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[StattReisen Berlin Tour] Auf den Spuren der Kreuzberger Bohème  
Zum 100. Geburtstag des Maler-Poeten Kurt Mühlenhaupt  
Stadtführungen Berlin  
Stadtführungen in Berlin  
unSICHTBAR – Das Stalag III D in Lichterfelde Süd  
An einem Sonntag gegen Ende des Frühlings verirre ich mich nach Lichterfelde Süd und entdecke inmitten einer verwunschenen Brache die Spuren des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Stalag III D.  
Kindertouren  
StattReisen Berlin bietet zahlreiche Stadtführungen und Rallyes an, die speziell für Kinder von 8 bis 12 Jahren entwickelt worden sind.  
unSICHTBAR – Drei Schüsse am Ku’damm  
Eine gewöhnliche Bushaltestelle am oberen Ende des Kurfürstendamms / Ecke Joachim-Friedrich-Straße. Der Verkehr tost, geschäftiges Treiben im Umfeld. Keine*r der auf den Bus Wartenden kennt die unscheinbare Gedenktafel, die fünf Meter neben ihnen in den Boden eingelassen ist. Sie befindet sich schon 31 Jahre dort. Die wenigsten der Passanten wissen, was dort vor 53 Jahren geschah.  
unSICHTBAR – Der Wasserturm am Pfuhlgelände  
Naturfreund? Ja, das bin ich gewiss. So gern ich den Trubel in unserer Stadt mag, aber ich wohne mitten im grünen Mariendorf und ich liebe es. So manch Besucher fühlte sich hier wie auf dem Land. Und dabei habe ich noch nicht mal allen das idyllische Gelände am Pfuhl gezeigt. Denn da gibt es derzeit nicht nur viel Grünes und Blühendes, sondern auch einen Turm zu entdecken.  
unSICHTBAR – il-legale Kunst  
Bald können wir endlich wieder Stadtspaziergänge mit Gruppen unternehmen. Doch bis dahin seid ihr noch ein paar Tage ohne uns unterwegs, vielleicht im eigenen Kiez, vielleicht in einem anderen Teil der Stadt oder auch gar nicht in Berlin. Mein Vorschlag für den nächsten Spaziergang: egal wo ihr seid, widmet euch doch der legalen und illegalen Kunst, die den öffentlichen Raum erobert, besetzt, verschandelt – ganz wie ihr es für euch einschätzt.  
Die geheimnisvollen Gewölbe unter dem Kreuzberg-Denkmal  
1821, vor 200 Jahren, wurde das Nationaldenkmal für die Befreiungskriege auf dem damaligen Tempelhofer Berg eingeweiht. Das Denkmal hat den Grundriss eines Kreuzes, und die Spitze bekrönt das „Eiserne Kreuz“. So erklärt sich der Name Kreuzberg, den zunächst der „Berg“ bekam und 1921 – aus Anlass des 100. Jahrestages der Einweihung des Denkmals – der Berliner Bezirk. Kaum jemand weiß, dass sich unter dem Denkmal riesige Gewölbe befinden, die als Kunstdepot dienen und im Winter von Fledermäusen bewohnt werden.  

Die geheimnisvollen Gewölbe unter dem Kreuzberg-Denkmal

1821, vor 200 Jahren, wurde das Nationaldenkmal für die Befreiungskriege auf dem damaligen Tempelhofer Berg eingeweiht. Das Denkmal hat den Grundriss eines Kreuzes, und die Spitze bekrönt das „Eiserne Kreuz“. So erklärt sich der Name Kreuzberg, den zunächst der „Berg“ bekam und 1921 – aus Anlass des 100. Jahrestages der Einweihung des Denkmals – der Berliner Bezirk. Kaum jemand weiß, dass sich unter dem Denkmal riesige Gewölbe befinden, die als Kunstdepot dienen und im Winter von Fledermäusen bewohnt werden.

 

 

Als Karl Friedrich Schinkel das Denkmal für die damals noch kahle, sandige Anhöhe entwarf, lag diese noch weit draußen vor der Stadt.

Von hier aus konnte man am Horizont die Türme Berlins sehen. Viele Besucher*innen kamen wegen der Aussicht und wegen der umliegenden Biergärten.



Sechzig Jahre später war das Denkmal von Bäumen so zugewachsen, dass man es von unten nicht mehr erspähen konnte, und mit der Aussicht von oben war es auch vorbei. Kaiser Wilhelm I. ordnete an, das Monument zu erhöhen. Mithilfe von zwölf hydraulischen Pressen wurde das 130 Tonnen schwere Denkmal 1875 um acht Meter angehoben und bei dieser Gelegenheit so gedreht, dass es in der Achse der neuen Großbeerenstraße stand.

Heinrich Strack errichtete den riesigen achteckigen Unterbau mit der doppelläufigen Treppe, der an einen Festungsbau erinnert. Hohe gemauerte Bögen tragen das Gewicht des gusseisernen Monuments.



Anlässlich des 100. Geburtstags des Kreuzberger Malerpoeten Kurt Mühlenhaupt (1921-2006) wird das Sockelgeschoss unter dem Kreuzberg-Denkmal ab Juni 2021 erstmals öffentlich zugänglich sein. Die Kurt und Hannelore Mühlenhaupt-Stiftung hat dort mit Unterstützung des Bezirksamtes die Ausstellung „Mühlenhaupt trifft Schinkel und Schadow“ vorbereitet. Kurt Mühlenhaupts großformatig in Öl gemalte Berliner Typen treffen auf vor Jahrzehnten eingelagerte, fast vergessenen Schätze Berliner Bildhauerkunst: den Münzfries von Johann Gottfried Schadow, den Schmuckfries des ehemaligen Palais Tiele-Winckler im Tiergarten (von W. Engelhard) und acht Gipsabformungen von den Siegesgenien des Kreuzberg-Denkmals, die die Schlachten der Befreiungskriege gegen Napoleon symbolisieren (von C.D. Rauch). Geschickt illuminiert entstehen Zwiegespräche unter Gestalten, die eigentlich nichts miteinander gemeinsam haben.

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