. Denn die kannst und wirst du dir schnell erarbeiten! Wir bieten eine spannende und abwechslungsreiche Nebentätigkeit und eine angemessene Vergütung auf Honorarbasis. Du fühlst dich angesprochen und willst Teil unseres Teams werden? Dann bewirb dich hier: pr@stattreisenberlin.de  
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Über 80 verschiedene Stadtführungen durch Berlin zu Leben, Geschichte, Stadtentwicklung und Literatur.  
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StattReisen-Card          bestellen   StattReisen-Card Ganz Berlin in der Hosentasche Kostenlos mit der StattReisen-Card: Hundert verschiedene Stadtspaziergänge an über 400 Terminen im Jahr. Dazu Exklusivveranstaltungen. Mehr Berlin geht nicht. Mit der StattReisen-Card liegt Ihnen Berlin zu Füßen. 90 Euro für ein Jahr. Noch mehr Vorteile: Die StattReisen-Card ist in Berlin übertragbar Sie ist auch in anderen Städten nutzbar, wo es StattReisen gibt Sie werden zu vier Exklusivveranstaltungen pro Jahr eingeladen, zu Orten, wo nicht jede/r hinkommt 10 Euro Rabatt bei Gruppenbuchungen, z.B. für eine Geburtstagsfeier Sie erfahren immer, was los ist, und lernen nette Leute kennen Wir setzen ganz Berlin auf eine Karte! StattReisen-Card bestellen Mit Bestellformular oder telefonisch (455 3028) oder auf einem unserer Stadtspaziergänge: Teilen Sie uns Ihren Namen, Adresse, Telefonnummer und ggf. E-Mail-Adresse mit. Sie erhalten die StattReisen-Card innerhalb von drei Tagen mit der Post. StattReisen-Card schenken Das ideale Geschenk zu Weihnachten oder zum Geburtstag oder wenn Sie einen lieben Kollegen verabschieden. Weitere Geschenkideen hier weitere Geschenkideen > hier  
Sabbatical in Berlin: Zwei Zürcher mit StattReisen unterwegs  
Jetzt sind sie wieder da, bereits zum dritten Mal in kurzer Zeit: Susi und Markus aus Zürich. Es ist eine besondere Freundschaft zwischen den beiden Berlin Enthusiasten und allen StattReiser/innen gewachsen. Auch viele Inhaber/innen der StattReisen-Card kennen sie bereits. Im letzten Sommer kamen beide nach Berlin, um während ihres Sabbaticals ein besonderes Bildungsprogramm zu absolvieren: Die Stadt in all ihren Facetten kennen zu lernen. Ausgestattet mit Notizbüchern, Fotoapparat, festem Schuhwerk und vor allem mit unbändiger Neugier, sprühender Energie und großem Herz ging es hinein in den Großstadtdschungel. Lest, wie sie die Zeit erlebt haben. Und wenn ihr sie kennen lernen wollt: am nächsten Wochenende und am 1. Mai sind sie wieder voll dabei.  

Mädchenpower in Neukölln: die Schilleria

Im Schillerkiez in Neukölln geht’s rund: Hier ist die Gentrifizierung wie andernorts seit längerem im Gange. Davon kann auch die Schilleria berichten, eine gemeinnützige Einrichtung, die Mädchen und jungen Frauen einen geschützten Gestaltungs- und Rückzugsraum bietet. Denn Ende letzten Jahres hat der neue Eigentümer den Mietvertrag gekündigt und einen neuen nur bei Verdreifachung der Miete in Aussicht gestellt. Das hätte das Ende der Schilleria bedeutet.

 

In der Schilleria geht es um „Empowerment“. Mädchen ab sieben Jahren und junge Frauen sollen in ihrem Selbstbewusstsein und in ihrer persönlichen Entwicklung gestärkt werden. Das erreichen die beiden Festangestellten und ihre ehrenamtlichen Helferinnen durch Gespräche, Bildungsangebote, Theaterspielen, Tanzen, Rappen. Ebenso gibt es Nachhilfe, es werden Videos gedreht oder eigene Projekte entwickelt. Es wird gekocht, gespielt und viel diskutiert. Wichtig ist: Gespräche zwischen Älteren und Jüngeren finden immer auf Augenhöhe statt. Wir haben kürzlich die Schilleria besucht und mit der Leiterin Sinaya Sanchis gesprochen. Wir waren beeindruckt. Da ist wirklich Power, die es verdient, unterstützt zu werden.

Der Mädchenclub liegt in einem sozialen Brennpunkt. Die meisten Mädchen, die hierher kommen, stammen aus Familien mit Migrationserfahrungen. Die Mädchen selbst sind meist in Deutschland geboren. Die Schilleria bedeutet ihnen viel und sie sind regelmäßig im Club. Viele bringen Erfahrungen mit Mobbing, Diskriminierung aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer kulturellen Wurzeln oder ihres Geschlechts mit. Die Mädchen lernen hier, sich nicht mit der Opferrolle abzufinden, sondern sich dem Konflikt zu stellen. Das ist am Anfang schwierig, denn sie haben Angst und begeben sich in eine Abwehrhaltung. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen können die Frauen sie schließlich zum entscheidenden Schritt motivieren, der oft wegweisend für ihre zukünftige Entwicklung eines selbstbestimmten Lebens ist.

Seit 2003 gibt es die Schilleria schon. Viele der „Älteren“ haben damals hier ihren Weg gefunden wie die jungen Mädchen heute. Sie studieren z.B. Kulturwissenschaften, Fahrzeugtechnik oder Jura. Und sie bleiben ihrem Mädchenclub treu. Sie helfen bei der Arbeit und entwickeln Projekte, wie etwa aktuell zu einer Mentorinnen-Ausbildung, damit die langjährigen Besucherinnen selbst Workshops zur politischen Bildung anleiten können. Ihre Schwerpunktthemen sind dabei Antisemitismus und muslimischer Rassismus. Sie lernen diese Themen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und die aktuellen Entwicklungen auf der Welt differenziert zu hinterfragen.

Es boomt im Kiez. Das ist die andere Seite. Viele junge Leute sind zugezogen. Das Tempelhofer Feld ist gleich nebenan. Buntes Leben. Wohnen im Altbau. Das ist der ideale Mix für den Zugriff von Immobilieninvestoren und Immobilienfonds, deren Hauptinteresse eine gute Rendite ist. Sie sind dem Kiezleben so fern wie der Mond von Cap Canaveral, aber sie landen doch. Die privaten Alteigentümer der Häuser werden immer weniger. Für eine ausgebaute Dachgeschosswohnung kann man hier mittlerweile eine Million Euro oder mehr hinblättern. Eigentum, versteht sich. Derweil sind andere Wohnungen mittlerweile überbelegt, weil viele Menschen nicht mehr wissen, wohin. Oder ihnen wird aus fadenscheinigen Gründen der Mietvertrag gekündigt.

Wenigstens kann die Schilleria für weitere fünf Jahre bleiben. Denn das Jugendamt in Neukölln hat mit dem neuen Hauseigentümer eine Einigung erzielt. Worin die besteht, bleibt geheim.

 

© Inga Kjer / Photothek – Preisvergabe im Berliner Abgeordnetenhaus

Und bei der Vergabe des 6. Hatun-Sürücü-Preises, der Menschen in den Vordergrund rückt, die sich mit Tatkraft und viel Herz für die Selbstbestimmung von Mädchen und jungen Frauen engagieren, wurde am 2. Februar diesen Jahres auch die Schilleria bedacht – herzlichen Glückwünsche auch von uns!

Wer noch mehr über die Schilleria und den Schiller-Kiez erfahren will:
Ein sehr guter Beitrag von Armin Lehmann im Tagesspiegel vom 11.12.2017 [hier zum Nachlesen]
Wir planen für den Sommer einen Kiezspaziergang zusammen mit den Mädchen und Frauen der Schilleria.

Spenden für die Schilleria!

StattReisen gibt alle Spenden aus der Jubiläumsveranstaltung am 17./18. März [mehr] an die Schilleria. Also kommt zu den 35 Wegen in die Stadt (kostenlos!) und spendet den Betrag, den euch die Teilnahme wert war.

Oder spendet auf das folgende Konto:
StattReisen Berlin e.V.
IBAN: DE85 1002 0500 0003 0744 00
Verwendungszweck: Schilleria

Wir freuen uns über eure ergänzenden Beiträge zum Thema in diesem Blog.

 

 

 

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