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Stadtführung  
Buchung / Anfrage  
[StattReisen Berlin Tour] Zwischen Reaktion und Revolution  
Die andere Geschichte Potsdams  
Berlin verschenken  
Berlin verschenken Anderen mit StattReisen eine Freude machen Schenken Sie Ihren Freunden, Verwandten oder Kollegen eine Berlin-Reise: StattReisen-Card: Ein Jahr lang an allen Stadtführungen und Exklusivveranstaltungen teilnehmen – 120 Euro [ mehr] Gutschein für einen Stadtspaziergang zur Teilnahme an einer öffentlichen StattReisen-Führung – 16 Euro (oder mehr) Gruppenführung: Individuelle  Stadtführung zum Wunschtermin  mit Freunden oder der Geburtstagsgesellschaft – z.B. 140 Euro für eine zweistündige Tour mit bis zu vier Personen Bestellung per E-Mail Telefonische Beratung und Bestellung Wir bewegen Menschen! Riesen-Auswahl Stadtführungen thematisch sortiert – jede Tour ein gutes Geschenk Buchung | Anfrage  
Preisliste  
Preisliste Öffentliche Stadtführungen Teilnehmerpreise für Einzelpersonen sind in den Tourenbeschreibungen angegeben (Stand: 1.1.2026). Kinder bis 14 Jahre – außer bei den eigentlichen Kinderführungen – sind frei. Dies gilt auch für die Inhaber/innen der StattReisen-Card. Der ermäßigte Preis gilt für Schüler*innen, Menschen mit Behinderung (Nachweis), Zivil-, Freiwilligen- oder Wehrdienstleistende sowie Empfänger*innen von Transfereistungen. Inhaber*innen der Berlin WelcomeCard und weiterer Vergüngstigungshefte zahlen ebenfalls den ermäßigten Preis. Für einige Touren sind Fahrscheine für den öffentlichen Nahverkehr in Berlin erforderlich, die nicht im Preis enthalten sind. Bei Fahrradtouren ist die etwaige Fahrradmiete ebenfalls nicht im Preis enthalten. Gruppenprogramme Gruppenpreise (Stand: 1.1.2024) Der Grundpreis für einen zweistündigen Stadtspaziergang beträgt für Erwachsene 190,- €, für Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen 170,- € (16 Personen). Für größere Gruppen gelten höhere Preise, für kleinere Gruppen können Sonderpreise vereinbart werden. Den für Ihre Gruppengröße genauen Preis finden Sie im jeweiligen Angebot. Gruppen, deren Größe die angegebene maximale Teilnehmerzahl von 24 überschreitet, werden geteilt. Bis 30 Teilnehmer*innen gewähren wir einen Preisnachlass. Der Fremdsprachenzuschlag (für bestimmte Touren nach Anfrage) beträgt 25,- € pro Gruppe. Für einige Touren sind Fahrscheine für den öffentlichen Nahverkehr in Berlin erforderlich, die nicht im Preis enthalten sind. Bei Fahrradtouren ist die Fahrradmiete ebenfalls nicht im Preis enthalten. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.  
Stadtführungen Berlin  
Stadtführungen in Berlin  
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Prospekt anfordern Wir schicken Ihnen gerne kostenlos unseren Flyer zu. Wenn Sie regelmäßig unsere Programminformationen erhalten wollen, nehmen wir Sie in unseren Verteiler auf.  
Stadtführungen  
Über 80 verschiedene Stadtführungen durch Berlin zu Leben, Geschichte, Stadtentwicklung und Literatur.  
StR-Programm-2026_Q1.pdf  
Januar Sa 11 Uhr 03.01. Sa 14 Uhr 03.01. So 11 Uhr 04.01. So 14 Uhr 04.01. Sa 12 Uhr 10.01. Sa 14 Uhr 10.01. So 11 Uhr 11.01. So 14 Uhr 11.01. Sa 11 Uhr 17.01. Sa 14 Uhr 17.01. So 11 Uhr 18.01. So 14 Uhr 18.01. Sa 11 Uhr 24.01. Kaserne, Brauerei und Hofgarten Preußischer Drill und Gemeinwohl in Kreuzberg Start: Vor der Amerika-Gedenkbibliothek, Blücherplatz 1 (Nähe U-Bhf. Hallesches Tor) Zum 150. Geburtstag des ehemaligen DDR-Präsidenten Pieck in Pankow Die einst geschlossene Gesellschaft Start: vor der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, Schlossanlage Schönhausen (Ossietzkystraße 44/45) Berlin 360° Politisches und kulturelles Babylon Der Rosa-Luxemburg-Platz Start: vor dem Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz (U2) Erinnerungen an den Maler-Poeten Kurt Mühlenhaupt Auf den Spuren der Kreuzberger Bohème Start: vor der Heilig-Kreuz-Kirche (Zossener Straße 65) Rosa Luxemburgs politische und private Wege Start: vor der Portalruine am S-Bhf. Anhalter Bahnhof zzgl. ÖPNV-Fahrschein Caféhäuser in der Sahara? Die Ackerstraße Start: Koppenplatz / Linienstraße, gegenüber der Acker­ straße Berlin 360° Hoffmann, Heine und die Hugenotten Der Gendarmenmarkt Start: Gendarmenmarkt, am Schiller-Denkmal (Nähe U-Bhf. Stadtmitte, U2, U6) Irrungen und Wirrungen Mit Fontane durch Berlin Start: am U-Bhf. Görlitzer Bahnhof (U1, U3), Ausgang zzgl. ÖPNV-Fahrschein Bandenkrieg, Prostitution und Kinokunst Das Mommseneck Start: Galerie Hotel Mond, Bleibtreustraße 17/ Ecke Mommsen­straße My home is my castle Villenkolonie Lichterfelde Start: S-Bhf. Lichterfelde West (S1), Bahnsteig Zug um Zug – Berlins Bahnhöfe Großer literarischer Bahnhof der kleinen Leute Am „Stettiner“ Start: S-Bhf. Nordbahnhof, Eingang Invalidenstraße, am ServiceStore DB Schaufenster des Westens Neues Wohnen im Hansaviertel Start: S-Bhf. Bellevue, in der Halle Ausgang Bartningallee Berlin 360° Charme der Stille: der Arkonaplatz Start: Tram-Haltestelle Wolliner Straße (M10, Richtung Warschauer Straße) Sa 14 Uhr 24.01. So 11 Uhr 25.01. So 14 Uhr 25.01. Sa 14 Uhr 31.01. Zum 250. Geburtstag von E.T.A. Hoffmann Hoffmanns Erzählungen Mit Siebenmeilenstiefeln in die Romantik Start: U-Bhf. Mehringdamm (U6, U7), Ausgang Yorckstraße, Zwischengeschoss, Kiosk Tramtour zum Horizont Virchow, Filme, Weltgeschichte Start: U-Bhf. Warschauer Straße (U1), am Kiosk zzgl. ÖPNV-Fahrschein Grenzgänge – grenzenlos Entlang des ehemaligen Mauerstreifens Start: U-Bhf. Stadtmitte, Bahnsteig der U6 (nicht der U2!) Dorfidyllen Zwischen Jagdschloss und Schuttberg Wie die Menschen nach Rudow kamen Start: U-Bhf. Rudow (U7), auf dem Bahnsteig zzgl. ÖPNV-Fahrschein Februar So 11 Uhr 01.02. So 14 Uhr 01.02. Sa 14 Uhr 07.02. So 11 Uhr 08.02. So 14 Uhr 08.02. Sa 11 Uhr 14.02. Sa 14 Uhr 14.02. So 11 Uhr 15.02. So 14 Uhr 15.02. Pferdeäpfel, Musentempel, Scheiterhaufen Der Bebelplatz Start: am Reiterdenkmal Friedrich II., Unter den Linden (auf dem Mittelstreifen) Berlin 360° Weiß kann auch bunt: die Weiße Stadt Start: U-Bhf. Paracelsus-Bad (U8), Bahnsteig Narben und versteckte Juwelen Der Breitenbachplatz Start: U-Bhf. Breitenbachplatz (U3), Bahnsteig Alter Platz mit neuem Namen Tanz im Bermuda-Dreieck Der Martha-Ndumbe-Platz Start: am Brunnen auf dem Martha-Ndumbe-Platz (ehem. Nettelbeckplatz) (nahe S-Bhf. Wedding) Brechts letzte Wege Und wo ist Helene Weigel? Start: Brechtdenkmal auf dem Bertolt-Brecht-Platz (Nähe Bahnhof Friedrichstraße) Zug um Zug – Berlins Bahnhöfe Loks, Lenin und Landeier am Potsdamer Platz Berlins erster Bahnhof Start: Historische Ampel auf dem Potsdamer Platz Berliner Lichtspiele – Kino in Bewegung Start: Tränenpalast, Eingang, am S-/ U-Bhf. Friedrichstraße zzgl. ÖPNV-Fahrschein 100 Jahre Funkturm – 100 Jahre Grüne Woche Öffentlich und politisch Erinnerungen am Theodor-Heuss-Platz Start: am Mahnmal Ewige Flamme auf dem Theodor-HeussPlatz (U2) Berlin 360° Über der versunkenen Stadt Der Petriplatz Start: Petriplatz, vor dem Infopavillon des House of One Sa 11 Uhr 21.02. Sa 14 Uhr 21.02. Sa 14 Uhr 21.02. So 11 Uhr 22.02. So 14 Uhr 22.02. Sa 11 Uhr 28.02. Sa 14 Uhr 28.02. Zwischen RIAS und Rathaus Entspannungspolitik in Schöneberg Start: Haupteingang des ehemaligen RIAS-Gebäudes, Hans-Rosenthal-Platz Am Ende des Kurfürstendamm Unbekanntes über Kästner Start: Olivaer Platz, Bushaltestelle Richtung Grunewald/ Halensee Lebendige Theaterwelten Kunstexperimente in Kapellen und Brauereien Start: vor Viani am U-Bhf. Eberswalder Straße (Schönhauser Allee 46) zzgl. ÖPNV-Fahrschein In Zusammenarbeit mit Theaterscoutings Vertreibung aus dem Paradies Das Bayerische Viertel Start: U-Bhf. Bayerischer Platz, Zwischengeschoss der U7 Britz – Weltkulturerbe Hufeisensiedlung Start: U-Bhf. Samariterstraße (U5), Bahnsteig Weltstadt Kreuzberg Von Zuwanderern zu Einheimischen Start: U-Bhf. Kottbusser Tor/ Ecke Admiralstraße, vor der Işbank Lichtes Dörfchen an der Avus: der Eichkamp Start: S-Bhf. Messe Süd, am Ausgang Waldschulallee März So 01.03. So 01.03. Sa 07.03. Sa 07.03. 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr Das Scheunenviertel – Mythos und Wirklichkeit Start: vor der Volksbühne (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz, U2) Die Siemensstadt – Weltkulturerbe unter Strom Start: U-Bhf. Siemensdamm (U7), Bahnsteig Exit Berlin – an den Toren zur Stadt Am Wasser gebaut Die Luisenstadt am Wassertor Start: Wassertorplatz / Ecke Wassertorstraße Lebendige Theaterwelten Neuköllner Perlen Start: im Gewerbehof Hasenheide 9 (nahe U-Bhf. Hermannplatz) zzgl. ÖPNV-Fahrschein In Zusammenarbeit mit Theaterscoutings Zum Internationalen Frauentag So 11 Uhr 08.03. Zum 250. Geburtstag von Königin Luise Zwischen Schloss, Villa und Moschee Charlottenburg Start: Schloss Charlottenburg, am Eingang zum Ehrenhof, Spandauer Damm So 14 Uhr 08.03. Stadt der Frauen Start: an der DB Information im Hauptbahnhof, Ausgang Washingtonplatz Sa 11 Uhr 14.03. Sa 14 Uhr 14.03. So 11 Uhr 15.03. So 14 Uhr 15.03. Mi 17 Uhr 18.03. Fr 17 Uhr 20.03. Sa 11 Uhr 21.03. Sa 14 Uhr 21.03. So 11:30 22.03. Uhr So 14 Uhr 22.03. Di 17 Uhr 24.03. Sa 11 Uhr 28.03. Sa 14 Uhr 28.03. So 11 Uhr 29.03. So 14 Uhr 29.03. Und wo bleibt die Kultur? Rasanter Wandel am Schönhauser Tor Start: Vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz) Proletarisch, bürgerlich, provokant Turbulenzen im Friedrichshainer Südkiez Start: U-Bhf. Samariterstraße (U5), Bahnsteig Die Prenzlauer Berg-Tour Start: am U-Bhf. Senefelderplatz (U2), Ausgang Saarbrücker Straße Nobles Friedenau Grass & Co. und die literarische Apo Start: U-Bhf. Friedrich-Wilhelm-Platz (U9), Bahnsteig Hallo Roter Wedding Start: vor Bayer, am U-Bhf. Reinickendorfer Straße (U6) Am Schlesischen Tor Geteilte Welten zwischen Spree und Landwehrkanal Start: U-Bhf. Schlesisches Tor, Vorplatz rechts vom Eingang zur Skalitzer Straße Märzrevolution 1848 – Aufbruch in die Demokratie Start: Friedrich-/ Ecke Jägerstraße (gegenüber Galeries Lafayette) Großer Bahnhof in Charlottenburg Die zwei Gesichter des Stuttgarter Platzes Start: Ausgang des Bahnhofs Charlottenburg, Stuttgarter Platz, am russischen Imbiss Zwischen Reaktion und Revolution Die andere Geschichte Potsdams Start: Triumphtor am Mühlenberg, Schopenhauer Straße, 14469 Potsdam (Bus 614, Haltestelle Friedenskirche) In Zusammenarbeit mit dem Paul-Singer-Verein Licht, Luft und Sonne? Bewegende Gropiusstadt Start: U Bhf Lipschitzallee (U7), Bahnsteig Zug um Zug – Berlins Bahnhöfe Eisenbahnregimenter und Germania-Planung Bahnhöfe am Südkreuz Start: Dudenstraße/ Ecke Löwenhardtstraße (Bus Kolonnenbrücke) Phantom ohne Schmerz? Das Königstor Start: Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain (Tram Am Friedrichshain) Janz weit draußen Potsdam reloaded Nostalgie als Zukunft? Start: Potsdam Hauptbahnhof, Ausgang Babelsberger Straße, vor Blume 2000 Es werde Licht Aufbruch in Gesundbrunnen Start: vor Restaurant Lichtburg, Behmstraße 9 (S-/ U-Bhf. Gesundbrunnen) Alleen in Westend Wie der Zeitgeist einen Stadtteil verändert Start: Reichsstraße / Ecke Lindenallee (U-Bhf. TheodorHeuss-Platz) Mit StattReisen durch den Winter Jubiläen und Erinnerungen Der ehemalige DDR-Präsident Wilhelm Pieck wäre 150 Jahre alt geworden, E.T.A. Hoffmann 250, Königin Luise ebenfalls 250. Der Berliner Funkturm und die Grüne Woche feiern ihr 100. Jubiläum. Wir feiern mit und erinnern an die Persönlichkeiten, Veranstaltungen und Orte, die in der Stadt ihr Spuren hinterlassen haben. Stadt der Frauen Sophie Charlotte und Königin Luise machen es vor: Frauen machen Geschichte und prägen das kulturelle Leben mit. Das zeigen wir nicht nur am Internationalen Frauentag. Rosa Luxemburg, Hertha Müller, May Ayim, Martha Ndumbe kommen auf unseren Stadtspaziergängen „zu Wort“. Die Hütte brennt Die akute Wohnungskrise ist eines der heißesten Themen der Stadt. Steigende Bevölkerungszahl, Umbauwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen, Luxussanierungen, Leerstand und Spekulation, Versagen der Wohnungsbaupolitik – die Liste der Ursachen ist lang. Gleichzeitig wächst die Anzahl an Obdachlosen unaufhörlich. Das ist nicht neu und hat eine lange Geschichte. Wo gibt es kreative Lösungen und Formen bürgerlichen Engagements? Was können wir aus der Berliner Geschichte der Stadtplanung lernen? In unserer bunten Palette an Touren zum Thema Wohnen und Siedlungsbau haben wir uns auf Spurensuche gemacht. Auf jedem Kiezspaziergang gibt es ­interessante Geschichten zu entdecken. Verstehen Sie Bahnhof? Berlin als Stadt der Bahnhöfe und der Schienen. Mit ihnen wuchs die Stadt und sie waren Ausdruck von Mobilität, Prosperität und Sehnsucht. Manche Bahnhöfe gibt es nicht mehr, von anderen stehen nur noch Ruinen oder klägliche Überreste, wieder andere sind heute ein Museum oder wurden neu gebaut. Mit den Bahnhöfen hat sich auch ihr städtisches Umfeld verändert. Wie sah damals die Stadt dort aus? Welche Erinnerungen und Geschichten verbinden wir diesen Orten? Wo wurde der erste Bahnhof gebaut? In diesem Quartal geht es zum „Stettiner“, zum Potsdamer Bahnhof, zum Bahnhof Charlottenburg und zum Bahnhof Südkreuz mit seinem Umfeld. Bleiben Sie neugierig! Preise Preis 1 (1-1,5 Stunden): 14 € / erm. 11 € Preis 2 (1,5-2 Stunden): 16 € / erm. 13 € Preis 3 (2,5-3 Stunden, besondere Touren): 18 € / erm. 14 € Preis 4 (Kindertouren): Kinder 7 € / Familienmitglieder 9 € Gruppen: auf Anfrage Bitte melden Sie sich an! Aufgrund der Teilnehmerbegrenzung melden Sie sich am besten an (Telefon, E-Mail oder Website). Kurzfristige Anmeldungen am Wochen­ ende bitte nur telefonisch. Für eine offene Stadt Die StattReisen-Philosophie Die sich in der jüngsten Zeit überlagernden Krisen haben grundlegende ­Veränderungen in unserem Alltag noch deutlicher sichtbar werden lassen, besonders in einer Großstadt wie Berlin. Sie haben zum Teil zerstörerisches Potenzial hinsichtlich der Lebensqualität, Lebendigkeit, Vielfalt und Ökologie. Ob Gentrifizierung, Spaltung der Gesellschaft, touristische Überformung, Umweltzerstörung, Abschließung von Stadtvierteln durch Eigentümer oder Digitalisierung: Wie können Bewohner*innen mit unterschiedlichen sozialen, kulturellen, religiösen und ethnischen Hintergründen gut zusammenleben? Wie kann das gebaute Umfeld der komplizierten, chaotischen, lebendigen ­Realität im Lebensraum der Zukunft gerecht werden? Berlin ist ein ökologisches System, in dem alles mit allem zusammenhängt. Wir zeigen, wie es funktioniert und was es bedroht. StattReisen ist ein Teil des öffentlichen Diskurses über das, was Stadt ist und was Stadt sein soll. Dazu sind wir überall in Berlin unterwegs und erkunden die verschiedenen Orte mit all unseren Sinnen und Sichtweisen. Wir wollen Menschen inspirieren und ihren Blick auf die Welt erweitern. Wir lieben diese Stadt mit all ihren Widersprüchen, Ecken und Kanten und ihrer Vielfalt. Wir wollen eine offene Stadt und nutzen den öffentlichen Raum, um das zu praktizieren, und verbinden uns mit Partnern, die das genauso sehen. Wir verstehen unsere Führungen als Beitrag zur politischen Bildung und schärfen das Bewusstsein für eine lebenswerte, offene und vielfältige Stadt, in der alle seine Bewohner*innen ihren Platz finden und sich entfalten können. Seien Sie mit uns Teil des Netzwerkes für eine offene Stadt! Wir bewegen Menschen! Berlin ist anders! Entdecken Sie mit uns die aufregende Vielfalt der Stadt. Lebendig, kritisch, fundiert – wir zeigen Ihnen auf unseren Stadtspazier­ gängen, wie und wo Berlin tickt. Ob in Wedding, Kreuzberg oder Marzahn – wir sind überall unterwegs. Lassen Sie sich von unserer Neugier und Entdeckerfreude inspirieren und kommen Sie mit. Wir finden immer wieder Pfade durch den Großstadtdschungel mit überraschend neuen Perspektiven. StattReisen ist Konzept – für Urberliner, Zugereiste und Noch-nicht-Berliner. StattReisen-Card Das Angebot für StattReisen-Fans und Stadtschwärmer: Für 120 € können Sie ein Jahr lang an unseren offenen Rundgängen kostenlos teilnehmen. Auf den Führungen unserer StattReisen-Kollegen in anderen Städten erhalten Sie eine Ermäßigung von mindestens 10 €. Eine tolle Gelegenheit besonders für Neu-Berliner, die ihre neue Heimat kennen lernen wollen. Die StattReisen-Card macht sich auch gut als Geschenk! StattReisen zum Geburtstag Sie suchen nach einem passenden Geschenk für Freunde oder Verwandte? Ein Gutschein für einen Stadtspaziergang oder die StattReisen-Card ­kommen immer gut an. Sie feiern selbst und wissen noch nicht wie? Ein Nachmittagsspaziergang durch Ihren Kiez oder zu Ihrem Lieblingsort in Berlin macht Ihre Geburtstags- oder Familienfeier zu einem besonderen Erlebnis für Ihre Gäste. Gruppenbuchungen Ob Geburtstags- oder Hochzeitsfeier, ob Betriebsausflug oder Klassenfahrt, ob Bildungsreise oder Seminarprogramm: Sie können „Ihre“ passende Stadtführung oder Rallye aus einer Auswahl von über hundert Angeboten auch als Gruppenprogramm buchen. StattReisen anderswo StattReisen-Organisationen gibt es auch in Aachen, Bamberg, Bern, Bonn, Bremen, Dresden, Freiburg, Halle/S, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Leipzig, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Saarbrücken und Stuttgart. Wir arbeiten im Verband Forum Neue Städtetouren zusammen. www.stattreisen.org StattReisen Berlin GmbH Liebenwalder Straße 35a 13347 Berlin Tel.: (030) 455 30 28 info@stattreisenberlin.de facebook.com/stattreisenberlin instagram.com/stattreisen_berlin Unser gesamtes Programm mit ausführlichen Beschreibungen und über ­hundert weiteren Touren, die für Gruppen buchbar sind, finden Sie hier: www.stattreisenberlin.de Berlin zu Fuß 2026 Januar bis März  
StR-Programm-2026_Q1.pdf  
Januar Sa 11 Uhr 03.01. Sa 14 Uhr 03.01. So 11 Uhr 04.01. So 14 Uhr 04.01. Sa 12 Uhr 10.01. Sa 14 Uhr 10.01. So 11 Uhr 11.01. So 14 Uhr 11.01. Sa 11 Uhr 17.01. Sa 14 Uhr 17.01. So 11 Uhr 18.01. So 14 Uhr 18.01. Sa 11 Uhr 24.01. Kaserne, Brauerei und Hofgarten Preußischer Drill und Gemeinwohl in Kreuzberg Start: Vor der Amerika-Gedenkbibliothek, Blücherplatz 1 (Nähe U-Bhf. Hallesches Tor) Zum 150. Geburtstag des ehemaligen DDR-Präsidenten Pieck in Pankow Die einst geschlossene Gesellschaft Start: vor der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, Schlossanlage Schönhausen (Ossietzkystraße 44/45) Berlin 360° Politisches und kulturelles Babylon Der Rosa-Luxemburg-Platz Start: vor dem Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz (U2) Erinnerungen an den Maler-Poeten Kurt Mühlenhaupt Auf den Spuren der Kreuzberger Bohème Start: vor der Heilig-Kreuz-Kirche (Zossener Straße 65) Rosa Luxemburgs politische und private Wege Start: vor der Portalruine am S-Bhf. Anhalter Bahnhof zzgl. ÖPNV-Fahrschein Caféhäuser in der Sahara? Die Ackerstraße Start: Koppenplatz / Linienstraße, gegenüber der Acker­ straße Berlin 360° Hoffmann, Heine und die Hugenotten Der Gendarmenmarkt Start: Gendarmenmarkt, am Schiller-Denkmal (Nähe U-Bhf. Stadtmitte, U2, U6) Irrungen und Wirrungen Mit Fontane durch Berlin Start: am U-Bhf. Görlitzer Bahnhof (U1, U3), Ausgang zzgl. ÖPNV-Fahrschein Bandenkrieg, Prostitution und Kinokunst Das Mommseneck Start: Galerie Hotel Mond, Bleibtreustraße 17/ Ecke Mommsen­straße My home is my castle Villenkolonie Lichterfelde Start: S-Bhf. Lichterfelde West (S1), Bahnsteig Zug um Zug – Berlins Bahnhöfe Großer literarischer Bahnhof der kleinen Leute Am „Stettiner“ Start: S-Bhf. Nordbahnhof, Eingang Invalidenstraße, am ServiceStore DB Schaufenster des Westens Neues Wohnen im Hansaviertel Start: S-Bhf. Bellevue, in der Halle Ausgang Bartningallee Berlin 360° Charme der Stille: der Arkonaplatz Start: Tram-Haltestelle Wolliner Straße (M10, Richtung Warschauer Straße) Sa 14 Uhr 24.01. So 11 Uhr 25.01. So 14 Uhr 25.01. Sa 14 Uhr 31.01. Zum 250. Geburtstag von E.T.A. Hoffmann Hoffmanns Erzählungen Mit Siebenmeilenstiefeln in die Romantik Start: U-Bhf. Mehringdamm (U6, U7), Ausgang Yorckstraße, Zwischengeschoss, Kiosk Tramtour zum Horizont Virchow, Filme, Weltgeschichte Start: U-Bhf. Warschauer Straße (U1), am Kiosk zzgl. ÖPNV-Fahrschein Grenzgänge – grenzenlos Entlang des ehemaligen Mauerstreifens Start: U-Bhf. Stadtmitte, Bahnsteig der U6 (nicht der U2!) Dorfidyllen Zwischen Jagdschloss und Schuttberg Wie die Menschen nach Rudow kamen Start: U-Bhf. Rudow (U7), auf dem Bahnsteig zzgl. ÖPNV-Fahrschein Februar So 11 Uhr 01.02. So 14 Uhr 01.02. Sa 14 Uhr 07.02. So 11 Uhr 08.02. So 14 Uhr 08.02. Sa 11 Uhr 14.02. Sa 14 Uhr 14.02. So 11 Uhr 15.02. So 14 Uhr 15.02. Pferdeäpfel, Musentempel, Scheiterhaufen Der Bebelplatz Start: am Reiterdenkmal Friedrich II., Unter den Linden (auf dem Mittelstreifen) Berlin 360° Weiß kann auch bunt: die Weiße Stadt Start: U-Bhf. Paracelsus-Bad (U8), Bahnsteig Narben und versteckte Juwelen Der Breitenbachplatz Start: U-Bhf. Breitenbachplatz (U3), Bahnsteig Alter Platz mit neuem Namen Tanz im Bermuda-Dreieck Der Martha-Ndumbe-Platz Start: am Brunnen auf dem Martha-Ndumbe-Platz (ehem. Nettelbeckplatz) (nahe S-Bhf. Wedding) Brechts letzte Wege Und wo ist Helene Weigel? Start: Brechtdenkmal auf dem Bertolt-Brecht-Platz (Nähe Bahnhof Friedrichstraße) Zug um Zug – Berlins Bahnhöfe Loks, Lenin und Landeier am Potsdamer Platz Berlins erster Bahnhof Start: Historische Ampel auf dem Potsdamer Platz Berliner Lichtspiele – Kino in Bewegung Start: Tränenpalast, Eingang, am S-/ U-Bhf. Friedrichstraße zzgl. ÖPNV-Fahrschein 100 Jahre Funkturm – 100 Jahre Grüne Woche Öffentlich und politisch Erinnerungen am Theodor-Heuss-Platz Start: am Mahnmal Ewige Flamme auf dem Theodor-HeussPlatz (U2) Berlin 360° Über der versunkenen Stadt Der Petriplatz Start: Petriplatz, vor dem Infopavillon des House of One Sa 11 Uhr 21.02. Sa 14 Uhr 21.02. Sa 14 Uhr 21.02. So 11 Uhr 22.02. So 14 Uhr 22.02. Sa 11 Uhr 28.02. Sa 14 Uhr 28.02. Zwischen RIAS und Rathaus Entspannungspolitik in Schöneberg Start: Haupteingang des ehemaligen RIAS-Gebäudes, Hans-Rosenthal-Platz Am Ende des Kurfürstendamm Unbekanntes über Kästner Start: Olivaer Platz, Bushaltestelle Richtung Grunewald/ Halensee Lebendige Theaterwelten Kunstexperimente in Kapellen und Brauereien Start: vor Viani am U-Bhf. Eberswalder Straße (Schönhauser Allee 46) zzgl. ÖPNV-Fahrschein In Zusammenarbeit mit Theaterscoutings Vertreibung aus dem Paradies Das Bayerische Viertel Start: U-Bhf. Bayerischer Platz, Zwischengeschoss der U7 Britz – Weltkulturerbe Hufeisensiedlung Start: U-Bhf. Samariterstraße (U5), Bahnsteig Weltstadt Kreuzberg Von Zuwanderern zu Einheimischen Start: U-Bhf. Kottbusser Tor/ Ecke Admiralstraße, vor der Işbank Lichtes Dörfchen an der Avus: der Eichkamp Start: S-Bhf. Messe Süd, am Ausgang Waldschulallee März So 01.03. So 01.03. Sa 07.03. Sa 07.03. 11 Uhr 14 Uhr 11 Uhr 14 Uhr Das Scheunenviertel – Mythos und Wirklichkeit Start: vor der Volksbühne (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz, U2) Die Siemensstadt – Weltkulturerbe unter Strom Start: U-Bhf. Siemensdamm (U7), Bahnsteig Exit Berlin – an den Toren zur Stadt Am Wasser gebaut Die Luisenstadt am Wassertor Start: Wassertorplatz / Ecke Wassertorstraße Lebendige Theaterwelten Neuköllner Perlen Start: im Gewerbehof Hasenheide 9 (nahe U-Bhf. Hermannplatz) zzgl. ÖPNV-Fahrschein In Zusammenarbeit mit Theaterscoutings Zum Internationalen Frauentag So 11 Uhr 08.03. Zum 250. Geburtstag von Königin Luise Zwischen Schloss, Villa und Moschee Charlottenburg Start: Schloss Charlottenburg, am Eingang zum Ehrenhof, Spandauer Damm So 14 Uhr 08.03. Stadt der Frauen Start: an der DB Information im Hauptbahnhof, Ausgang Washingtonplatz Sa 11 Uhr 14.03. Sa 14 Uhr 14.03. So 11 Uhr 15.03. So 14 Uhr 15.03. Mi 17 Uhr 18.03. Fr 17 Uhr 20.03. Sa 11 Uhr 21.03. Sa 14 Uhr 21.03. So 11:30 22.03. Uhr So 14 Uhr 22.03. Di 17 Uhr 24.03. Sa 11 Uhr 28.03. Sa 14 Uhr 28.03. So 11 Uhr 29.03. So 14 Uhr 29.03. Und wo bleibt die Kultur? Rasanter Wandel am Schönhauser Tor Start: Vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz) Proletarisch, bürgerlich, provokant Turbulenzen im Friedrichshainer Südkiez Start: U-Bhf. Samariterstraße (U5), Bahnsteig Die Prenzlauer Berg-Tour Start: am U-Bhf. Senefelderplatz (U2), Ausgang Saarbrücker Straße Nobles Friedenau Grass & Co. und die literarische Apo Start: U-Bhf. Friedrich-Wilhelm-Platz (U9), Bahnsteig Hallo Roter Wedding Start: vor Bayer, am U-Bhf. Reinickendorfer Straße (U6) Am Schlesischen Tor Geteilte Welten zwischen Spree und Landwehrkanal Start: U-Bhf. Schlesisches Tor, Vorplatz rechts vom Eingang zur Skalitzer Straße Märzrevolution 1848 – Aufbruch in die Demokratie Start: Friedrich-/ Ecke Jägerstraße (gegenüber Galeries Lafayette) Großer Bahnhof in Charlottenburg Die zwei Gesichter des Stuttgarter Platzes Start: Ausgang des Bahnhofs Charlottenburg, Stuttgarter Platz, am russischen Imbiss Zwischen Reaktion und Revolution Die andere Geschichte Potsdams Start: Triumphtor am Mühlenberg, Schopenhauer Straße, 14469 Potsdam (Bus 614, Haltestelle Friedenskirche) In Zusammenarbeit mit dem Paul-Singer-Verein Licht, Luft und Sonne? Bewegende Gropiusstadt Start: U Bhf Lipschitzallee (U7), Bahnsteig Zug um Zug – Berlins Bahnhöfe Eisenbahnregimenter und Germania-Planung Bahnhöfe am Südkreuz Start: Dudenstraße/ Ecke Löwenhardtstraße (Bus Kolonnenbrücke) Phantom ohne Schmerz? Das Königstor Start: Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain (Tram Am Friedrichshain) Janz weit draußen Potsdam reloaded Nostalgie als Zukunft? Start: Potsdam Hauptbahnhof, Ausgang Babelsberger Straße, vor Blume 2000 Es werde Licht Aufbruch in Gesundbrunnen Start: vor Restaurant Lichtburg, Behmstraße 9 (S-/ U-Bhf. Gesundbrunnen) Alleen in Westend Wie der Zeitgeist einen Stadtteil verändert Start: Reichsstraße / Ecke Lindenallee (U-Bhf. TheodorHeuss-Platz) Mit StattReisen durch den Winter Jubiläen und Erinnerungen Der ehemalige DDR-Präsident Wilhelm Pieck wäre 150 Jahre alt geworden, E.T.A. Hoffmann 250, Königin Luise ebenfalls 250. Der Berliner Funkturm und die Grüne Woche feiern ihr 100. Jubiläum. Wir feiern mit und erinnern an die Persönlichkeiten, Veranstaltungen und Orte, die in der Stadt ihr Spuren hinterlassen haben. Stadt der Frauen Sophie Charlotte und Königin Luise machen es vor: Frauen machen Geschichte und prägen das kulturelle Leben mit. Das zeigen wir nicht nur am Internationalen Frauentag. Rosa Luxemburg, Hertha Müller, May Ayim, Martha Ndumbe kommen auf unseren Stadtspaziergängen „zu Wort“. Die Hütte brennt Die akute Wohnungskrise ist eines der heißesten Themen der Stadt. Steigende Bevölkerungszahl, Umbauwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen, Luxussanierungen, Leerstand und Spekulation, Versagen der Wohnungsbaupolitik – die Liste der Ursachen ist lang. Gleichzeitig wächst die Anzahl an Obdachlosen unaufhörlich. Das ist nicht neu und hat eine lange Geschichte. Wo gibt es kreative Lösungen und Formen bürgerlichen Engagements? Was können wir aus der Berliner Geschichte der Stadtplanung lernen? In unserer bunten Palette an Touren zum Thema Wohnen und Siedlungsbau haben wir uns auf Spurensuche gemacht. Auf jedem Kiezspaziergang gibt es ­interessante Geschichten zu entdecken. Verstehen Sie Bahnhof? Berlin als Stadt der Bahnhöfe und der Schienen. Mit ihnen wuchs die Stadt und sie waren Ausdruck von Mobilität, Prosperität und Sehnsucht. Manche Bahnhöfe gibt es nicht mehr, von anderen stehen nur noch Ruinen oder klägliche Überreste, wieder andere sind heute ein Museum oder wurden neu gebaut. Mit den Bahnhöfen hat sich auch ihr städtisches Umfeld verändert. Wie sah damals die Stadt dort aus? Welche Erinnerungen und Geschichten verbinden wir diesen Orten? Wo wurde der erste Bahnhof gebaut? In diesem Quartal geht es zum „Stettiner“, zum Potsdamer Bahnhof, zum Bahnhof Charlottenburg und zum Bahnhof Südkreuz mit seinem Umfeld. Bleiben Sie neugierig! Preise Preis 1 (1-1,5 Stunden): 14 € / erm. 11 € Preis 2 (1,5-2 Stunden): 16 € / erm. 13 € Preis 3 (2,5-3 Stunden, besondere Touren): 18 € / erm. 14 € Preis 4 (Kindertouren): Kinder 7 € / Familienmitglieder 9 € Gruppen: auf Anfrage Bitte melden Sie sich an! Aufgrund der Teilnehmerbegrenzung melden Sie sich am besten an (Telefon, E-Mail oder Website). Kurzfristige Anmeldungen am Wochen­ ende bitte nur telefonisch. Für eine offene Stadt Die StattReisen-Philosophie Die sich in der jüngsten Zeit überlagernden Krisen haben grundlegende ­Veränderungen in unserem Alltag noch deutlicher sichtbar werden lassen, besonders in einer Großstadt wie Berlin. Sie haben zum Teil zerstörerisches Potenzial hinsichtlich der Lebensqualität, Lebendigkeit, Vielfalt und Ökologie. Ob Gentrifizierung, Spaltung der Gesellschaft, touristische Überformung, Umweltzerstörung, Abschließung von Stadtvierteln durch Eigentümer oder Digitalisierung: Wie können Bewohner*innen mit unterschiedlichen sozialen, kulturellen, religiösen und ethnischen Hintergründen gut zusammenleben? Wie kann das gebaute Umfeld der komplizierten, chaotischen, lebendigen ­Realität im Lebensraum der Zukunft gerecht werden? Berlin ist ein ökologisches System, in dem alles mit allem zusammenhängt. Wir zeigen, wie es funktioniert und was es bedroht. StattReisen ist ein Teil des öffentlichen Diskurses über das, was Stadt ist und was Stadt sein soll. Dazu sind wir überall in Berlin unterwegs und erkunden die verschiedenen Orte mit all unseren Sinnen und Sichtweisen. Wir wollen Menschen inspirieren und ihren Blick auf die Welt erweitern. Wir lieben diese Stadt mit all ihren Widersprüchen, Ecken und Kanten und ihrer Vielfalt. Wir wollen eine offene Stadt und nutzen den öffentlichen Raum, um das zu praktizieren, und verbinden uns mit Partnern, die das genauso sehen. Wir verstehen unsere Führungen als Beitrag zur politischen Bildung und schärfen das Bewusstsein für eine lebenswerte, offene und vielfältige Stadt, in der alle seine Bewohner*innen ihren Platz finden und sich entfalten können. Seien Sie mit uns Teil des Netzwerkes für eine offene Stadt! Wir bewegen Menschen! Berlin ist anders! Entdecken Sie mit uns die aufregende Vielfalt der Stadt. Lebendig, kritisch, fundiert – wir zeigen Ihnen auf unseren Stadtspazier­ gängen, wie und wo Berlin tickt. Ob in Wedding, Kreuzberg oder Marzahn – wir sind überall unterwegs. Lassen Sie sich von unserer Neugier und Entdeckerfreude inspirieren und kommen Sie mit. Wir finden immer wieder Pfade durch den Großstadtdschungel mit überraschend neuen Perspektiven. StattReisen ist Konzept – für Urberliner, Zugereiste und Noch-nicht-Berliner. StattReisen-Card Das Angebot für StattReisen-Fans und Stadtschwärmer: Für 120 € können Sie ein Jahr lang an unseren offenen Rundgängen kostenlos teilnehmen. Auf den Führungen unserer StattReisen-Kollegen in anderen Städten erhalten Sie eine Ermäßigung von mindestens 10 €. Eine tolle Gelegenheit besonders für Neu-Berliner, die ihre neue Heimat kennen lernen wollen. Die StattReisen-Card macht sich auch gut als Geschenk! StattReisen zum Geburtstag Sie suchen nach einem passenden Geschenk für Freunde oder Verwandte? Ein Gutschein für einen Stadtspaziergang oder die StattReisen-Card ­kommen immer gut an. Sie feiern selbst und wissen noch nicht wie? Ein Nachmittagsspaziergang durch Ihren Kiez oder zu Ihrem Lieblingsort in Berlin macht Ihre Geburtstags- oder Familienfeier zu einem besonderen Erlebnis für Ihre Gäste. Gruppenbuchungen Ob Geburtstags- oder Hochzeitsfeier, ob Betriebsausflug oder Klassenfahrt, ob Bildungsreise oder Seminarprogramm: Sie können „Ihre“ passende Stadtführung oder Rallye aus einer Auswahl von über hundert Angeboten auch als Gruppenprogramm buchen. StattReisen anderswo StattReisen-Organisationen gibt es auch in Aachen, Bamberg, Bern, Bonn, Bremen, Dresden, Freiburg, Halle/S, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Leipzig, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Saarbrücken und Stuttgart. Wir arbeiten im Verband Forum Neue Städtetouren zusammen. www.stattreisen.org StattReisen Berlin GmbH Liebenwalder Straße 35a 13347 Berlin Tel.: (030) 455 30 28 info@stattreisenberlin.de facebook.com/stattreisenberlin instagram.com/stattreisen_berlin Unser gesamtes Programm mit ausführlichen Beschreibungen und über ­hundert weiteren Touren, die für Gruppen buchbar sind, finden Sie hier: www.stattreisenberlin.de Berlin zu Fuß 2026 Januar bis März  

Der Schuss auf Benno Ohnesorg

Rechts neben der Deutschen Oper steht an der Bismarckstraße, von den meisten Passanten unbeachtet, ein Bronzerelief des österreichischen Künstlers Hrdlicka. Es sind behelmte Polizisten zu erkennen, die einen jungen Mann verprügeln. Es ist ein Denkmal, das an die Ereignisse des 2. Juni 1967 erinnert, in dessen Verlauf der Student Benno Ohnesorg von dem Polizisten Karl-Heinz Kurras erschossen wurde.

 

An diesem Abend wurde in der Deutschen Oper „Die Zauberflöte“ gespielt, mit prominentem Besuch: Schah Reza Pahlavi kam mit seiner Frau Farah Diba auf Einladung von Bundespräsident Lübke zu einem Staatsbesuch in die Bundesrepublik Deutschland und nach West-Berlin. Die Stimmung war bereits aufgeheizt, bevor der Staatsgast in Begleitung von Heinrich Lübke und des Regierenden Bürgermeisters Heinrich Albertz eintrafen. Zahlreiche Studierende protestierten gegen das Gewaltregime des Schahs von Persien. Damals war gerade unter jungen Leuten eine zunehmende Sensibilisierung für Menschenrechtsverletzungen in Ländern der sogenannten Dritten Welt zu spüren und Exil-Iraner, die zum Teil in Berlin studierten, machten auf die Situation in ihrem Land aufmerksam. Bereits am Vormittag demonstrierten Studenten vor dem Rathaus Schöneberg, als sogenannte Jubelperser im Auftrag des iranischen Geheimdienstes wahllos auf sie einschlugen. Die Berliner Polizei sah tatenlos zu. Das wollten sich die Demonstranten nicht ohne weiteres gefallen lassen und versammelten sich am Abend vor der Deutschen Oper.

 

Heinrich Albertz gab dem Einsatzleiter der Polizei zu verstehen, dass er hoffe, dass sich das Schauspiel bei der Abfahrt nicht wiederhole. Das nahm der Einsatzleiter wörtlich und ließ die später als Leberwursttaktik bekannt gewordene Vorgehensweise anwenden. Dabei versperrten die Polizisten den Demonstranten teilweise die Fluchtwege und schlugen mit ihren Knüppeln auf sie ein.

Unter den Demonstranten befand sich auch der 26-jährige Germanistikstudent und werdende Vater Benno Ohnesorg. Er wich ebenso wie die anderen den Angriffen der Polizisten aus und floh in den Unterführungs- und Hofbereich eines aufgeständerten Nachkriegsbaus auf dem Grundstück Krumme Straße 66/67, nicht weit von der Deutschen Oper entfernt. Zu spät merkte er, dass er hier in einer Falle saß, es gab keinen Ausweg. Der Polizist Kurras schoss ihn von hinten in den Kopf, angeblich aus Notwehr, obwohl Ohnesorg völlig wehrlos war.

Ohnesorg verblutete, eine Studentin beugte sich über ihn und bat um Hilfe. Das Bild brannte sich in das kollektive Gedächtnis des Nachkriegsdeutschlands ein. Ohnesorg verstarb kurze Zeit später an seiner Verletzung. Dieser Schuss hatte Folgen. Viele Studierende, die sich bis dahin eher distanziert zu den Forderungen und Aktionen der linken Studenten um Rudi Dutschke & Co verhielten, hatten nun den Eindruck, dass an deren Positionen etwas dran war und man sich vor derartiger staatlich legitimierter Aggression schützen müsse. Die Nachricht von der Erschießung Benno Ohnesorgs ging wie ein Lauffeuer durch die Republik. Spontan gingen in den Universitätsstädten zahlreiche Studierende auf die Straße. Quasi über Nacht wurden die politischen Anliegen relativ kleiner Gruppen zur Studentenbewegung, die sich fortan radikalisierte. Dass Karl-Heinz Kurras vom Gericht freigesprochen wurde, empfanden viele als Bestätigung ihrer These von einem deutschen Polizeistaat. Erst Jahrzehnte später kam bei verschiedenen Recherchen heraus, dass dieser Polizist ein unverbesserlicher Waffennarr war und sogar ein Doppelleben als IM der Stasi führte.

Der Eigentümer des Wohnhauses, wo Kurras auf den wehrlosen Ohnesorg schoss, wehrte sich dagegen, dass das von Alfred Hrdlicka 1971 geschaffene Relief am Ort der Tat aufgestellt wird. Hrdlicka wiederum weigerte sich, sein Denkmal an anderer Stelle aufstellen zu lassen. Doch schlußendlich ließ sich der Künstler doch noch bewegen, und so fand 1990 das Denkmal neben der Deutschen Oper seinen Platz. Ein Ort, der angesichts der Ereignisse am Abend des 2. Juni 1967 durchaus angemessen und für Passanten mit offenen Augen sichtbarer ist, als in der Seitenstraße. Die Initiative kam tatsächlich aus dem Senat unter Beteiligung der Alternativen Liste. Die Grünen waren gewissenmaßen selbst ein Kind der Studentenbewegung. In der Krummen Straße 66/67 befindet sich heute auf dem Gehweg eine Informationstafel, die an die damaligen Ereignisse erinnert.

Der damalige SPD-Bürgermeister Heinrich Albertz zog Konsequenzen aus den von ihm mitverantworteten Ereignissen des 2. Juni 1967. Nachdem er unmittelbar danach noch den Einsatz der Polizei gerechtfertigt hatte, trat er im September von seinem Amt zurück. Er war ohnehin mit seiner Partei zerstritten. Später war er ein glühender Vertreter der Friedensbewegung.

Wie erinnern wir uns 50 Jahre später daran und was bedeutet das einschneidende Ereignis heute für uns? Jeder politisch denkende Mensch hat sicher eigene Antworten. Vielfältig sind die gesellschaftlichen und politischen Folgen zwischen „Privatisierung“, langem Marsch durch die Institutionen sowie Terror von RAF und der Bewegung 2. Juni. Auch viele kulturelle und politische Institutionen stellen sich dieser Frage.

Auch StattReisen. Denn ohne die Studentenbewegung wären möglicherweise Geschichtswerkstätten und in der Folge kritisch-historische Stadtrundgänge, wie sie uns am Herzen liegen, nicht möglich geworden. Selbstverständlich gibt es am Abend des 2. Juni eine Stadtführung zur Studentenbewegung, die auch zum Ort der Tat führt:

Freitag, 2. Juni 2017, um 18 Uhr
Studentenbewegung 68: Politische Orte zwischen Vietnam und Kommune
Weitere Termine am 15. Juni und am 2. Juli.
Details hier

Und was macht die Oper? Sie war damals die Kulisse der dramatischen Ereignisse und es müsste ihr Anliegen sein, diese auf die Bühne zu bringen. Die Deutsche Oper tut es nicht, aber die Neuköllner Oper, die selbst aus dem Widerspruchsgeist der 68er entstanden ist. Sie nimmt sich mit ihren neuen Formen des Musiktheaters Stoffen an, die uns heute auf den Nägeln brennen. Und wie sehr das, was damals passiert ist, immer noch in unseren Köpfen spukt und uns berührt, werden wir vom 2. Juni bis zum 8. Juli erleben können:

Der Schuss 2.6.1967
Musiktheater von Arash Safaian (Musik) und Bernhard Glocksin (Text) in der Neuköllner Oper [mehr].

Dort finden auch weitere Veranstaltungen zum Thema statt:

Sa 10. Juni 2017 um 17:30 Uhr
Schuss und Echo. Was bringt das Erinnern an den Tod Benno Ohnesorgs?
Ein Round Table mit Hans-Christian Ströbele, Ulrich Peltzer, Lutz Taufer, Constanze Kurz und Anna C. Loll. Moderation: Gerd Nowakowski (Der Tagesspiegel).
[mehr]

So 18. Juni 2017 um 15 Uhr
re:volte (heute?)
Ein Generationendialog in Mixed Media kuratiert von Katharina Meyer
[mehr]

Zurück zum Ort: Sollte der Platz gegenüber der Deutschen Oper, wo eine Büste des englischen Dramatikers William Shakespeare steht, in Benno-Ohnesorg-Platz umbenannt werden? Eine diskussionswürdige Idee des leitenden Tagesspiegel-Redakteurs Gerd Nowakowski

[mehr]

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