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Über 80 verschiedene Stadtführungen durch Berlin zu Leben, Geschichte, Stadtentwicklung und Literatur.  

Stadterkundung – Dreh- und Angelpunkt einer Berlin-Reise

Sie kennen das sicher, wenn Sie schon einmal das Programm für Ihre Klassenfahrt nach Berlin organisieren wollten: Es gibt viele interessante Angebote und die Zeit dafür ist viel zu kurz. Im Zweifel wird immer häufiger eine Stadtführung aus dem Programm gestrichen. Dabei erhalten die Schüler/innen gerade hier eine erste Orientierung und ein Gefühl für die Großstadt.

Starke Erinnerungen

Woran erinnern sich Schüler*innen eigentlich, wenn sie von einer Klassenfahrt aus Berlin zurückkehren? Manchmal an dies:
Die verrückte Geschichte von einem Döner-Verkäufer, wie er vor 20 Jahren versucht hat, seinen ersten Laden in Berlin aufzumachen. Oder die aufregende U-Bahnfahrt quer durch die Stadt, auf der sie viele scheinbar verrückte Typen gesehen haben – überhaupt: S- und U-Bahn fahren. Oder die teuren bis unbezahlbaren Luxuswaren im KaDeWe. Im Kontrast dazu der Spritzenautomat hinterm Bahnhof Zoo, der von vielen Drogenschicksalen in der Stadt erzählen könnte. Oder: die vielen Graffiti an Wänden und Mauern, die andere Geschichte vom Olympiastadion, in der es um Kriegsverherrlichung und Ausgrenzung geht, das Wohnhaus in Neukölln mit den vielen Transparenten, in dem sich die Bewohner gegen Entmietung und Luxussanierung wehren, die unscheinbare Säule in der Nähe des ehemaligen Checkpoint Charlie, die daran erinnert, dass hier ein junger Mann auf der Flucht aus der DDR von Grenzsoldaten angeschossen wurde und verblutete, weil ihm niemand sofort half. Das alles sind Rückmeldungen, die wir von Schulklassen erhalten haben, die mit uns auf Stadtführungen unterwegs waren. Orte, Menschen, Schicksale. Es sind die scheinbar beiläufigen Geschichten, die das Großstadtleben prägen und in den Köpfen der Jugendlichen hängen bleiben. Bei genauem Hinsehen sind es die großen Themen aus Geschichte und Gesellschaft, an denen die Schüler*innen etwas lernen können: Berlin als Lernort mit all seinen Facetten und Bezügen im Alltag.

Unterwegs – zu Fuß oder mit S- und U-Bahn
Deshalb ist es für jede Schulklasse wichtig, dass sie neben den Besuchen im Bundestag, in Gedenkstätten und Museen vor allem in der Stadt unterwegs ist. Am besten gleich am Anfang des Aufenthalts der Einstieg mit einer gut organisierten Stadterkundung. Sie gibt eine erste Orientierung und weckt im besten Fall die Neugier der Jugendlichen, mehr über das Leben in der Großstadt erfahren und weitere interessante Orte erleben zu wollen. Wo der Einstieg beginnt, ist nicht entscheidend. Wichtig ist, dass ihr Interesse geweckt wird, sie sehen lernen und dabei für sich etwas „mitnehmen“ können.

Wir von StattReisen beschäftigen uns seit Jahrzehnten mit dieser Aufgabe und versuchen, die Schüler/innen dort abzuholen, wo sie sich gerade befinden. Dabei sind wir zu einigen wertvollen Erkenntnissen gelangt.

Es hat sich bewährt, mit Schulklassen zu Fuß und mit S- und U-Bahn unterwegs zu sein. Die Jugendlichen erleben so unmittelbar das Leben in der Großstadt, erfahren, wie man sich in ihr bewegt und bekommen ein Gefühl für die Dimensionen, wie die Stadt tickt und wie unterschiedlich die Menschen hier sind. Unser Bildungskonzept ist das des exemplarischen Lernens: Die Schüler*innen lernen einen Teil Berlins kennen und können die Einsichten auf andere Stadtteile übertragen. Und: Wir sind mit den Schüler*innen in unmittelbarem Kontakt und erfahren, wie sie denken und was sie wahrnehmen. Dadurch können wir ins Gespräch über unterschiedliche Sichtweisen und Meinungen kommen und auch manche Missverständnisse aufklären.

Die vielfältigen Zugänge, die StattReisen Ihrer Schulklasse bietet, finden Sie > hier